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Fortlaufend aktualisierte Informationen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, letzte Aktualisierung: 25.11.2020, 10:00 Uhr

»Novemberhilfe« Anträge können ab sofort gestellt werden

Online-Plattform freigeschaltet

 Die vom Teil-Lockdown betroffenen Branchen können ab sofort die Novemberhilfe der Bundesregierung beantragen. Antragstellung und Auszahlung erfolgen voll elektronisch über die Plattform https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die Novemberhilfe bietet zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.
Pro Schließungswoche werden den betroffenen Unternehmern und Betrieben Zuschüsse in Höhe von 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Konkret geht es um die Deckung der Fixkosten, die trotz der temporären Schließung anfallen. In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 % der beantragten Novemberhilfe gewährt, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller.

Die "Überbrückungshilfen II" des Bundes können ebenfalls weiter beantragt werden. Dies sind die fortlaufenden Unterstützungen für die Monate September bis Dezember, die per Steuerberater auch über die Plattform des Bundes beantragt werden können.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst:
1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020
4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Andere Leistungen für den Förderzeitraum November, wie Überbrückungshilfe und Kurzarbeitergeld, welche in dem Monat gewährt werden, werden auf die Novemberhilfe angerechnet. Auch Umsätze, welche im November 2020 etwa durch den Außerhaus-Verkauf oder die Beherbergung von Geschäftsreisenden erzielt wurden und mehr als 25 % des Monatsumsatzes entsprechen, werden auf die Umsatzerstattung angerechnet. Damit soll eine Überkompensation ausgeschlossen werden.
Davon ausgenommen sind Restaurants, für die es eine Sonderregelung gibt. Umsätze des Außerhausverkaufs werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Damit wird die Ausweitung des Geschäfts während der Schließung begünstigt.

Link
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

FAQ zu Novemberhilfe und Neustarthilfe für Soloselbstständige
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Stand 26.11.2020 10:00 Uhr

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Sachsen ändert Corona-Schutz-Verordnung ab 13. November

Das Kabinett hat am 10. November 2020 die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung geändert. Demnach sind unter freiem Himmel Versammlungen ausschließlich ortsfest und mit höchstens 1.000 Teilnehmern zulässig, wenn alle Versammlungsteilnehmer, -leiter sowie Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und zwischen allen Versammlungsteilnehmern der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Versammlungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern können genehmigt werden, wenn durch den Anmelder der Versammlung mittels technischer und organisatorischer Maßnahmen das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Maß reduziert werden kann.

Weitere Änderungen der Corona-Schutz-Verordnung betreffen Regelungen zur Schließung von Einrichtungen und Angeboten (§4). Volkshochschulen sind zu schließen. Touristische Busreisen sind untersagt. Übernachtungsangebote sind nur aus notwendigen beruflichen, sozialen oder medizinischen Anlässen erlaubt.

Die geänderte Corona-Schutz-Verordnung tritt am 13. November 2020 in Kraft. Sie gilt bis einschließlich 30. November 2020.

Stand 12.11.2020 14:30 Uhr

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Neue Coronaschutzverordnung beschlossen

Das Sächsische Kabinett kam am 30. Oktober 2020 zu einer weiteren Sitzung in dieser Woche zusammen, um nach dem gemeinsamen Bund-Länder-Gespräch über die nächsten Schritte und notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Freistaat zu beraten.

Die neue sächsische Coronaschutzverordnung tritt ab dem 2. November in Kraft und gilt bis zum 30. November. (Hier können Sie die Verordnung nachlesen.)

Die folgenden Beschränkungen sollen zunächst bis Ende November gelten.

Kontakte: Ab Montag dürfen sich im Privaten und in der Öffentlichkeit maximal zehn Personen aus zwei Hausständen treffen oder maximal fünf Personen.

Gastronomie: Diskotheken und Kneipen, Bars und Clubs müssen schließen. Restaurants dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Lieferdienste sind weiter erlaubt, Kantinen dürfen offenbleiben.

Sport und Freizeit: Fitnessstudios, Kinos, Saunen und Schwimmbäder Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte, Freizeit- und Vergnügungsparks, Zoos, Discotheken, Messen, Tagungs- und Kongresscentren, Museen, Musikschulen, etc. dürfen nicht öffnen, auch der Freizeitsport wird wieder ausgesetzt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur noch ohne Zuschauer möglich.

Reisen: Touristische Reisen sind auch nicht mehr möglich. Übernachtungen sind nur noch bei beispielsweise beruflichen Zwecken erlaubt. Schulfahrten sind ebenfalls nicht mehr möglich.

Dienstleistungen: Friseure und Physiotherapeuten können weiterarbeiten. Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden dagegen geschlossen.

Geschäfte und Supermärkte: Groß- und Einzelhandel können weiter geöffnet bleiben, wenn sie stärker als bisher die Kundenzahlen begrenzen. Auf zehn Quadratmetern Verkaufsfläche darf sich jeweils nur ein Kunde aufhalten.

Schulen, Kindergärten und Horte: Sie bleiben offen. Weiterhin dürfen Jugendclubs mit pädagogischer Betreuung offenbleiben


Private Zusammenkünfte und Veranstaltungen in der eigenen Wohnung sind nur noch mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis maximal zehn Personen gestattet.

Freizeiteinrichtungen geschlossen

Sport- und Freizeiteinrichtungen, Restaurants und Bäder bleiben geschlossen. Lieferung und Abholung von Speisen ist möglich. Volksfeste, Jahrmärkte, Messen und Kongresse sind hingegen untersagt.

In Großpösna bleiben daher ab Montag den 02.11.2020 das Bürger- und Vereinshaus, das Sportzentrum in Störmthal und die Mehrzweckhalle in Dreiskau-Muckern sowie die Sportplätze im Gemeindegebiet geschlossen.

Darüber hinaus empfiehlt die Staatsregierung, auf private Reisen und Besuche zu verzichten.

Schulen und Kindertagesbetreuung nach den Herbstferien weiter im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Kultusminister Piwarz kündigte aufgrund der insgesamt steigenden Infektionszahlen weitere Schutzmaßnahmen für den Schulbereich an:

1. Mund-Nasenbedeckung bei Schülerinnen und Schülern

Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung außerhalb und im Unterricht für Schüler der berufsbildenden Schulen und Schüler der Sekundarstufe 2 des allgemeinbildenden Gymnasiums (11. und 12. Klasse) wird Pflicht, solange Abstände untereinander nicht eingehalten werden können. In unteren Klassen spielen Ansteckungen zwischen den Schülern kaum eine Rolle. Meist werden die Infektionen von außen hereingetragen.

Zukünftig sind Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 5 aller Schularten verpflichtet, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasenbedeckung im Schulgebäude und auf dem Schulgelände zu tragen, wenn Abstände untereinander nicht eingehalten werden können. Im Unterricht besteht keine Pflicht. An Grundschulen, Horten sowie Förderschulen (Primarbereich) besteht im Unterricht und außerhalb des Unterrichts keine Maskenpflicht. Hier wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgelände und dem Gebäude weiterhin empfohlen.

2. Lehrer erhalten auf Wunsch FFP2-Masken

Lehrerinnen und Lehrer erhalten auf Wunsch im Laufe der kommenden Woche FFP2-Masken. Zudem können Lehrerinnen und Lehrer die Testmöglichkeiten, die einmal wöchentlich kostenlos zur Verfügung gestellt werden, weiterhin nutzen.

3. Konzentration auf das Kerngeschäft von Schule – den Unterricht

Der Unterricht soll an den Schulen stattfinden; Besuche außerschulischer Lernorte und Schülerbetriebspraktika der Schüler allgemeinbildender Schulen finden bis Ende November nicht statt. Die Absolvierung der berufspraktischen Ausbildungsabschnitte in Betrieben und Einrichtungen bleibt unter Beachtung der Hygienevorschriften möglich. Ganztagesangebote mit externen Partnern müssen für November entfallen. Die Ganztagesangebote, die durch Lehrer erfolgen, können weiter stattfinden.

Stand 30.10.2020 19:40 Uhr

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Landkreis Leipzig: Kontaktnachverfolgung ist nach wie vor sichergestellt

Die Kontaktnachverfolgung hat noch immer oberste Priorität bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Um Infektionsketten zu durchbrechen und andere Menschen zu schützen, arbeiten im Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig aktuell rund 25 Personen daran, die Kontakte von positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen nachzuverfolgen. In der nächsten Woche werden die Teams erneut aufgestockt. Der Arbeitsaufwand ist hoch, aber derzeit gelingt es, alle Kontakte zeitnah nachzuverfolgen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden 9400 Kontaktpersonen von rund 550 Infizierten ermittelt.

Zielgerichtete Suche

Wenn das untersuchende Labor dem Gesundheitsamt einen positiven Covid-19-Test meldet, nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah Kontakt zur infizierten Person auf um herauszufinden, mit wem die Person in Kontakt stand und wie intensiv diese Kontakte jeweils waren.

Die ermittelten Kontakt werden einer Kategorie zugeordnet:

Kontakte der Kategorie I: all diejenigen, die in intensiverem Austausch zur infizierten Person standen. Sie hatten beispielsweise mindestens fünfzehn Minuten lang "Face-to-Face"-Kontakt oder sogar Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten der infizierten Person. Hier geht das Gesundheitsamt von einem höheren Infektionsrisiko aus.

-          14 Tage Quarantäne

-          Test frühestens drei Tage nach dem letzten ungeschützten Kontakt

-          Getestet wird unabhängig von Symptomen

-          Ist der Test positiv wird er in die Statistik aufgenommen

-          Bei negativem Test: 14 Tage Quarantäne bleibt, da ein Ausbruch der Erkrankung in dieser Zeit noch möglich ist

-          Parallel wird die Gesundheit dieser Patienten überwacht (Körpertemperaturerfassung und Selbstbeobachtung auf Symptome). Treten Symptome auf, erfolgt umgehend ein weiterer Test.

 

Bei Kontaktpersonen, die nicht der Kategorie I entsprechen wird immer individuell und situativ entschieden, ob ein Test indiziert ist. Ein Test muss nicht zwingend erfolgen. Die Entscheidung wer getestet wird, treffen die Ärzte immer anhand der jeweiligen Situation.

Hinweis: Um die Pandemie einzudämmen stützt sich das Gesundheitsamt auf die drei Säulen

-          Test von Personen mit Symptomen und Kontaktpersonen Kategorie 1

-          Isolierung von Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden

-          Quarantäne von Kontaktpersonen

 

Ermittlung und Veröffentlichung des Inzidenzwertes

Festgestellt wird der Inzidenzwert im Gesundheitsamt. Deshalb ist die vom Landkreis Leipzig veröffentlichte Zahl aktuell.  Die Werte werden täglich auf www.landkreisleipzig.de veröffentlich. Im Landkreis wurde der Inzidenzwert von 50 am 22. Oktober überschritten.

 

Berechnung der Inzidenz am 22.10.:

Fallzunahme  am 22.10. -> +  53  

                      am 21.10. -> + 19

                      am 20.10. -> +  3

                      am 19.10. -> +  2

                      am 18.10. -> + 12

                      am 17.10. -> + 19

                      am 16.10. -> + 21

                                             129      Summe Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen

Oder: Zahl der Infizierten (fortlaufend) am 22.10. -> 433

          Zahl der Infizierten (fortlaufend) am 15.10. -> 304   =   129          Neuinfektionen                                                                                                                                

 

129 dividiert durch die Einwohner des Landkreises (gerundet 250.000) multipliziert mit 100.000 ergibt einen Inzidenzwert von 51,6.

Hinweis: Die Zahl der aktuell Infizierten kann nicht als Berechnungsgrundlage des Inzidenz-Wertes herangezogen werden.

 

In den vergangenen Tagen waren die Zahlen auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) nicht deckungsgleich mit denen vom Landratsamt veröffentlichten Zahlen. Das lag an Verzögerungen in der Meldekette. Das RKI fragt die Zahlen nicht bei den örtlichen Gesundheitsämtern ab, sondern zentral bei den Landesuntersuchungsanstalten (LUA) in den jeweiligen Bundesländern. Das Gesundheitsamt meldet vorher die Zahlen ans LUA. Die Meldekette ist also etwas länger. Dadurch kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte bedenken Sie auch, dass es aufgrund des erhöhten Arbeitsaufkommens auch bereits in den Gesundheitsämtern zu Verzögerungen kommen kann.

Stand 29.10.2020 11.00 Uhr

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Inzidenz im Landkreis Leipzig bei 51,9 – verschärfte Maßnahmen gelten für mindestens sieben Tage

Information des Landkreises Leipzig: Die Zahl der Infektionen im Landkreis Leipzig liegt heute bei 492 (+ 17 zum Vortag). Das sind fortlaufend alle Infektionen, die seit Anfang März 2020 im Kreisgebiet nachgewiesen wurden. Darunter sind 129 Personen, die aktuell mit dem Virus Covid-19 infiziert sind. In den vergangenen Tagen sind zwei Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Somit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkreis Leipzig auf sechs. In Quarantäne befinden sich derzeit 700 Personen.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen beträgt nun 51,9.

Die folgenden verschärften Maßnahmen, neben den allgemein gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, gelten somit verpflichtend und mindestens für die kommenden sieben Tage (mindestens bis 2. November):

  • Feierlichkeiten ausschließlich im Familien- und Freundeskreis im öffentlichen und privaten Raum mit bis zu zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen zulässig
  • Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Hochschulen, Aus- und Fortbildungsstätten sowie von Ansammlungen im öffentlichen Raum, ausgenommen ist der Bereich von Geschäften, Läden und Verkaufsständen
  • Mund-Nasenbedeckung im öffentlichen Raum an Orten, an denen Menschen dichter oder länger zusammenkommen (z.B. Bushaltestellen, Spielplätze, Wochenmärkte), auch bei Versammlungen
  • Sperrstunden von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages in Schank- und Speisewirtschaften zu schließen. Kein Alkoholausschank
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung in Schulgebäuden und auf dem Gelände, jeweils mit Ausnahme des Unterrichts
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr
  • Max. 100 Teilnehmer bei Veranstaltungen, Ausnahmen sind nur möglich, wenn ein neues Hygienekonzept mit dem Gesundheitsamt abgestimmt ist.

Wenn der Inzidenzwert von 50 nicht binnen zehn Tagen unterschritten wird, sind Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum auf zwei Hausstände oder fünf Personen beschränkt. Wenn der Wert beispielsweise am morgigen Dienstag unter 50 liegt, bleiben die verschärften Maßnahmen trotzdem gültig. Die Auflagen können nur gelockert werden, wenn im Landkreis Leipzig der Inzidenzwert sieben Tage in Folge jeden Tag unter 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnern liegt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.landkreisleipzig.de

Stand: 26.10.2020 16:15 Uhr

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Landkreis Leipzig erlässt Allgemeinverfügung nach dem Infektionsschutzgesetz

Der Landkreis Leipzig hat am 23.10.2020 in einer Allgemeinverfügung die Maßnahmen bei Überschreiten der Inzidenzwerte im Landkreis Leipzig konkretisiert. Diese können Sie hier nachlesen: Allgemeinverfügung des Landkreises Leipzig vom 23.10.2020

Stand 26.10.2020 13:15 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 24. Oktober 2020

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen hat in den vergangenen Tagen an Dynamik zugenommen. Darauf reagiert die sächsische Staatsregierung, indem sie die geplante Änderung der Corona-Schutz-Verordnung vorzieht. Die neue Verordnung gilt vom 24. Oktober bis zum 25. Januar 2021.

Neu in die Corona-Schutz-Verordnung aufgenommen wurde die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen. Außerdem gibt es eine Neuerung in Bezug auf Hygienekonzepte. Erstmals ist ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Konzeptes, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu benennen.

Eine wesentliche Neuerung gegenüber der aktuell geltenden Verordnung ist die Neufassung der Vorgaben für Gebiete mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Es gibt nun ein zweistufiges System, welches für die Inzidenz ab 35 sowie ab 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen, bestimmte vom Freistaat als Rahmen vorgegebene Maßnahmen vorsieht. Diese sind durch die Landkreise und Kreisfreien Städte zu erlassen und ortsüblich bekannt zu geben.

Bei einer Inzidenz von 35 muss:

  • die Kontaktverfolgung insbesondere in der Gastronomie, in Hotels, Pensionen sowie Bildungseinrichtungen stattfinden (ausgenommen davon sind Geschäfte, Läden und Verkaufsstände)
  • das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet werden und zwar für die Orte im öffentlichen Raum, an denen Menschen dichter und enger zusammenkommen (konkrete Festlegungen treffen die Landkreise und Kreisfreien Städte)
  • der Teilnehmerkreis bei Feiern im öffentlichen und privaten Raum ausschließlich auf den Familien- und Freundeskreis eingeschränkt werden, es sind maximal 25 Teilnehmer erlaubt
  • die Personenanzahl bei Veranstaltungen im Außenbereich auf 250 Personen, im Innenbereich auf 150 Personen begrenzt werden. Ausnahmen sind möglich, wenn ein erneutes mit dem Gesundheitsamt abgestimmtes und genehmigtes Hygienekonzept vorliegt
  • die Schließung von Schank- und Speisewirtschaften von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages erfolgen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol in dieser Zeit untersagt

Zudem soll in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, jedoch nicht im Unterricht, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Ab einer Inzidenz von 50 müssen die Maßnahmen verschärft werden:

  • Feiern im öffentlichen und privaten Raum werden ausschließlich mit Familien und Freunden und nur noch mit bis zu 10 Personen erlaubt
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung muss in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr durch Landkreise und Kreisfreien Städte angeordnet werden
  • Schank- und Speisewirtschaften müssen bereits ab 22 Uhr schließen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol ab dieser Zeit untersagt
  • Prostitutionsstätten werden geschlossen
  • Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 100 Teilnehmern stattfinden, Ausnahmen kann das Gesundheitsamt zulassen

Sollte der Inzidenzwert nicht binnen zehn Tagen unter 50 fallen:

  • dann sind zusätzlich Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum auf zwei Hausstände oder 5 Personen begrenzt

Die Überprüfung der getroffenen Maßnahmen soll dann durchgeführt werden, wenn die maßgebliche Schwelle von 35 oder 50 während mehr als sieben Tagen unterschritten wird, dann können die Landkreise und Kreisfreien Städte die Bestimmungen lockern.

 

Für die Weihnachtsmärkte gilt weiterhin, dass ab einer Inzidenz von 20 der Veranstalter verpflichtet ist, mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, welches dann weitere Maßnahmen anordnen kann. Die zuständige Kommune verantwortet die Durchführung des Marktes.

Weitere wichtige Bestimmungen wie das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern und weitere Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung wie Kontaktbeschränkung oder Hygiene behalten ihre Gültigkeit.

Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.

 (Quelle: www.medienservice.sachsen.de)

 

Sächsische Corona-Schutzverordnung

Stand 26.10.2020 13:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung und neue Hygiene-Allgemeinverfügung seit 01.10.2020

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und Läden. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro geahndet. Darüber verständigte sich am 25. August 2020 das Kabinett in seiner Befassung mit der kommenden Corona-Schutz-Verordnung. 

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.

Die Öffnung von Prostitutionsstätten bleibt verboten, es sei denn, es handelt sich um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit genehmigtem Hygienekonzept sowie Nachverfolgungsauflagen. 

Wer für mindestens drei Wochen Saisonarbeitskräfte mit Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten beschäftigt, muss dies 14 Tage vor Arbeitsaufnahme der zuständigen kommunalen Behörde anzeigen. Zu Beginn der Arbeitsaufnahme muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen. 

Die Rechtsverordnung gilt vom 1. Oktober 2020 bis einschließlich 2. November 2020, §4a gilt bis einschließlich 6. Januar 2021.

Corona-Schutzverordnung

Allgemeinverfügung-Anordnung von Hygieneauflagen

Stand 12.10.2020 16:00 Uhr

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Hinweise zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen - Empfehlung für Eltern (Stand 16.09.2020)

Was sollten Eltern bei Erkältungssymptomen ihrer Kinder beachten? Das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium haben eine Orientierungshilfe für Eltern vorgelegt. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.

Orientierungshilfe zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen

Stand 16.09.2020 15:45 Uhr

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Ab 31. August 2020: Neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. An Schulen wird Lehrkräften und Schülern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des Unterrichts empfohlen. Schulen können allerdings eine Maskenpflicht für diese anordnen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft treten und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

Hier lesen Sie die aktuelle Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen

Stand 28.08.2020 12:00 Uhr 

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Ab 1. September 2020: Neue Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung)

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und Läden. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro geahndet.

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.

Wer für mindestens drei Wochen Saisonarbeitskräfte mit Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten beschäftigt, muss dies 14 Tage vor Arbeitsaufnahme der zuständigen kommunalen Behörde anzeigen. Zu Beginn der Arbeitsaufnahme muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen.

Die Rechtsverordnung gilt vom 1. September 2020 bis einschließlich 2. November 2020.

Hier lesen Sie die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung

Stand 28.08.2020 12:00 Uhr 

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Schließungen der Grundschule und Kindergärten können wir gemeinsam vermeiden

Nach heutigem Stand wird unsere Grundschule ab 31.08.2020 wieder im Regelbetrieb in das neue Schuljahr starten. Die Kindergärten und der Hort befinden sich bereits schon im Regelbetrieb. Wir wünschen uns im Interesse aller Kinder und Eltern, dass der Regelbetrieb in der Grundschule und den Kindereinrichtungen in Großpösna auch bei den aktuell wieder steigenden Infektionszahlen in Deutschland aufrecht erhalten werden kann. Wir bitten daher alle Familien, unbedingt die folgenden Hinweise für Reiserückkehrer sowie die allgemeinen Hygienehinweise zu beachten.

Informationen zur Corona-Testpflicht des Bundes

Einreisen und Reise-Rückkehr - Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung hat Priorität

 

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich ab 8. August nach der Einreise auf das Corona-Virus testen lassen. Diese Testpflicht hat der Bundesgesundheitsminister mittlerweile angeordnet. Alternativ können Rückkehrer aus Risikogebieten ein negatives Testergebnis vorlegen, das bei Einreise nicht älter als 48 Stunden ist.

Innerhalb von 72 Stunden nach Einreise sind die Corona-Tests kostenlos. In Sachsen können sich Rückkehrer in den Testcentern an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle sowie bei Hausärzten kostenlos testen lassen.

Weiterhin gilt: Jeder, der nach Deutschland einreist, kann sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten im Ausland können sich ebenfalls an den beiden Flughäfen oder bei Hausärzten freiwillig kostenlos innerhalb von 72 Stunden testen lassen. Das sieht die Testverordnung des Bundes vor.

Planungen zum Aufbau weiterer Testmöglichkeiten in Sachsen laufen.

Die sächsische Quarantäne-Verordnung behält ihre Gültigkeit. Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten direkt nach der Ankunft in Quarantäne begeben. Auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses sind sie verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Die Gesundheitsämter können diese Personen bis zu 14 Tage nach Einreise der Beobachtung unterwerfen.

Bitte beachten Sie unsere aktualisierten Hinweise für Einreisende nach Sachsen: https://www.coronavirus.sachsen.de/informationen-fuer-einreisende-nach-sachsen-7298.html

Die ständig aktualisierte Liste des Robert Koch-Instituts zu den Risikogebieten finden Sie hier: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Stand: 10.08.2020 12.00 Uhr

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Neue Allgemeinverfügung für Schulen Kitas vor dem Regelbetrieb

Das Kultusministerium hat am 14. Juli 2020 die neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas bekannt gegeben. Sie tritt am 18. Juli 2020 in Kraft und läuft am 30. August 2020 aus. Grundlegende Änderungen finden nicht statt. Die Gesundheitsbescheinigung bleibt bis zum 30. August bestehen. Wesentlichste Änderung ist aus kommunaler Sicht, dass mit Beginn der Sommerferien in der nächsten Woche auch die Horte wieder in den Regelbetrieb übergehen können. Im Übrigen bleiben die Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung weitgehend unverändert. Insbesondere gelten weiterhin die allgemeinen Hygienebestimmungen. Auch die Gesundheitsbescheinigung ist weiterhin erforderlich. Lockerungen gibt es dagegen bei den schulischen Veranstaltungen. Damit soll vor allem den Schulanfängern eine feierliche Schulaufnahme mit Zuckertütenübergabe im Beisein beider Eltern und der Geschwister ermöglicht werden.

Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas (gültig ab 18. Juli 2020)

Stand 17.07.2020 09:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung gilt ab 18.Juli 2020 - weitere Lockerungen

Das Kabinett hat sich am 14. Juli 2020 auf eine neue Corona-Schutz-Verordnung verständigt. Sie gilt vom 18. Juli bis 31. August 2020. Die wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus gelten weiterhin: Kontaktbeschränkungen, das grundsätzliche Abstandsgebot von 1,50 Metern und die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen zu tragen.

Die neue Verordnung enthält einige Lockerungen: Neben Familienfeiern mit bis zu 100 Personen sind ab 18. Juli nun auch Betriebs- und Vereinsfeiern bis zu 50 Personen erlaubt. Ferienlager mit entsprechenden Hygienekonzepten sind möglich. Jahrmärkte und Volksfeste mit genehmigtem Hygienekonzept mit maximal 1.000 Besuchern können stattfinden. Ab 1. September auch mit über 1.000 Personen, sofern eine Kontaktverfolgung möglich ist. In Theatern, Kinos, Opern, Kongresszentren, Kirchen, Musikclubs und Zirkussen kann der Mindestabstand verringert werden, wenn es eine verpflichtende Kontaktverfolgung und ein genehmigtes Hygienekonzept gibt. Organisierte Tanzveranstaltungen von Tanzschulen und –vereinen sind wieder möglich. In Reisebussen muss ein Mund- und Nasenschutz nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Ab 18. Juli sind auch Sportwettkämpfe mit Publikum bis 1000 Personen wieder zulässig – mit genehmigten Hygienekonzept. Wettkämpfe im Breiten- und Vereinssport mit bis zu 50 Besuchern benötigen kein genehmigtes Hygienekonzept. Ab 1. September dürfen Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern stattfinden, wenn eine Kontaktverfolgung möglich ist und die Hygieneregeln eingehalten werden. Alle anderen Großveranstaltungen sind bis 31. Oktober untersagt.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (gültig ab 18. Juli 2020)

Stand: 17.07.2020 08:45 Uhr

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Weitere Lockerungen ab 29. Juni 2020 - Kitas dürfen wieder in den Regelbetrieb - Familienfeiern bis zu 100 Personen möglich

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Meter zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel. Darüber verständigte sich am 23. Juni 2020 das Kabinett. Die neue Corona-Schutz-Verordnung enthält weitere moderate Lockerungen. So sind ab dem 30. Juni Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs z.B. in Gaststätten mit bis zu 100 Personen zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept aber ohne Tanz.

Corona-Schutz-Verordnung ab 29. Juni 2020

Ab dem 29. Juni 2020 besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen zurückzukehren. Mit der neuen Allgemeinverfügung vom 23. Juni 2020 zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen können in den Kindertageseinrichtungen wieder Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Konferenzen, Elterngespräche oder Gremiensitzungen unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln und Abstandsgebote durchgeführt werden.

Die Corona-Schutzmaßnahmen in der Übersicht:

  • Tägliche Gesundheitsbestätigung,
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung (betreute Kinder und Personal ausgenommen),
  • Abstandsregeln in Bring- und Abholsituationen,
  • Einhaltung der Hygienemaßnahmen,
  • Dokumentation der Kontaktpersonen

In den Kindergärten der Arbeiterwohlfahrt in Großpösna und in der Diakonie-Kita Samenkorn gelten ab Montag, den 29. Juni wieder die regulären Betreuungszeiten. In der Kita Göselwürmchen gibt es noch leicht eingeschränkte Betreuungszeiten. Die Eltern werden von den Einrichtungen über die jeweils geltenen Regelungen informiert.

Die neue Allgemeinverfügung tritt am 29. Juni 2020 in Kraft und endet mit Ablauf des 17. Juli 2020, dem letzten Schultag vor den Sommerferien.

Bis zu den Sommerferien gilt der eingeschränkte Regelbetrieb weiterhin für Grundschulen, Horte und weiterführende Schulen.

Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen - gültig ab 29. Juni 2020

Musterformular für die Gesundheitsbestätigung für Kindertagesstätten und Schulen

Stand 26.06.2020 13:20 Uhr

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Weitere Lockerungen ab 6. Juni 2020

Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern unter Auflagen möglich

Ab 8. Juni - Flexibilisierung für Schulen und Kitas, Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern möglich

Der Freistaat Sachsen ermöglicht weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Diese Erlaubnis ist an die Einhaltung von Hygieneregeln und die Durchsetzung von Hygienekonzepten gebunden.

 

  • Der Wiederbetrieb von Bädern, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Messen und Kultureinrichtungen steht unter Genehmigungsvorbehalt von Hygienekonzepten durch die zuständigen kommunalen Behörden.
  • Bestehen bleibt die Vorschrift, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten.
  • Private Zusammenkünfte im eigenen Wohnumfeld sind erlaubt. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen.
  • Familienfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder von Dritten überlassene, getrennte Räume sind mit bis zu 50 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig.

Erlaubt sind künftig auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Alle diese Einrichtungen sind verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln. Es sind dafür die Hygienemaßnahmen, die Anzahl der Besucher, der zeitliche Umfang des Besuches und die Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten zu bestimmen.

Untersagt bleiben weiterhin Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Tanzveranstaltungen, Dampfbäder und Dampfsaunen, Prostitutionsstätten und Sportveranstaltungen mit Publikum. Das gilt auch weiterhin für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern.

 

Vorgehen bei erhöhtem Infektionsgeschehen

Um auf Neuinfektionen künftig schnell reagieren zu können, hat die Staatsregierung ein einheitliches Vorgehen in Gebieten mit erhöhtem Infektionsgeschehen beschlossen. Demnach ergreifen die Behörden erste infektionshemmende Maßnahmen spätestens bei 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Dies betrifft auch die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber. Dafür kann ein modernes und datenschutzgerechtes Online-System genutzt werden, das der Freistaat öffentlichen Einrichtungen zur kostenfreien Nachnutzung anbietet. Steigt in einer Region die Zahl der Neuinfektionen auf 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen werden weitergehende Maßnahmen ergriffen, um den Ausbruch einzudämmen und ein Ausbreiten auf andere Regionen zu verhindern. Zu diesen Maßnahmen zählen auch Kontaktbeschränkungen.

Diese Verordnung tritt am 6. Juni 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 29. Juni 2020. Sie finden sie im Dokument Download und ist abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

 

Regelungen zu Kitas und Schulen ab dem 8. Juni 2020

Bis Ende Juni bleibt es an den Kitas und Schulen in Sachsen beim eingeschränkten Regelbetrieb. Hinzu kommen aber weitere Flexibilisierungen. So können z. B. unter den bekannten Hygiene- und Abstandsregeln die Schulen in eigener Verantwortung Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern durchführen. Das Gleiche gilt für den Schulstart. Die genauen Bestimmungen wird das Kultusministerium noch bekannt geben.

Was ist neu an Schulen?

Alle Schularten: Mit Zustimmung der Schulleitung können Elternabende, Elterngespräche, Konferenzen und Gremiensitzungen zu grundlegenden schulischen Angelegenheiten sowie Veranstaltungen zum Schuljahresende unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und unter Einhaltung eines ausreichenden Abstandes auf dem Schulgelände durchgeführt werden.

Die Schulbesuchspflicht bleibt an Grundschulen weiter ausgesetzt. Das heißt, die Eltern entscheiden selbst, ob ihre Kinder in der Schule oder weiter zu Hause lernen. Die Schulpflicht bleibt bestehen. Die Eltern werden gebeten per Post oder Mail der Schule bekannt zu geben, wenn ihr Kind die Schulpflicht zu Hause erfüllt. Kinder, die nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen wollen, werden in ihrer Lernzeit von ihren Lehrern mit Aufgaben betraut. Ein Wechselmodell ist nicht möglich. Die Eltern müssen sich zwischen dem Unterricht in der Schule oder dem Lernen von zu Hause aus entscheiden. Die strikte Gruppentrennung und die tägliche Pflicht zur Aufgabe der "Gesundheitsbescheinigung" bleiben bestehen.

Für Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb. Es wird weiter im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Es besteht Schulbesuchspflicht an den Präsenztagen. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung.

Was ist neu in Kitas?

Die Betreuung findet weiter in festgelegten Gruppen im Rahmen des Möglichen durch stets dasselbe pädagogische Personal statt. In manchen Einrichtungen kann es aber sinnvoll sein, eine größere Gruppe in einem größeren Bereich der Einrichtung mit mehreren pädagogischen Fachkräften zu bilden, um die Betreuung auch in Randzeiten in den stabilen Gruppen anzubieten und Pausenzeiten zu gewährleisten. Das könnten zum Beispiel eine ganze Etage oder zwei benachbarte Räume mit einem gemeinsamen Sanitärtrakt sein. Bei der Gruppengröße gilt die Maxime: So klein wie möglich, so groß wie nötig. An der täglichen "Gesundheitsbescheinigung" durch die Eltern wird festgehalten.

Spätestens nach den Sommerferien soll wieder in den kompletten Normalbetrieb gewechselt werden soll, wenn es das Infektionsgeschehen erlaube.

Die neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas gilt vom 8. bis zum 29. Juni 2020 finden Sie im Dokument Download und unter: www.coronavirus.sachsen.de

Informationen zum Schul- und Kitabetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie gibt es auch im Blog des Kultusministeriums: www.bildung.sachsen.de/blog

05.06.2020 09:15 Uhr

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Schulpflicht besteht weiter: Eltern von Grundschülern entscheiden, ob Kinder Zuhause lernen oder in der Schule

Nach einer Entscheidung des Kultusministeriums vom 16.05. wird es Eltern bis 5. Juni freigestellt, ob ihre Kinder der Schulpflicht durch den Besuch des Präsenzunterrichts an der Schule oder in häuslicher Lernzeit nachkommen. Der Brief des Ministers ist den Eltern am 16.5.20 zugegangen. Eltern, die ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen lassen wollen, melden dies am 18.5.2020 bis 8:00 Uhr per Mail oder Fax an die Löwenzahn-Grundschule.

Elternbrief des Ministers

17.05.2020 12:00 Uhr

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Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie veröffentlicht

Allgemeinverfügung zum Nachlesen

Informationen zu den Abläufen in der Löwenzahn-Grundschule erhalten Sie hier: https://www.gs-grosspoesna.de/news/

Die Träger der Kindertagesstätten informieren die Eltern direkt über die Abläufe ab 18.05.2020.

13.05.2020 17:25 Uhr

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Corona-Schutz-Verordnung vom 12.05.2020 mit weiteren Lockerungen liegt vor

Die gestern beschlossene Corona-Schutz-Verordnung können Sie hier nachlesen.

13.05.2020 17:20 Uhr

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Löwenzahn Grundschule Großpösna startet eingeschränkten Regelbetrieb ab 18.05.2020

Gemeinsam mit dem Hort wurde von der Grundschule der Tagesablauf unter Beachtung der geltenden hygienischen Rahmenbedingungen erarbeitet. Nähere Informationen erhalten Eltern dazu unter https://www.gs-grosspoesna.de/news/

Wir freuen uns sehr für alle Grundschulkinder, dass sie ab 18.05.2020 die Grundschule und den Hort wieder in ihren Klassenverbänden besuchen können. Die Eltern bitten wir um strikte Einhaltung der organisatorischen Vorgaben der Schule und um Verständnis für die damit verbundenen Mühen. Sie sind zum Wohle der Kinder notwendig.

13.05.2020 12:50 Uhr

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Weitere Lockerungen von Coronabeschränkungen beschlossen – Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen

Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung weitere Lockerungen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassenen Beschränkungen und Verbote beschlossen. Damit setzt die Staatsregierung den zwischen den Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vereinbarten Maßnahmerahmen mit konkreten Entscheidungen für den Freistaat Sachsen um und erlässt eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Um die Ausbreitung des Virus Sars-COV-2 weiter einzudämmen, bleibt der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontaktbeschränkungen, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Meter und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch weiterhin bestehen. Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte der eigenen Kinder im eigenen Wohnbereich mit bis zu drei weiteren Kindern aus der eigenen Klasse beziehungsweise der eigenen festen Kita-Gruppe zum Zweck gemeinsamen Lernens oder geteilter Betreuung.

Neben den bereits mit der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung erlaubten Lockerungen und Öffnungen sind zudem Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet. Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden, und sichergestellt ist, dass durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird. Möglich ist der Besuch von Fahr-, Flug- und Bootsschulen einschließlich der Durchführung von Übungsstunden und der praktischen Prüfung

Öffnen können künftig Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäusern sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.
Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung mit einem mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Konzept zur Hygiene und professionellen Betreuung.
Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Freibäder, sofern ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, sofern ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, dürfen wieder öffnen. Die Nutzung von Sportstätten im Innen- und Außenbereich ohne Publikum ist wieder zulässig, wenn die durch Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen von Sportlerinnen und Sportlern.

Gaststätten, Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen ebenso wie Hotels und Beherbungsbetriebe wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt.

Geschlossen bleiben weiterhin Badeanstalten in geschlossenen Räumen, Saunen und Dampfbäder, Messeveranstaltungen, Spezialmärkte, Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Reisebusreisen und Prostitutionsstätten sowie die Vermittlung von Prostitution.

Bestehen bleibt grundsätzlich das Besuchsverbot für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, stationären Einrichtungen und Wohnstätten der Kinder- und Jugendhilfe. Durch Allgemeinverfügung können weiterhin Ausnahmen von den Besuchsverboten zugelassen und Hygienevorschriften erlassen werden. Ausnahmen können durch die zuständigen Landkreise und zuständigen Kreisfreien Städte im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auch in besonders gelagerten Einzelfällen erteilt werden, soweit dies infektionsschutzrechtlich vertretbar ist.

Um trotz der Lockerungen in Gebieten mit einem erhöhten Infektionsrisiko konkret räumlich reagieren zu können, ergreifen die Landkreise und Kreisfreien Städte künftig Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens spätestens dann, wenn 50 bestätigte Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten. Für den Fall eines konkreten räumlich begrenzten Anstiegs der Infektionszahlten werden entsprechend werden regional oder auf einzelne Einrichtungen begrenzte Maßnahmen ergriffen.

Fast alle Regelungen dieser Verordnung treten mit dem 15. Mai 2020 in Kraft. Die Regelungen zum Besuch von Kitas und Schulen laut der entsprechenden Allgemeinverfügung treten am 18. Mai 2020 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft.


Die Verordnung können Sie hier nachlesen: Corona-Schutz-Verordnung

Corona-Bürgerhotline: 0800 100 0214
www.coronavirus.sachsen.de

12.05.2020 15.00 Uhr

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Kinder dürfen bald wieder in Kitas und Grundschulen

Ab dem 18. Mai sollen Kinder wieder ihre Kitas und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen dürfen. Auch für alle übrigen Schüler weiterführender Schulen soll ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich sein. Der Rechtsanspruch auf Betreuung wird nicht länger eingeschränkt und die Schulbesuchspflicht soll wieder für alle Schüler gelten. Somit haben alle Eltern einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Für die Wiederöffnung der Kindertageseinrichtungen, der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen gelten jedoch strenge Regeln. Klassen und Betreuungsgruppen müssen strikt voneinander getrennt werden. Das sieht ein Konzept vor, dass unter Leitung des Kultusministeriums gemeinsam mit Infektiologen und Kinderärzten der Kliniken in Dresden und Leipzig sowie Experten der kommunalen Spitzenverbände, freien Kita-Träger und des Sozialministeriums entwickelt worden ist.Wir bitten zunächst von Detailnachfragen bei der Gemeindeverwaltung abzusehen. Sobald uns dazu nähere Informationen vom Freistaat vorliegen und mit Grundschule, Hort und den Trägern der Kindertagesstätten die organisatorischen Abläufe geklärt sind, informieren wir an dieser Stelle.  Eltern können sich bereits auf dem Internetangebot des Freistaates Sachsen informieren.

08.05.2020 15:15 Uhr

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Entschädigung für Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen – Online-Antrag

Die in Sachsen für die Auszahlung der Entschädigung zuständige Landesdirektion Sachsen (LDS) hat mit einer Pressemitteilung vom heutigen Tag darauf hingewiesen, dass zwischenzeitlich ein Online-Assistent entwickelt wurde, der über Amt24 nutzbar ist. Antragsteller können nun ein persönliches Servicekonto im Amt24 anlegen, den Antrag komplett online ausfüllen, die notwendigen Nachweise per Mausklick beifügen und den Antrag elektronisch an die Landesdirektion übermitteln. Auch der Bescheid der Landesdirektion wird anschließend elektronisch an das Servicekonto-Postfach der Antragsteller übermittelt. Nähere Einzelheiten zu den Voraussetzungen der Antragstellung und zum Antragsverfahren sind im Förderportal der Landesdirektion Sachsen oder über Amt 24 abrufbar: https://www.lds.sachsen.de/soziales/?ID=16304&art_param=854

08.05.2020 15:00 Uhr

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Sachsen kündigt weitere Lockerungen ab 15. Mai an

Der Freistaat Sachsen hat heute informiert, dass ab dem 15. Mai Gastronomie- und Tourismusbetriebe wieder öffnen dürfen. Nach der Öffnung der Museen werden ab dem 18. Mai weitere Kulturbereiche geöffnet. Dies betrifft Anbieter von Musikveranstaltungen, Kinos, Theateraufführungen und Musikschulen. Auch für Freizeiteinrichtungen mit Fahrgeschäften gilt das entsprechend. Um das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten, müssen dafür entsprechende Hygienekonzepte vorliegen und Auflagen eingehalten werden. Entsprechende Regelungen werden in Kürze beschlossen. Sobald uns dazu nähere Informationen vom Freistaat vorliegen, informieren wir an dieser Stelle.

07.05.2020 13.00 Uhr

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Gemeindebibliothek öffnet ab 11.05.2020 wieder

Auf Grund der neuen Regelungen des Freistaates Sachsen vom 02.05.2020 dürfen Bibliotheken grundsätzlich ab 04.05.2020 wieder öffnen. Jedoch nur bei Einhaltung sehr strenger Richtlinien, die ganz speziell für Bibliotheken gelten. Wir werden einige Tage benötigen um all diesen Richtlinien gerecht zu werden und bitten Sie daher noch um ein wenig Geduld.

Ab 11.05.2020 öffnet die Bibliothek wieder!

Hierbei gelten folgende Maßnahmen:
- bitte schützen Sie sich und uns durch das Tragen einer Schutzmaske
- bitte desinfizieren Sie sich die Hände vor Eintritt in die Bibliothek (Desinfektionsmittel steht bereit)
- bitte immer nur eine Person eintreten bzw. als Familie/Paar um die Abstandsregelung von 1,5 m einzuhalten
- bitte benutzen Sie einen Bibliotheks-Einkaufskorb
- bitte legen Sie ihre Rückgabemedien in die dafür vorgesehene Rückgabebox

UND: bitte bringen Sie etwas Zeit und Geduld mit, da es auf Grund der Einlassbeschränkungen zu Wartezeiten kommen kann.

Die Kinderbibliothek in der Grundschule Löwenzahn bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Ausgeliehene Medien können aber in der Hauptbibliothek im Pösna Park ab 18.05.2020 zurück gegeben werden. Wunschmedien können ab 18.05.2020 über unseren Onlinekatalog (http://grosspoesna.buchabfrage.de) recherchiert, per Tel./mail vorbestellt und in der Hauptstelle abgeholt werden.

Vielen Dank für ihr Verständis, ich freue mich auf Sie!

Romy Leibitzki

Gemeindebibliothekarin

05.05.2020 17.00 Uhr

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Rathaus Großpösna ab 6. Mai wieder geöffnet - im Einwohnermeldeamt telefonische Terminvergabe

Ab Mittwoch, den 6. Mai ist das Rathaus wieder für unsere Bürgerinnen und Bürger zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Dazu wird ab Mittwoch der Haupteingang der Zugang für unsere Besucher sein, die Hintertür Richtung Rittergutswiese der Ausgang, damit Begegnungen in den Ein- und Ausgangsbereichen möglichst reduziert werden.

Empfehlung für Terminvergabe

Um zu vermeiden, dass sich viele Menschen in den Wartebereichen begegnen, empfehlen wir Ihnen allerdings, weiterhin Termine mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vereinbaren.

Zwingende Terminvergabe im Einwohnermeldeamt

Für das Einwohnermeldeamt ist zunächst bis zum 15.05. weiterhin zwingend ein Termin telefonisch unter 034297-71834 zu vereinbaren.

04.05.2020 15:15 Uhr

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Spielplätze in Großpösna wieder geöffnet

Ab heute, 4. Mai sind die Spielplätze im Gemeindegebiet wieder geöffnet. Bitte beachten Sie zwingend die folgenden Regeln für die Nutzung der Spielplätze:

1. Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter untereinander,

2. Die maximale Besucherzahl für den gesamten Spielplatz orientiert sich an der Größe von 20 m² für eine Familie,

3. Eltern, Sorgeberechtigte bzw. erwachsene Begleitpersonen sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) tragen,

4. Für Personen mit Krankheitssymptomen (speziell Atemwegssymptomatik) gilt ein Betretungsverbot,

5. Darüber hinaus sind die allgemein veröffentlichten Hygieneregeln (insbesondere Husten- und Niesetikette) zu beachten.

04.05.2020 15:10 Uhr

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Neue CoronaSchutz-Verordnung ab 04.05.2020

Wie bereits angekündigt hat das Sächsische Kabinett die CoronaSchutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) mit weiteren Lockerungen der Beschränkungen im öffentlichen Leben zur Vermeidung der Ansteckung mit dem Coronavirus ab Montag, den  4. Mai 2020, beschlossen. Diese neue Verordnung ersetzt die derzeit geltende und am 3. Mai 2020 auslaufende Corona-Schutz-Verordnung.

Zusammenfassung:

Jeder Bürger ist nach wie vor angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkung wurde um eine Person, die nicht im Hausstand lebt, erweitert. 

Ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel sind jetzt zulässig mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten.

Einrichtungen, die nicht der Betriebsuntersagung unterliegen und deren Öffnung erlaubt ist, sind z. B. Bibliotheken, Museen, Tierparks, botanische und zoologische Gärten, Spielplätze, Außensportstätten unter Wahrung der Einhaltung der Abstandsregelung.

Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken.

Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Soweit die Ladenfläche über 800 Quadratmeter hinausgeht, ist eine Öffnung zulässig, wenn die darüber hinausgehende Ladenfläche abgesperrt wird. Dienstleistungen durch Friseure und artverwandte Dienstleistungserbringer unter Beachtung der Hygienevorschriften sind zulässig.

Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.

Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 20. Mai 2020.

03.05.2020 12:00 Uhr

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Überarbeitung der Allgemeinverfügung zur  Einstellung des Betriebs von Schulen und Kindertageseinrichtungen 

Die neue Allgemeinverfügung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 22. Mai 2020. Nunmehr besteht auch ein Anspruch auf Notbetreuung, wenn ein besonderer Härtefall vorliegt (z. B. Krankheit oder Existenzgefährdung). Die Entscheidung hierzu wird durch die Gemeinde oder die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflege getroffen. 

Allgemeinverfügung

Sektoren mit Anspruch auf Notbetreuung

Notbetreuungsformular 

03.05.2020 12:00 Uhr

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Weitere Lockerungen ab 4. Mai beschlossen

Die Verlangsamung der Ausbreitung der Pandemie schafft die Möglichkeit, weitere Lockerungen der durch Corona bedingten Einschränkungen vorzunehmen. Am kommenden Montag, dem 4. Mai werden nun weitere Schritte folgen.

Ab 4. Mai können Außenanlagen von Tierparks, Zoologischen und Botanischen Gärten öffnen. In Bibliotheken kann die Medienausleihe stattfinden und auch Museen können wieder öffnen. Darüber hinaus werden Friseure sowie artverwandte Berufe wie beispielweise Kosmetik-, Fußpflege- und Nagelstudios ab kommendem Montag wieder öffnen. Behandlungen sind nur gestattet, wenn sowohl der Dienstleister als der Kunde permanent eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben zu touristischen Zwecken bleibt untersagt. Gemeinsamer Sport und Bewegung im Freien werden unter Beachtung strenger Auflagen sowie der Einhaltung von Abstandsregeln wieder zulässig sein. Das Training muss ohne körperlichen Kontakt zu anderen sowie ohne die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschräumen durchgeführt werden. Sobald uns dazu nähere Informationen vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen.

30.04.2020 13:15 Uhr

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Informationen zu Erstattungsmöglichkeiten von Verdienstausfall

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) betreut zwei Unterstützungsprogramme, die sich aus den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes ergeben:

• Erstattungen wegen Verdienstausfall auf Grund einer durch das Gesundheitsamt angeordneten häuslichen Quarantäne

• Entschädigung des Verdienstausfalls für Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen.

 
Die LDS bietet für beide Programme Informationen in Form von FAQ. Vertiefende Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der LDS über die Infobox „Corona-Virus“ verfügbar: www.lds.sachsen.de

30.04.2020 13.00 Uhr
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Schulen sollen ab 6. Mai für alle Vorabschlussklassen und die 4. Klassen wieder öffnen
Der Freistaat Sachsen hat heute mitgeteilt, dass Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen sollen. Ebenfalls geöffnet werden sollen zu diesem Termin die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Lesen Sie dazu hier die Medienveröffentlichung des Freistaates Sachsen vom heutigen Tage. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir diese veröffentlichen.
28.04.2020 14:30 Uhr
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Wichtige Informationen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt hat ein ausführliches Informationsblatt zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erstellt.

26.04.2020 11:45 Uhr
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Friseursalons dürfen ab 4. Mai wieder öffnen

Ab Montag, dem 4. Mai dürfen Friseure ihre Salons wieder öffnen und die meisten ihrer Dienstleistungen wieder anbieten. Voraussetzung für die Lockerung dieser Corona-Schutzmaßnahme ist die Einhaltung von verbindlichen Schutzmaßnahmen. Dazu zählt unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowohl auf Seiten der Friseurinnen und Friseure als auch auf Seiten der Kundschaft. Außerdem soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen sichergestellt werden - etwa indem die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt wird. Beim Betreten des Salons müssen sich Kundinnen und Kunden die Hände waschen oder desinfizieren und bei jedem Kunden und jeder Kundin sind die Haare zu waschen. Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht gestattet. Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer Infektion der Atemwege oder Fieber sollen sich generell nicht im Friseursalon aufhalten. Zudem sollen Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden.

Die einzuhaltenden Hygienevorschriften ergeben sich aus einem verbindlichen Arbeitsschutzstandard der zuständigen Berufsgenossenschaft (BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Er basiert auf dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die BGW berät Friseurinnen und Friseure zu den verbindlichen Regeln und kontrolliert auch deren Einhaltung vor Ort.

26.04.2020 11:30 Uhr

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Freistaat Sachsen unterstützt Sportvereine im Zusammenhang mit Corona

Das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) hat eine Richtlinie zur Förderung von Sportvereinen veröffentlicht. Damit sollen insbesondere Sportvereine unterstützt werden, die aufgrund der Corona-Maßnahmen Einnahmeausfälle oder Mehrausgaben zu tragen hatten bzw. haben. Vorgesehen ist sowohl ein nicht rückzahlbarer Zuschuss für Sportvereine als auch eine Unterstützung in Form eines zinslosen Liquiditätsdarlehns.

Nach der Richtlinie können Sportvereine, die am 15. März 2020 Mitglied im Landessportbund (LSB) waren und aufgrund der Corona-Maßnahmen Einnahmeausfälle oder Mehrausgaben nachweisen können, einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, wobei Zuwendungen nur bewilligt werden, wenn der Betrag im Einzelfall mindestens 1.000 Euro beträgt. Die Anträge sind an den Landessportbund zu richten. Weitere Informationen dazu sind auf der Internetseite des Landesportbundes abrufbar.

23.04.2020 17:20 Uhr

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- Bibliothek weiterhin geschlossen -
Aufgrund der neuen Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 17.04.2020  bleiben Bibliotheken weiterhin bis vorerst 03.05.2020 geschlossen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

20.04.2020 13:00 Uhr

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Busverkehr im Landkreis Leipzig nimmt den Normalbetrieb wieder auf

Schüler der Abschlussklassen können ab dem 20. April wieder zur Schule.Gleichzeitig nehmen auch die auch Busunternehmen im Landkreis Leipzig GmbH und die Personennahverkehrsgesellschaft THÜSAC mbH den regulären Betrieb ihrer Linien am 20. April wieder auf. Auch bei den Linien, die die LVB und das Unternehmen Omnibusverkehr Heideland im Landkreis Leipzig bedienen, wird der Verkehr wieder hochgefahren. Der vorläufig in Kraft gesetzte Ferienfahrplan wird dann durch den eigentlich gültigen Fahrplan zu Schulzeiten abgelöst. Saison- und einige wenige freigestellte Verkehre sind allerdings noch von einer Betriebsaufnahme ausgenommen. Über deren Betriebsaufnahme wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, da diese Verkehre in Abhängigkeiten zu den Betriebszeiten einiger Ziele beziehungsweise zur Nutzung durch bestimmte Zielgruppen stehen.

Bei der Regionalbus Leipzig GmbH heißt es dann auch mit Aufnahme des Normalbetriebes wieder: "Bitte steigen Sie beim Busfahrer ein!". Der Einstieg beim Fahrer an der ersten Tür war am 18. März aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. Gleichzeitig wurden bei den Unternehmen Überlegungen angestellt, um möglichst schnell zum Normalzustand zurückzukehren.

Mit der Entwicklung einer Schutzvorrichtung für den Fahrerarbeitsplatz kann nun der Einstieg beim Fahrer wieder aufgenommen werden. Die neue Abtrennung besteht aus einer ca. 0,5 Millimeter starken Klarsichtfolie, die von den Technikern der Regionalbus Leipzig GmbH entwickelt und in die Fahrzeuge eingebaut wurde. Damit ist ein Schutz sowohl für Fahrgäste als auch Fahrer bestmöglich gewährleistet. In Zusammenarbeit mit einem Gutachter ist ein Leitfaden für Fertigung und Einbau der Schutzvorrichtung entstanden, den die Regionalbus Leipzig GmbH auch anderen Verkehrsunternehmen zur Verfügung gestellt hat. Auch bei der THÜSAC gibt es eine ähnliche Lösung.

Mit dem Einbau der Schutzvorrichtungen können die Fahrgäste auch wieder ihre Tickets beim Fahrer erwerben und entwerten. So wird der wichtigste Vertriebsweg, der dem Busunternehmen für den Verkauf von Fahrkarten zur Verfügung steht, wieder nutzbar. Darüber hinaus können sich die Fahrgäste weiterhin über easy.GO ihre Tickets kaufen. Die Handy-App bietet das gesamte Ticketsortiment und alle Verbindungen im MDV in Echtzeit, einfach online. Am bequemsten unterwegs sind Abo-Kunden, bei denen das Ticket auf der Chipkarte hinterlegt ist, die nun auch wieder am Bordrechner geprüft werden kann.

18.04.2020 12:55 Uhr

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Neue Regelungen für eingeschränkten Schulbetrieb erlassen und Anspruch auf Notbetreuung in Kitas und Grundschule erweitert

Für den eingeschränkten Schulbetrieb hat das Kabinett gestern in Abstimmung mit dem Kultusministerium eine Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalts beschlossen.

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 18. April in Kraft.

Danach bleiben Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft bis einschließlich 3. Mai geschlossen. Unterricht und schulische Veranstaltungen finden in dieser Zeit für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler nicht statt.

Nur für die Schüler aller Abschlussklassen an den Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen werden die Schulen nach den Osterferien wieder geöffnet. Konsultationen, die Durchführung von Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen können damit stattfinden.

Die Schulen werden ab dem 20. April vorerst ausschließlich für das Personal geöffnet, welches zur Vorbereitung der Schüler auf ihre Prüfungen notwendig ist. Erst ab dem 22. April beginnt die eigentliche Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler. Konsultationen für Abiturientinnen und Abiturienten sind allerdings schon ab dem 20. April möglich.

Kindertageseinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen und sind nur für Kinder in der Notbetreuung zugänglich.

Zudem wurde der Anspruch auf Notbetreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen erweitert. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Sektoren beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert und gelten ab dem 18. April.

Die wesentlichen Änderungen:

  1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören u. a. auch folgende Sektoren: Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher, Bestattungswesen, Verkaufspersonal im Einzelhandel, Handwerker, Beschäftigte der stationären Kinder-, Jugendlichen- und Behindertenhilfe, Tierpfleger, Schüler mit eigenen Kindern mit Betreuungsbedarf sowie das für den Schuldienst an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erforderliche Personal.
  1. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt nur vor, wenn beide Personensorgeberechtigten in systemrelevanten Berufen tätig sind.
  1. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten in folgenden Bereichen tätig ist:

- Gesundheitsvorsorge und Pflege,

- Rettungsdienst (einschließlich Berufsfeuerwehr),

- Öffentlicher Personennahverkehr,

- Polizei- und Justizvollzugsdienst,

- Schuldienst und Kindertagesbetreuung,

- Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen mit eigenen betreuungspflichtigen Kindern,

- Kommunal- oder Staatsverwaltung (sofern man mit Aufgaben der Bekämpfung der Corona-Pandemie betraut ist).

Voraussetzung für den Anspruch auf Notbetreuung ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann.

Allgemeinverfügung zur Einstellung des Betriebs von Schulen und der Kindertagesbetreuung

Übersicht der berechtigten Berufe für die Notbetreuung

Notbetreuungsformular

18.04.2020 12:30 Uhr

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Kabinett beschließt Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens

Im Freistaat Sachsen gelten ab 20. April 2020 leicht gelockerte Beschränkungen im öffentlichen Leben.

Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 3. Mai 2020.

Wesentliche Lockerungen der bisherigen Maßnahmen sind der Wegfall der Ausgangsbeschränkungen. Es ist künftig erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen. Der Aufenthalt ist außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hauses nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis des eigenen Hausstandes gestattet.

Auch künftig ist jedoch nach wie vor jede Bürgerin und jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes), um die Ansteckung zu vermeiden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten. Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften.

Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus zu reduzieren, bleiben die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen, Ausflüge und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten. Das gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden. Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen mit bis zu 15 Besuchern können stattfinden.

Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr. Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung.

Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Unabhängig von der Fläche zulässig ist die Öffnung von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen.

Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen.

Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.

Ebenfalls in seiner heutigen Sitzung hat das Kabinett beschlossen, die Geltungsdauer der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen »Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen«, »Tagespflege (SGB XI)«, »Alten-, Pflegeheime, ambulante Wohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung«, »Werkstätten für Menschen mit Behinderung«, »Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche« bis einschließlich 3. Mai 2020 zu verlängern. Die vorgenommenen Änderungen dienen lediglich der Anpassung an die geänderte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung.

18.04.2020 12:00 Uhr

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Das Sächsische Staatsministerium für Soziales hat am 15.04.2020 21:20 Uhr veröffentlicht, die Beschränkungen im öffentlichen Leben teilweise ab 20.04.2020 zu lockern.

So sollen beispielsweise die Ausgangsbeschränkungen wegfallen und die Bürgerinnen und Bürger keinen triftigen Grund mehr benötigen, um das Haus zu verlassen. Entgegen der ursprünglichen Veröffentlichung bleiben allerdings weiterhin Museen, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten geschlossen. Weitere Informationen sowie die ursprüngliche Medieninformation können unter folgenden Links nachgelesen werden:

Die korrigierte Medieninformation:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235498?version=2

Die ursprüngliche Medieninformation:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235498?version=1

17.04.2020, 11:00 Uhr

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Zusätzliches Angebot KfW-Schnellkredit

Der Kredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit dem 01. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/Förderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

16.04.2020, 13:00 Uhr

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Oberverwaltungsgericht in Bautzen definiert „Umfeld des Wohnbereichs“

Das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat in einem Urteil die Rechtsverordnung zum Schutz in der Corona-Krise für rechtens erklärt und zugleich "das Umfeld des Wohnbereichs" präzisiert. Demnach dürfen sich Bürger für Sport und Bewegung bis zu 15 Kilometer vom Wohnort entfernen.

Dies gilt unabhängig davon, ob dieser Bereich auch tatsächlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pkw bzw. dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen wird.

Bei der Entscheidung eines Eilantrages eines Dresdners benannte das OVG eine Kilometerzahl für die Bewegung zu Freizeitzwecken in Sachsen. 15 Kilometer sollen es – typischerweise – sein, die man sich von der eigenen Wohnadresse zum Zweck der sportlichen Betätigung oder eines Spazierganges entfernen können soll. Dabei sei es unerheblich, ob mit dem Auto, Rad, ÖPNV oder zu Fuß, so das OVG Bautzen am 7. April 2020 in einer Entscheidung zu einem Eilantrag.

09.04.2020 09.00 Uhr

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Veröffentlichung von Fallzahlen pro Kommune

Da die Fallzahlen auch im Landkreis Leipzig weiter ansteigen und es mittlerweile eine große Anzahl von Personen gibt, die aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnten, wird der Landkreis Leipzig die Daten künftig vollständig und bezogen auf die einzelnen Kommunen nennen. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand unter www.lk-l.de.

02.04.2020 16:20 Uhr

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Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt seit dem 31. März 2020 Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Die Entschädigung kann u.a. durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare finden sich auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal »Inneres, Soziales und Gesundheit«, Bereich Infektionsschutz.

01.04.2020 12:50 Uhr

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Ausgangsbeschränkungen in Sachsen bis 20.04.2020 verlängert

Der Freistaat Sachsen hat heute die ursprünglich bis 05.04.2020 geltenen Ausgangsbeschränkungen bis zum 20.04.2020 verlängert und in Teilen präzisiert. Die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung tritt am 01.04.2020 in Kraft.

Das Kabinett hat heute eine neue Rechtsverordnung des Sächsischen Sozialministeriums zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 zugestimmt. Die Verordnung regelt die weiteren Ausgangsbeschränkungen im Freistaat Sachsen und löst die bisher geltende Allgemeinverfügung »Ausgangsbeschränkungen« vom 22. März 2020 ab und tritt mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.
Außerdem wurde die Allgemeinverfügung »Vollzug des Infektionsschutzgesetzes – Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie – Verbot von Veranstaltungen« vom 20. März 2020 überarbeitet und tritt in ihrer aktuellen Fassung ebenfalls mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.
Ziel der neuen Rechtsverordnung Ausgangsbeschränkungen ist es, weiterhin den physischen sozialen Kontakt zwischen den Menschen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Außerdem wurde darin die Durchsetzung der Verbote mittels Bußgelder und Strafen ergänzend klar geregelt.

Sozialministerin Petra Köpping: »Grundsätzlich gilt auch bei uns in Sachsen nach wie vor: Das Verlassen der häuslichen Unterkunft bleibt ohne triftigen Grund untersagt. Zu den triftigen Gründen zählen weiterhin der Arbeitsweg sowie der Weg zur Kindernotbetreuung. Wege zum Einkaufen bleiben weiterhin erlaubt, zudem Abhol- und Lieferdienste, auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit. Weiter dürfen Bürgerinnen und Bürger das Haus für Arztbesuche und medizinische Behandlungen verlassen. Ich betone noch mal ausdrücklich, dass wir niemanden mit diesen Ausgangsbeschränkungen gängeln wollen. Wir haben sie erlassen, um unser aller Gesundheit zu schützen.« Angepasst wurde hingegen die Regelung zu Sport und Bewegung an der frischen Luft. »Auch hier gilt, dass die Bewegung draußen vorrangig im Umfeld der häuslichen Umgebung allein, in Begleitung des Lebenspartners oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen soll«, so Köpping. »Im Ausnahmefall ist das aber auch mit einer weiteren, nicht im Hausstand lebenden Person, erlaubt. Diese Ausnahme stellt aber keine Regel da. Gemeint sind vor allem die Begleitung von alleinstehenden Seniorinnen und Senioren, die sonst nicht mehr das Haus verlassen«, erklärt die Sozialministerin.

Erlaubt ist künftig auch der Besuch mobiler Verkaufsstände unter freiem Himmel oder in Markthallen für Lebensmittel, selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse sowie Tierbedarf, sofern durch geeignete Abstände zwischen den Verkaufsständen ein Mindestabstand der Besucher an den Ständen von 2 Metern gewährleistet ist.
Weiterhin ist es möglich zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren die Wohnung zu verlassen.

Auch die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, sowie die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf.

Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt.

Ausgenommen vom Verbot sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger.

Ebenfalls ausgenommen vom Verbot sind notwendige Besuche von Mitarbeitern des Jugendamtes einschließlich des ASD (Allgemeiner Sozialdienst), des Amtsvormundes und Besuche durch Personensorgeberechtigte bzw. von diesen Bevollmächtigen bei Vorliegen eines dringenden medizinischen Notfalls. Diese Personen haben ihren Besuch im Vorfeld im Einvernehmen mit der Einrichtungsleitung abzustimmen.

Wer bei Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen wird, muss die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält.

Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen. »Die Polizei und die Ordnungsbehörden kontrollieren mit Augenmaß aber konsequent«, sagte Innenminister Prof. Roland Wöller heute in Dresden.

Im Rahmen der neuen Rechtsverordnung hat sich die Sächsische Staatsregierung deshalb heute auf die Erstellung eines Bußgeldkataloges zu Eindämmung des Corona-Virus in Sachsen geeinigt.

Folgende drei wesentliche, häufige Verstöße und die dazugehörigen Regelsätze bzw. Bußgelder wurden festgelegt.

§ 2 Abs. 1 VO:
Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund.
Bußgeld: 150 Euro

2. § 3 Nr. 1 - 3 VO:
Verstoß gegen Besuchsverbot
Bußgeld (für Besuchenden): 500 Euro

3. § 3 Nr. 3 VO
Überschreitung der in der Rechtsverordnung vorgegebenen angegebenen Personenzahl
Bußgeld (für verantwortliche Einrichtungsleitung): 500 bis 1.000 Euro - je nach Einrichtungsgröße

Auch bei den Bußgeldern gilt der Grundsatz: Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. So kann beispielsweise auch ein Verwarngeld zwischen fünf und 55 Euro ausgesprochen werden.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.coronavirus.sachsen.de

31.03.2020 20:10 Uhr

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Telefonische Beratungen der Familien- und Erziehungsberatungsstellen

Die besondere aktuelle Situation geht auch an den Familien nicht spurlos vorbei, sondern fordert diese in vielerlei Hinsicht. Bitte scheuen Sie sich nicht, Hilfe und Unterstützung anzunehmen und nutzen Sie die Beratungsmöglichkeiten. 

Wegweiser Böhlen e.V.

Das Krisentelefon kann unkompliziert von allen Eltern, Großeltern (und anderen an der Erziehung Beteiligten) sowie Jugendlichen in Anspruch genommen werden, die beispielsweise aktuell leiden unter:

  • Einsamkeit, Isolation, depressiven Verstimmungen, Gedankenspiralen
  • Konflikte in der Partnerschaft, in der Familie oder im Job
  • Ängsten (Krankheitsängste, Zukunftsängste, Geldsorgen)
  • Überforderung durch den beengten Familienalltag/ die Schulsituation
  • akute Überforderung und Ratlosigkeit in der Erziehung
  • Androhung von Gewalt oder Gewalterleben in der Familie (durch Eltern, Partner*Innen…)
  • Suizidgedanken.

Krisentelefon für Ratsuchende aus dem Landkreis Leipzig: 034206 - 75825

  • Montag 14.00 bis 16.00 Uhr
  • Dienstag 14.00 bis 16.00 Uhr
  • Mittwoch 10.00 bis 12.00 Uhr
  • Donnerstag 10.00 bis 12.00 Uhr

Volkssolidarität RV Wurzen: 03425 - 920187

Internationaler Bund Grimma: 03437 - 918096

AWO Leipziger Land Borna: 03433 - 803165

Diakonie Leipziger Land: 034296 - 947420 

 

Angebote der Familienbildung

  • Fragen zur Erziehung und zum Umgang mit Kindern in dieser besonderen Situation
  • Empfehlungen für Eltern zur Gestaltung des eingeschränkten Familienalltags

Lichtblick Markkleeberg e.V.

Telefonische Beratung: 0341 - 3542848

Montag - Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr

Informationen auf der Homepage: www.lichtblick-fuer-familien.de

31.03.2020 15.00 Uhr

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Neue kostenfreie Corona-Holtline des Freistaates Sachsen

Die Staatsregierung hat ihre verschiedenen telefonischen Beratungsangebote rund um die Coronavirus-Infektionen gebündelt. Ab sofort können telefonische Anfragen unter der einheitlichen kostenlosen Hotline 0800 – 1000 214 gestellt werden. Die Hotline des Freistaates ist mit fünf Hauptmenüpunkten aufgebaut. Diese Menüs gliedern sich wiederum in weitere Untermenüs. Damit ist ein bedienfreundlicher schneller Einstieg gewährleistet.

  • Im ersten Bereich werden allgemeine Fragen sowie Fragen zur Allgemeinverfügung und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens beantwortet.
  • Der zweite Punkt richtet sich an Unternehmer, hier werden Fragen rund um alle Fördermöglichkeiten beantwortet.
  • Im dritten Bereich sind die Themen Steuern und Justiz untergebracht. Insbesondere steuerliche Fragen werden aktuell auch stark nachgefragt.
  • Der vierte Menüpunkt beinhaltet die großen Themen Schulen, Kitas und Kinderbetreuung sowie Kultur, Tourismus und wissenschaftliche Einrichtungen.
  • Der fünfte Bereich ist den Themen Land- und Forstwirtschaft zugeordnet.

Mehrere Dutzend Experten aus verschiedenen Ministerien stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 18 Uhr sowie am Wochenende von 12 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Wegen der Vielzahl an Nachfragen kann es zeitweise zu Wartezeiten kommen. Das Angebot wird deshalb weiter kontinuierlich ausgebaut.

Aktuelle Informationen gibt es daneben natürlich auch auf den offiziellen Seiten von sachsen.de. Alle wichtigen Informationen zu Maßnahmen der Regierung und zur Entwicklung werden dort fortlaufend unter www.coronavirus.sachsen.de zusammen gefasst.

26.03.2020 12:00 Uhr

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Häufige Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Der Freistaat Sachsen hat häufige Fragen im Zusammenhang mit den aktuell gelteneden Regelungen zusammengefasst. Diees können Sie hier nachlesen.

25.03.2020 12.00 Uhr

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Aktualisierte Regelungen zur Notbetreuung in Schulen und Kitas

Schulen und Kitas (auch Kindertagespflege) sind seit dem 18. März geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen:

1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

3. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern.

Die entsprechende Allgemeinverfügung trat am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

Allgemeinverfügung Corona Schulen und Kita vom 23.03.2020

Notbetreuungsformular Stand 24.03.2020

Übersicht der Berufe der kritischen Infrastruktur Stand 24.03.2020

24.03.2020 09:00 Uhr

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Keine Elternbeiträge für geschlossene Kindertageseinrichtungen

Wie Sie sicher bereits aus den Medien erfahren haben, hat sich der Freistaat Sachsen am vergangenen Freitag in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden entschieden, dass für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege und Horten keine Elternbeiträge erhoben werden, wenn die Einrichtungen nicht genutzt werden. Wir haben uns für eine einheitliche Lösung für alle unsere Kitas/TP entschieden. Die betroffenen Eltern brauchen erst einmal für APRIL 2020 keinen Elternbeitrag zu zahlen. Sobald die Betreuung wieder normal stattfinden kann, wird es eine taggenaue Abrechnung geben. Die Träger unserer Kindereinrichtungen in Großpösna sind informiert und prüfen derzeit die bestmögliche buchhalterische Abwicklung. Die Eltern werden dazu zeitnah vom jeweiligen Träger informiert. Bitte haben Sie bis dahin noch etwas Geduld und warten die Info ihres jeweiligen Trägers ab. 

23.03.2020 15:00 Uhr

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Corona: Schnelle und unkomplizierte Hilfe von Bund und Land hilft kleinen Unternehmen und Selbständigen

Kleine Unternehmen und Selbstständige sollen infolge der Coronavirus-Krise Soforthilfen in Höhe von bis zu 15.000 Euro erhalten. Dies geht aus einem gemeinsamen Gesetzesentwurf des Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Am Montag soll er vom Bundeskabinett und in derselben Woche noch von Bundesrat und Bundestag beschlossen werden. Dem Entwurf zufolge soll es für Kleinunternehmen, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten geben - bis zu 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten. Diese Zuschüsse sollen nicht zurückgezahlt, die Mittel durch die Länder verteilt werden.

Die Zuschüsse des Bundes sollen über die Länder ausgereicht werden. Das sächsische Wirtschaftsministerium plant, damit die Sächsische Aufbaubank (SAB) zu beauftragen. Diese bearbeitet bereits ab kommendem Montag, den 23. März, das Programm des Freistaates »Sachsen hilft sofort«.

Das Programm »Sachsen hilft direkt«, richtet sich an alle Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberufler in Sachsen, welche einen Jahresumsatz von maximal 1 Million Euro erwirtschaften. Es enthält keine Begrenzung der Mitarbeiterzahl. Die Soforthilfen des Bundes würden daher das  Soforthilfeprogramm »Sachsen hilft sofort« sehr gut ergänzen: Unternehmen haben damit die Möglichkeit und die Sicherheit Liquiditätsengpässe von bis zu 50.000 Euro und in Ausnahmefällen von bis zu maximal 100.000 Euro schnell zu überbrücken.

Das Programm wird ab Montag, 23. März, von der SAB angeboten. Alle Informationen zum Programm und zu den Konditionen: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235278

Weitere Informationen zur Unterstützung erhalten Sie bei den Kammen: www.leipzig.ihk.de und www.hwk-leipzig.de, sowie auf www.coronavirus.sachsen.de. Für Fragen steht Ihnen auch die Wirtschaftsförderung beim Landkreis Leipzig gern zur Verfügung. Sie erreichen sie unter 03437-984 55 67 oder wifoe@lk-l.de.

23.03.2020 14:45 Uhr

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Beschränkung des Ausgangs ab 23.03.2020- Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird bis 5. April untersagt.

Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung vom 22.03.2020

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie

1. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird untersagt.

2. Triftige Gründe sind insbesondere:

  • 2.1. die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • 2.2. Ausübung beruflicher Tätigkeiten(dies umfasst auch den Hin-und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte),
  • 2.3. Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung gemäß der Allgemeinverfügung des SMS bzgl. Kindertagesstätten und Schulen vom 18. März 2020 sowie zu Tagespflegeinrichtungen entsprechend der Allgemeinverfügung des SMS vom 20. März 2020 bzw. beruflich veranlassten Kinderersatzbetreuung,
  • 2.4. Sicherstellung der Versorgungssicherheit der Bevölkerung, einschließlich Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit),
  • 2.5. Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • 2.6. Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • 2.7. Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, (z.B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen und zwingend notwendige fachliche Beratungen sowie Blut- und Plasmaspenden), sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsfachberufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeutenauch in Alten-und Pflegeheimen) bzw. im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • 2.8. Versorgungswege für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (Einzelhandel für Lebensmittel, Großhandel,Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte,Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken, Sparkassen sowie Geldautomaten, Poststellen, Tankstellen, Kfz-und Fahrradwerkstätten,Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen),
  • 2.9. die Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren,
  • 2.10. Besuch bei Ehe-und Lebenspartnern sowie auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftige Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,
  • 2.11. Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • 2.12. Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf,
  • 2.13. Sport und Bewegung an der frischen Luft im Umfeld des Wohnbereichs sowie Besuch des eigenen Kleingartens im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, allerdings ausschließlich alleine oder in Begleitung des Lebenspartners bzw. mit Angehörigen des eigenen Hausstandesund ohne jede sonstige Gruppenbildung größer als fünf Personen und
  • 2.14. unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Im Falle einer Kontrolle durch die zum Vollzug dieser Verfügung betrauten Stellen sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Eine Glaubhaftmachung kann insbesondere durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs-oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen.

3. Untersagt wird der Besuch in Alten-und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, die im Anwendungsbereich des § 2 Sächsisches Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetz erfasst sind, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 IfSG). Ausgenommen hiervon sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger. Hierbei wird die Zahl der gleichzeitig anwesenden Angehörigen auf fünf Personen begrenzt. Auf die Verhaltensweisen zur Einhaltung der Hygiene ist durch die Leitung der vorgenannten Einrichtungen oder einer von ihr bestimmten Person in besonderem Maße hinzuweisen. Das Betreten der zuvor genannten Einrichtungen zu therapeutischen oder medizinischen Zwecken sowie zu nicht aufschiebbaren baulichen Maßnahmen am und im Gebäude gilt nicht als Besuch im Sinne dieser Regelung.

4. Im Übrigen ist jeder angehalten, die physischen sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten.

5. Auf die Strafbarkeit einer Zuwiderhandlung gegen die Ziffern1 und 3 dieser Verfügung gemäß § 75 Abs.1 Nr. 1 IfSG wird ausdrücklich hingewiesen.

6. Verschärfende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden im Zusammenhang mit der Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben unberührt.

7. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Abs. 3in Verbindung mit § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.

8. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23.März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 5. April 2020, 24.00 Uhr,außer Kraft.

Den vollständigen Text dieser Verordnung finden Sie auf der Seite des Freistaats https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

22.03.2020 18:00 Uhr

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Verschärfte Regelungen ab 22.03.2020 - Gaststätten bleiben geschlossen, An- und Versammlungen sind verboten

Nachdem bereits in der letzten Woche Schulen und Kitas geschlossen, Veranstaltungen verboten sowie der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe eingeschränkt wurde, hat die Staatsregierung am 20.03.2020 weitere Verschärfungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Siehe auch  https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

Untersagt sind alle Veranstaltungen sowie An- und auch Versammlungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, unabhängig von der Zahl der Teilnehmer.

  • Ausgenommen sind nur Veranstaltungen von Behörden und Einrichtungen mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder öffentlich-rechtlichen Leistungserbringung, der Versorgung oder Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen.
  • Erlaubt sind auch Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich (Hochzeiten, Trauerfeiern und dgl.), mit max. 50 Teilnehmenden. Hier können die zuständigen Behörden noch weitere Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz anordnen. Es wird empfohlen, private Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen.

Geschäfte, Mensen und Hochschul-Cafeterien sind grundsätzlich geschlossen. Zu den Geschäften und Einrichtungen,die ab 22.03.2020 geschlossen werden müssen, gehören nun auch Badeanstalten, Friseure, Bau- und Gartenbaumärkte

Offen bleiben dürfen - auch am Sonntag - mit Auflagen zur Hygiene:

  • Einzelhandel für Lebensmittel, und Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste, 
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien,
  • Banken und Sparkassen, Poststellen,
  • Tankstellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, der Großhandel
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen

Dienstleister und Handwerker dürfen ohne Publikumsverkehr ihrer Tätigkeit nachgehen.

Gaststätten sind zu schließen. Ausgenommen sind Personalrestaurants und Kantinen in der Zeit zwischen 6 und 18 Uhr, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Gaststätten ist zwischen 6 und 20 Uhr ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt bzw. ein Liefer- und Abholservice.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.coronavirus.sachsen.de/

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Spiel- und Sportplätze gesperrt

Seit heute, 19.03.2020 sind die Spiel- und Sportplätze in Großpösna bis auf Weiteres gesperrt. Bitte halten Sie sich unbedingt an dieses Verbot des Freistaates Sachsen. Wir sind gemeinsam auf die Einsicht und Vernunft aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen, damit wir das gemeinsame Ziel erreichen, die Ansteckungswelle zu verlangsamen.

Vielen Dank!

19.03.2020 13:45 Uhr

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Besuche im Rathaus nur mit vorheriger Anmeldung möglich

Sehr geehrte Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Großpösna sind weiterhin im Rathaus telefonisch und per E-Mail erreichbar. Die Bürgerinnen und Bürger, die ein dringendes persönliches Anliegen haben, werden allerdings ab sofort gebeten, sich vor einem Rathausbesuch telefonisch anzumelden. Die MitarbeiterInnen vereinbaren dann individuelle Termine. Die Telefonnummern finden sie hier oder Sie nutzen die Einwahl 034297-7180.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Dr. Gabriela Lantzsch

Bürgermeisterin

19.03.2020 11:00 Uhr

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Bürger-Hotline 034297-71850 eingerichtet

Die aktuellen Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus wirken sich auch auf das öffentliche Leben in Großpösna aus. Sie haben dazu Fragen an die Gemeindeverwaltung Großpösna oder wünschen sich als älterer oder chronisch kranker Mensch Unterstützung im Alltag, zum Beispiel bei Einkäufen und Erledigungen?   

Eine für diesen Zweck von der Verwaltung eingerichtete Bürger-Hotline 034297-71850 steht Ihnen von Montag-Freitag 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr als Anlaufstelle zur Verfügung. Wir möchten versuchen, bürgerschaftliche Hilfsangebote und -gesuche zu koordinieren.

Wer Unterstützung benötigt, meldet sich bitte telefonisch unter 034297-71850 oder per E-Mail unter: gemeindeverwaltung@grosspoesna.de 

In der aktuellen Situation werden insbesondere ältere Mitmenschen unsere Unterstützung benötigen. Wer sich fit und gesund fühlt und älteren Großpösnaerinnen und Großpösnaern bei Bedarf helfen möchte, meldet sich bitte ebenfalls bei der Bürger-Hotline. Zur Koordinierung eventueller Hilfswünsche möchten wir auch die Facebookgruppe „Coronahilfe Großpösna“ nutzen, der jeder beitreten kann.

Für medizinische Fragen steht Ihnen das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes beim Landkreis Leipzig unter 03437 - 984 5566 zur Verfügung

Vielen Dank!

19.03.2020 11:00 Uhr

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Geburtstagsgratulationen für unsere Seniorinnen und Senioren vorerst nicht mehr persönlich

Liebe Seniorinnen und Senioren,

auf Grund des Coronavirus werden wir vorerst von persönlichen Glückwünschen zu Ihrem Geburtstags- bzw. Ehejubiläum Abstand nehmen. Ist es uns doch ganz wichtig, unsere älteren und geschwächten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen.

In der aktuellen Situation ist es sehr wichtig, dass auch die Gemeindeverwaltung für Sie arbeitsfähig bleibt.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihren alles Gute und freuen uns über ein gesundes Wiedersehen.

Annegret Schrader
Sb Kultur/Soziales

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Sachsen untersagt alle Veranstaltungen, schließt fast alle öffentliche und private Einrichtungen

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus weiter zu reduzieren, schließt der Freistaat Sachsen per Allgemeinverfügung fast alle private und öffentliche Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen. Das Kabinett hat diese Maßnahme in seiner heutigen Sitzung beraten. Die Verfügung des Gesundheitsministeriums gilt ab 19. März 2020, Null Uhr früh, bis zunächst 20. April 2020.

Sie untersagt den Betrieb von Tanzlokalen, Messen, Spezial- und Jahrmärkten, Volksfesten, Spielbanken und Wettannahmestellen. Zudem sind für den Publikumsverkehr geschlossen Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Opern, Museen, Ausstellungshäuser, Angebote in Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern, Angebote der offenen Kinder und Jugendarbeit, öffentliche Bibliotheken, Planetarien, zoologische Ausstellungen in geschlossenen Räumen, Angebote von Volkshochschulen, Angebote von Sprach- und Integrationskursen der Integrationskursträger, Angebote von Musikschulen, Angebote in Literaturhäusern, Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen, Schwimmbäder, Saunas und Dampfbäder, Fitness- und Sportstudios, Spielplätze, Seniorentreffpunkte, Mensen und Cafés der Studentenwerke, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, Sportanlagen sowie Reisebusreisen. D.h. auch unsere Gemeindebibliothek im Pösna Park ist ab 19.03.2020 geschlossen. Nähere Informationen zur Bibliotheksschließung erhalten Sie hier.

Geöffnet bleiben: Gaststätten in der Zeit von 6 bis 18 Uhr einschließlich ihrer Liefer- und Abholdienste für den Außer-Haus-Verkauf. Geöffnet und vom Sonntagsverkaufsverbot ausgenommen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Das Kabinett beschloss zudem die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabes von Innenministerium und Gesundheitsministerium. Er bekommt den Titel Gemeinsamer Krisenstab Infektionsschutz. Alle Ministerien werden in dem Stab vertreten sein. Ziel ist die Koordinierung der Maßnahmen aller Ministerien zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2, die Unterstützung von Behörden, Dienststellen und Einrichtungen im Freistaat Sachsen sowie die Bündelung von Informationen für die Berichterstattung gegenüber den zuständigen Behörden von Bund und Ländern sowie für die Öffentlichkeits- und Medienarbeit. Gleichzeitig soll eine Beschleunigung notwendiger Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse erreicht werden.

Alle Informationen rund um COVID 19 finden Sie hier: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

17.03.2020 15:30 Uhr

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Schließung Kitas, Hort und Schule ab 18.03.2020 - Notbetreuung möglich

Ab Mittwoch, 18.03.2020 werden bis einschließlich 17.04.2020 die Kindertagesstätten, der Hort und die Grundschule geschlossen. Es findet unter bestimmten Voraussetzungen nur noch eine Notbetreuung für versorgungswichtige Berufsgruppen statt. Ausführliche Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten. Eltern, die eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen müssen, prüfen bitte die Voraussetzungen und legen den Einrichtungen das von den Arbeitgebern beider Elternteile unterzeichnete Notbetreuungsformular vor.

Notbetreuungsformular mit Berufsgruppen

Allgemeinverfügung Schließung Kindertagesstätten und Schulen

Wir aktualisieren, sobald uns konkrete Informationen vorliegen.

Daniel Strobel

Hauptamtsleiter

16.03.2020 15:40 Uhr

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Alle Veranstaltungs- und Vereinsaktivitäten zunächst bis 31.03.2020 abgesagt - Aktualisierung 17.03.: Die Nutzung kommunaler Gebäude ist bis voraussichtlich 20. April 2020 untersagt, Alle Veranstaltungen sind bis 20.April 2020 untersagt

Liebe Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

Der Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Derzeit geht es uns allen gemeinsam darum, eine sprunghafte Ansteckungswelle mit dem Coronavirus zu verhindern und damit eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu vermeiden. Außerdem bleibt bei einer Verzögerung der Ansteckungszahlen Zeit, weitere Behandlungskapazitäten aufzubauen.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir unseren Großpösnaer Vereinen vorgeschlagen, zunächst bis zum 31.03.2020 alle Veranstaltungs- und Vereinsaktivitäten ausfallen zu lassen. Weiterhin werden in allen kommunalen Gebäuden zunächst bis zum 31.03.2020 keine Veranstaltungen oder Vereinsnutzungen stattfinden.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme. Jetzt sollte bei aller nachvollziehbaren Enttäuschung über Ausgefallenes und Ausfallendes unbedingt der Fokus auf die Gesundheit unserer älteren und geschwächten Mitbürgerinnen und Mitbürger liegen, die es zu schützen gilt.

Wir werden über unsere Gemeindehomepage aktuell informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

 

Ihre

Dr. Gabriela Lantzsch

Bürgermeisterin

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Sehr geehrte Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

In der aktuellen Situation ist es sehr wichtig, dass die Gemeindeverwaltung für Sie arbeitsfähig bleibt. Wir bitten Sie daher, bis auf Weiteres Ihre Anliegen möglichst telefonisch mit den Rathausmitarbeitern zu klären und die Gemeindeverwaltung nur in dringenden Fällen persönlich aufzusuchen. Sollten Sie Krankheitsanzeichen wie Fieber oder typische Erkältungssymptome haben, sehen Sie bitte von einem Rathausbesuch ab. In solchen Fällen nehmen Sie bitte unbedingt telefonischen Kontakt mit unseren Mitarbeitern auf.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Dr. Gabriela Lantzsch

Bürgermeisterin

16.03.2020 11:51

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Ab Montag, 16.03.2020 unterrichtsfreie Zeit an Sachsens Schulen - kein Schulunterricht, Schließungen von Schulen werden vorbereitet

Aktuelle und wichtige Informationen für die Eltern unserer Grundschüler haben wir auf der Homepage der Löwenzahn Grundschule auf www.gs-grosspoesna.de eingestellt. Lesen Sie bitte auch weiter unten die ausführliche Information des Freistaates Sachsen. Ihre Kinder können bis auf Weiteres zur Schule kommen und werden betreut. Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, wird von den staatlichen Behörden im Laufe der kommenden Woche erwartet.

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Kitas und Grundschulhort in Großpösna sind noch geöffnet

Bis auf Weiteres bleiben der Grundschulhort und die Kitas in Großpösna geöffnet. Anderslautende WhatsApp-Meldungen sind nicht richtig. Mit einer Schließung in den nächsten Tagen ist allerdings zu rechnen.

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Hinweis zu Veranstaltungen

Der Landkreis Leipzig hat am 13.03.2020 eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Großveranstaltungen erlassen. Ab dem 16.03.2020 sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Großveranstaltungen auf dem Gebiet des Landkreises Leipzig verboten und die Teilnahme daran untersagt.

Veranstaltungen mit über 200 bis maximal 1.000 Teilnehmenden sind durch die Veranstalterin bzw. den Veranstalter schriftlich unter Nutzung des unter www.landkreisleipzig.de eingestellten Bogens zur Selbsteinschätzung mit einer Kurzbeschreibung der Veranstaltung und einer Aufzählung der angedachten Hygienemaßnahmen mindestens 72 Stunden vor Veranstaltungsbeginn gegenüber dem Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig Stauffenbergstr. 4, 04552 Borna oder elektronisch an sekretariatgsa@lk-l.de oder hygiene@lk-l.de anzuzeigen.

Unmittelbar bevorstehende Veranstaltungen oder Menschenansammlungen, die bis einschließlich 18. März 2020 durchgeführt werden sollen, sind sofort anzuzeigen.

Alle Infos finden Sie in der Allgemeinverfügung.

Sobald es neue Entwicklungen im kommunalen Bereich gibt, halten wir Sie auf dem Laufenden.

Daniel Strobel

Hauptamtsleiter

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Das Coronavirus bestimmt derzeit den Alltag auch in Großpösna. Zumindest für die nächsten Wochen, wenn nicht Monate müssen wir die Gefährdung ernst nehmen und können einiges dafür tun, die Ausbreitung des Virus einzudämmen oder wenigstens zu verlangsamen. Genau darum geht es bei all den Maßnahmen, die aktuell angekündigt sind: Nicht die Krankheit als solches ist das Problem, sondern die Ausbreitung und die extrem hohe Anzahl der Infizierten, die zu befürchten ist, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Dies würde unser Gesundheitssystem überfordern.

Schulschließungen, Kita-Schließungen oder andere weiterführende Maßnahmen werden durch die zuständigen Gesundheits- und/ oder Fachbehörden ausgesprochen. In Whatsapp-Gruppen kursiert ein Dokument, das Kitaschließungen in Sachsen ab dem 16.3. verkündet. Das ist nicht so. Kindertagesstätten bleiben bis auf weiteres geöffnet.

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Pressemitteilung des Freistaates Sachsen 13.03.2020, 14:45 Uhr

Sachsens Kultusministerium ordnet für öffentliche Schulen ab Montag (16. März) unterrichtsfreie Zeit an. Die Anordnung gilt bis auf Weiteres. Die Schulen bleiben jedoch geöffnet. Das Lehrpersonal ist anwesend, um die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. In der unterrichtsfreien Zeit können Schülerinnen und Schüler jedoch zuhause bleiben. Eine Schulpflicht besteht nicht.

Mit der Entscheidung wird Eltern die Möglichkeit gegeben, sich bis zur Schließung von Schulen, auf eine Betreuung von Kindern und Schülern im häuslichen Umfeld einstellen zu können. Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, wird im Laufe der kommenden Woche getroffen.

Die Maßnahme wird ergriffen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Staatsregierung sowie Städte und Gemeinden stimmen sich zu der Umsetzung ab. Um die Versorgung der Bevölkerung, den öffentlichen Personennahverkehr oder die medizinische Versorgung zu garantieren, wird die Betreuung für alle Kinder abgesichert, deren Eltern kein alternatives Betreuungsangebot haben.

Die Prüfungen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sind nach derzeitigem Stand nicht in Gefahr. Die ersten Prüfungen beginnen erst nach Ostern (Start Abitur 22. April).

Klassenfahrten und schulische Veranstaltungen:
Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abzusagen. Klassenfahrten in Sachsen sind zunächst bis zu den Osterferien abzusagen, danach gibt es eine neue Bewertung der Lage. Bis auf weiteres dürfen auch keine neuen Klassenfahrten vertraglich abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann diese stattfinden sollen. Außerschulische Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche und Lehrerfortbildungen werden bis Ende des Schuljahres abgesagt bzw. sind abzusagen.

Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/234989

26.11.2020

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034297 - 7180

E-Mail
gemeindeverwaltung@grosspoesna.de

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