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Fortlaufend aktualisierte Informationen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, letzte Aktualisierung: 17.09.2021, 08:00 Uhr

Übersicht Testmöglichkeiten im Landkreis Leipzig und Großpösna

Hier gelangen Sie zu einer Karte, auf der die Testmöglichkeiten in Großpösna und im Landkreis Leipzig aufgeführt sind: https://www.geoportal-lkl.de/?permalink=Vnv3oNd

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Hier erhalten Sie einen Überblick über die bisherige Entwicklung der Fallzahlen in unserer Gemeinde:

Gesamt bisher:          254

September 2021 bisher: 4

August 2021:             6

Juli 2021:                   2

Juni 2021:                   1

Mai 2021:                   12

April 2021:                 36

März 2021:                 15

Februar 2021:             13

Januar 2021:              53

Dezember 2020          76

November 2020          24

Oktober 2020               4

September 2020           1

April 2020                    1

März 2020                    7

Stand: 17.09.2021 08:00 Uhr

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Inzidenzwert bleibt unter 35 - Testpflicht entfällt ab morgen 12.06.2021 in vielen Bereichen

Laut Robert-Koch-Institut  liegt der 7-Tage-Inzidenzwert seit heute 11,6 (Stand 11.06.2021). Er liegt damit 14 Tage in Folge unter 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern. Die öffentliche Bekanntmachung der Unterschreitung des Schwellenwertes entsprechend der sächsischer Corona-Schutzverordnung finden Sie im Dokument Download.

Liegt der Inzidenzwert stabil unter 35 sind Lockerungen der Corona-Einschränkungen vorgesehen. Damit entfallen ab morgen (Samstag 12.06.2021) z.B. die Testpflicht beim Einkauf und den körpernahen Dienstleistungen, in der Hotellerie und Gastronomie, in Sport-, Kultur-und Freizeiteinrichtungen sowie in den Musik- und Volkshochschulen sowie Kunst- und Tanzschulen. 

Bitte beachten Sie: Die Pflicht die Kontakte zu erfassen, bleibt bestehen. Die soll möglichst digital erfolgen. Die Corona-Warn-App des Bundes weist dafür kann die entsprechende Funktion aus.

Corona-Schutz-Verordnung, gültig ab 14.06.2021

Stand 11.06.2021 12:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab Montag, 14. Juni 2021

Die sächsische Staatsregierung hat am 8. Juni 2021 eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung verabschiedet, die Sie hier nachlesen können. Sie tritt am 14. Juni 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 30. Juni 2021. Vorgaben für Kitas und Schulen werden durch eine eigene Verordnung des Kultusministeriums geregelt. Aufgrund der niedrigeren Inzidenzen werden weitere Lockerungen und Erleichterungen möglich. 

Geänderte Grundsätze

Mit der Verordnung werden im Bereich der Grundsätze verschiedene Anpassungen vorgenommen. Fortan gilt für sämtliche Überschreitungen wie auch Unterschreitungen von Schwellenwerten, dass die damit verbundenen Regelungen am übernächsten Tag in Kraft treten, wenn der jeweilige Schwellenwert zuvor an fünf Tagen über- bzw. unterschritten worden ist. Damit gilt auch für die 7-Tage-Inzidenzmarke von 35 nicht mehr die 14-Tage-Regelung. 

Der bisherige Grenzwert von 1.300 Betten auf Normalstation in Sachsen wird um die Bettenbelegung auf den Intensivstationen erweitert: Sind entweder mehr als 1.300 Betten auf der Normalstation oder 420 Betten auf den sächsischen Intensivstationen mit Corona-Patienten belegt, kommt es zur Aufhebung aller Lockerungsschritte, die bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 möglich sind.

Kontaktbeschränkungen

Bei einem 7-Tage-Inzidenzwert unter 100 bleiben die Kontaktbeschränkungen unverändert: Erlaubt sind Treffen von zwei Hausständen – in geschlossenen Räumen mit maximal fünf Personen, sonst maximal zehn Personen. Bei Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von Zahl der Haushalte treffen. 

Für Familien-, Vereins- und Firmenfeiern, die in Gastronomiebetrieben, in eigenen oder von Dritten überlassenen voneinander abgetrennten Räumlichkeiten oder Freiflächen stattfinden, besteht bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 eine Begrenzung auf 50 Personen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, Vollständig Geimpfte und Genesene zählen bei den Kontaktbeschränkungen weiterhin nicht mit.

Maskenpflicht

Im öffentlichen Raum unter freiem Himmel besteht weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird. 

In ambulanten wie stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen kann für Beschäftigte, zu betreuende oder zu pflegende Personen und Besucher, sofern alle genannten als genesen oder vollständig geimpft gelten, die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske aufgehoben werden. Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) ist dann ausreichend. 

Inzidenzbasierte Öffnungen

Ergänzend zu den Regelungen der letzten Verordnung sind ab dem 14. Juni 2021 zusätzlich folgende Lockerungen möglich:

Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 35, gilt ab dem übernächsten Tag u.a.:
  • Die Pflicht zur Kontakterfassung im Außenbereich der Gastronomie entfällt.
  • Öffentliche Festivitäten sowie Feiern auf öffentlichen Plätzen mit Hygienekonzept sind zulässig.
  • An Eheschließungen und Beerdigungen dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen, wobei die Testpflicht entfällt.
  • Die Personenbegrenzung und Testverpflichtung bei der Sportausübung fällt weg.
  • Saunen, Dampfbäder- und -saunen können mit Hygienekonzept, Kontakterfassung und tagesaktueller Testung der Besucher öffnen.
  • Diskotheken, Clubs und Musikclubs dürfen mit Hygienekonzept, tagesaktueller Testung und Kontaktnachverfolgung öffnen.
  • Der Betrieb von Prostitutionsstätten, -veranstaltungen, -vermittlungen und -fahrzeugen ist mit (genehmigtem) Hygienekonzept, Kontakterfassung und Testauflage für die Kunden zulässig.
  • Die Testpflichten entfallen weitgehend, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Für folgende Ausnahmen bleibt die Testpflicht bestehen: 
    • Sport- und Kulturveranstaltungen mit Publikum, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, 
    • Messen im Innenbereich, 
    • Großveranstaltungen, 
    • Dampfsaunen, Dampfbäder und Saunen sowie
    • Prostitutionsangebote.

Corona-Schutz-Verordnung, gültig ab 14.06.2021

Stand 10.06.2021 17:00 Uhr

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Schwellenwert von 50 unterschritten - ab 2. Juni weitere Lockerungen im Landkreis Leipzig

Seit 31. Mai 2021 gilt die neue Corona-Schutzverordnung des Freistaats Sachsen. Am selben Tag wird im Landkreis Leipzig auch der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an fünf folgenden Werktagen unterschritten. Daher sind ab Mittwoch, 02.06.2021 weitere Lockerungen der Corona-Schutzregeln möglich. Konkret sind dies bspw.:

  • die Innengastronomie mit Kontakterfassung für Besucher zu öffnen. Sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.

  • Kontaktsport auf Innensportanlagen mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und Kontakterfassung durchzuführen, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss.

Stand 31.05.2021 12:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 31.05.2021

Die Staatsregierung hat am 26. Mai 2021 eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Damit werden weitere Öffnungen möglich. Die angepassten Regelungen treten mit dem 31. Mai 2021 in Kraft und gelten bis zum 13. Juni 2021. 

7-Tage-Inzidenz, Bettenindikator und Testauflagen
Die bisherigen Grundsätze für die Unterschreitung bzw. Überschreitung von Schwellwerten bzw. der maximalen Bettenkapazität werden ebenso beibehalten wie die Testauflagen.

Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht
Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 gelten weiterhin die bisherigen Kontaktbeschränkungen von maximal zwei Hausständen und in Innenräumen maximal fünf Personen, sonst zehn Personen. Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen nun zehn Personen zusammenkommen - ohne Beschränkung der Anzahl der Haushalte. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen weiterhin nicht mit. Die Regelungen für die Maskenpflicht bleiben bestehen.

Mögliche Öffnungen ab einer Inzidenz von weniger als 100
Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 sind somit zukünftig folgende Angebote möglich bzw. folgende Einrichtungen dürfen u. a. öffnen:

  • Der gesamte Einzelhandel kann für Kunden öffnen, die einen tagesaktuellen Test vorweisen; Supermärkte, Baumärkte und andere Angebote der Grundversorgung sind weiterhin von der Testpflicht ausgenommen. 
  • Sport von Gruppen von bis zu 20 Minderjährigen im Außenbereich ist möglich. 
  • Kontaktfreier Sport auf Außensportanlagen in Gruppen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung ist erlaubt.
  • Kontaktfreier Sport auf Innensportanlagen und Kontaktsport auf Außensportanlagen mit bis zu 30 Personen unter Maßgabe der Kontakterfassung und Testpflicht sind erlaubt.
  • Anleitungspersonen beim Sport benötigen grundsätzlich einen tagesaktuellen Test. 
  • Die Öffnung von Freibädern ist mit Kontakterfassung und einem Hygienekonzept zulässig. Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen. 
  • Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen öffnen und unterliegen den gleichen Auflagen wie Freibäder. 
  • Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung sind mit Ausnahme von Schulfahrten ebenfalls möglich, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, eine Kontakterfassung stattfindet und die Gäste einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen.

Mögliche Öffnungen ab einer Inzidenz von weniger als 50
Stabilisiert sich die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter dem Wert von 50 besteht u.a. die Möglichkeit,

  • die Innengastronomie mit Kontakterfassung für Besucher zu öffnen. Sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, müssen diese einen negativen tagesaktuellen Test nachweisen.
  • Kontaktsport auf Innensportanlagen mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und Kontakterfassung durchzuführen, wobei auch das Anleitungspersonal einen tagesaktuellen Test nachweisen muss.

Mögliche Öffnungen ab einer Inzidenz von weniger als 35
Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 35 an 14 aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, fällt die Testpflicht u.a. in den folgenden Bereichen weg:

  • für Kunden im Einzelhandel, 
  • Gastronomie und Hotellerie,
  • Zoos
  • Botanische Gärten sowie Freizeit- und Vergnügungsparks und
  • Kulturstätten.

Modellprojekte
Das Genehmigungsverfahren für Modellprojekte wird angepasst: Fortan muss anstelle des Einvernehmens lediglich das Benehmen mit dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten hergestellt werden.

Schul- und Kitabetrieb
Die neue Corona-Schutz-Verordnung sieht auch vor, dass unterhalb einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von 50 wieder Regelbetrieb in Schulen und Kindertageseinrichtungen möglich ist. Der Schwellenwert muss im jeweiligen Landkreis oder in der Kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten sein. Dann gilt Regelbetrieb am übernächsten Tag.

Regelbetrieb für Schulen bedeutet, dass wieder Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler in allen Fächern und ohne Teilung der Klassen stattfinden kann. In der Grundschule kann der Fokus in Eigenverantwortung der Schulen weiterhin auf die Kernfächer gelegt werden, um die Grundlagen zu sichern. In Kindertageseinrichtungen ist auch wieder Regelbetrieb entsprechend der Pädagogischen Konzeption möglich. Schulfahrten sind weiterhin nicht zulässig, sollen aber mit der nächsten Corona-Schutz-Verordnung ab dem 14. Juni wieder möglich gemacht werden.

Aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes bleibt die zweimalige Testpflicht pro Woche für Personen, die Gelände und Gebäude von Schulen und Kitas betreten, bestehen. Allerdings gilt die Testpflicht nicht mehr für Personen, die Kinder bringen oder abholen. Die begleitenden Personen sind jedoch verpflichtet, beim Bringen und Abholen eine FFP2-Maske oder medizinische Maske zu tragen. Alle anderen bekannten Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel das Tragen von Mund-Nasen-Schutz bleiben wie bisher bestehen.

Die Verordnung lesen Sie hier: Sächsische Corona-Schutzverordnung vom 26.05.2021

Stand 31.05.2021 16:00 Uhr

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Corona-Impfaktion am 4. Juni 2021 im Bürger- und Vereinshaus Großpösna

Sehr geehrte Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

gemeinsam mit dem Landratsamt des Landkreises Leipzig und dem Deutschen Roten Kreuz ist es uns gelungen, ein zusätzliches ortsnahes Impfangebot für 200 Menschen im Bürger- und Vereinshaus in Großpösna zu organisieren. Der Termin der Erstimpfung ist der 4. Juni 2021, die Zweitimpfung wird am 25. Juni 2021 durchgeführt.

Das Impfangebot richtet sich vorrangig an die nicht mobilen Impfberechtigten der Priorisierungsgruppen 1 und 2 aus Großpösna und den Ortsteilen. Das sind vor allem Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben. Unabhängig vom Alter ist die Impfung auch für Personen mit bestimmten Krankheitsbildern oder aus bestimmten Berufsgruppen möglich. Wen dies konkret betrifft, erfahren Sie hier. Wir werden zudem eine „Reserveliste“ anlegen, damit keine Impfdosis verfällt.

Wie komme ich an einen Impftermin in Großpösna? Die Impftermine können ab 5. Mai nur telefonisch vereinbart werden. Bitte rufen Sie zwischen dem 5. Mai 08:00 Uhr und dem 12. Mai 15:00 Uhr unter folgender Telefonnummer an: 034297-71836

Es wird voraussichtlich der Impfstoff der Firma Biontech verimpft. Bitte planen Sie für die Impfung einschließlich Beratungsgespräch und Wartezeit ca. 45 Minuten ein. Für Menschen, die nicht mobil sind und nicht von Verwandten oder Bekannten gefahren werden können, werden wir einen Fahrdienst einrichten. Bitte geben Sie den Bedarf bei der telefonischen Terminvereinbarung mit an.

Bitte unterstützen Sie uns dabei, die betroffenen Menschen zu informieren, indem Sie Nachbarn und Bekannte aus Großpösna direkt mit ansprechen und auf die Impfmöglichkeit hinweisen. Am 30.04. 2021 erhält jeder Haushalt dieses Informationsblatt.

Für die beiden Impftage benötigen wir noch einige ehrenamtliche Helfer. Melden Sie sich dazu gern unter 034297-71841 oder christina.wojak@grosspoesna.de.


Mit freundlichen Grüßen

Daniel Strobel
Hauptamtsleiter

Stand 27.04.2021 18:00 Uhr

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Ab 10. Mai 2021: Neue Corona-Schutz-Verordnung

Die Sächsische Staatsregierung hat eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Nach Beschluss der Änderungen des Infektionsschutzgesetzes im April 2021 werden in der Verordnung nun in erster Linie Regelungen getroffen, die ab einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 gelten. Es wurden aber auch weitergehende Schutzmaßnahmen für eine 7-Tage-Inzidenz über 100 geregelt. Die neue Verordnung tritt am Montag, den 10. Mai 2021, in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, den 30. Mai 2021. Eine wesentliche Änderung zu den bisherigen Verordnungen betrifft den Status von geimpften Personen und Menschen, die sich mit dem SARS-CoV-2-Virus angesteckt haben: Vollständig gegen COVID-19-Geimpfte werden zukünftig Personen gleichgestellt, die einen tagesaktuellen negativen Coronatest nachweisen können. Genesene erhalten in den sechs Monaten nach der Infektion diesen Status bzw. 14 Tage nach Erhalt der ersten Impfdosis auch darüber hinaus.

Die ab 10. Mai 2021 geltende Corona-Schutz-Verordnung ist hier nachlesbar. 

Stand 11.05.2021 14:00 Uhr

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Informationen des Freistaates Sachsen zu Schul- und Kitaöffnung

Nach dem Beschluss des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes (Novelle des Infektionsschutzgesetzes) und dessen Inkrafttreten am morgigen Freitag, müssen voraussichtlich bereits am kommenden Montag in weiten Teilen Sachsens Schulen und Kindertageseinrichtungen wieder schließen. Nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes ist ab einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 auf 100.000 Einwohner grundsätzlich in allen Schularten Wechselunterricht vorgeschrieben. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 ist nur noch Distanzunterricht erlaubt, Kindertageseinrichtungen müssen geschlossen werden und dürfen nur noch eine Notbetreuung anbieten. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz lediglich in den Kreisfreien Städten Dresden und Leipzig sowie den Landkreisen Leipziger Land und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unterhalb von 165.

Ausnahmen gibt es lediglich für die Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen und in den Abschlussklassen. Hierzu zählen auch die 4. Klassen an den Grundschulen. Diese Kinder und Jugendlichen können ihre Schulen auch oberhalb der 165er Inzidenz besuchen. Bei ansonsten geschlossenen Einrichtungen wird für Kinder bestimmter Personen- und Berufsgruppen in den Grund- und Förderschulen eine Notbetreuung eingerichtet.

Die rechtlichen Vorgaben des Bundesgesetzes untersagen für Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ab einer Inzidenz von über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag den Betrieb. Bei einer Inzidenz unterhalb der 165er Inzidenz können Kinderkrippen und Kindergärten, einschließlich heilpädagogische Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen geöffnet bleiben. Gleiches gilt auch für die Horte. In den Kindertagespflegestellen findet Regelbetrieb statt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Folgen der Bundesnotbremse für den Schul- und Kitabetrieb gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog )

Für Großpösna bedeutet dies aktuell (22.04.2021): Die Kindergärten bleiben geöffnet, die Grundschule wird ab 26.04.2021 im Wechselunterricht betrieben.

Stand 22.04.2021 16:00 Uhr

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Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen

Nach Beschluss des Bundestages tritt das geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes morgen, 23. April 2021, in Kraft.

Das geänderte Bundesgesetz gilt unmittelbar im gesamten Freistaat Sachsen. Es sieht insbesondere inzidenzabhängige Maßnahmen vor:

a) Sieben-Tage-Inzidenz über 100:

Wenn die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis oder einer Kreisfreien Stadt über der Marke von 100 liegt, gelten ab dem übernächsten Tag folgende Maßnahmen. Da dies flächendeckend im Freistaat Sachsen der Fall ist, ab 24. April 2021 insbesondere:

• Private Zusammenkünfte sind nur noch zwischen Angehörigen eines Hausstandes mit einer weiteren Person zulässig. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, die zum Haushalt gehören, werden dabei nicht mitgezählt.

• Zwischen 22 und 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre, von der nur wenige Ausnahmen bestehen.

• Freizeiteinrichtungen/ -angebote und Ladengeschäfte (auch Baumärkte), die nicht der Grundversorgung dienen, sind ausnahmslos geschlossen zu halten. Es bleibt aber weiterhin click-and-collect inzidenzunabhängig sowie click-and-meet mit tagesaktuellem Negativtest und Kontaktnachverfolgung bis zu einer Inzidenz von 150 möglich.

• Ausübung von Sport wird beschränkt. Es ist nur kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig. Kontaktfreier Sport in Gruppen von max. fünf Kindern bis zur_Vollendung des 14. Lebensjahres darf stattfinden. In diesem Fall muss jedoch das Trainingspersonal einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen können.

• Theater, Opern, Museen, Kinos, mit Ausnahme von Autokinos, und Zoos bleiben geschlossen. Im Falle von Zoos und botanischen Gärten können diese ihre Außenflächen weiterhin öffnen, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und die Besucher benötigen ein negatives tagesaktuelles Testergebnis.

• Gaststätten und Speiselokalen ist die Öffnung untersagt und die Abholung zuvor bestellter Speisen nur zwischen 5 bis 22 Uhr möglich.

• Touristische Übernachtungen bleiben unzulässig.

• Körpernahe Dienstleistungen – mit Ausnahme medizinisch notwendiger oder seelsorgerischer Behandlungen sowie Friseursalons und Fußpflege – sind untersagt. Die Testpflicht für Kunden beim Friseurbesuch und der Fußpflege besteht weiterhin.

• Im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr soll eine pro Fahrzeug eine Maximalbelegung von 50 Prozent der regulären Kapazität angestrebt werden.

• Modellprojekte sind nicht mehr zulässig.

b) Sieben-Tage-Inzidenz über 150:

– Wegfall von Click-and-Meet-Möglichkeit (Einkaufen mit Termin)

Sobald der 7-Tage-Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterhalb der Schwelle von 100 oder 150 liegen, treten die oben genannten Maßnahmen ab dem übernächsten Tag außer Kraft.

Die Länder können über die genannten Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes hinaus eigenständig verschärfende Regelungen erlassen. Sofern die bestehenden sächsischen Regelungen in der aktuell gültigen Corona-Schutz-Verordnung über die Regelungen des Bundes hinausgehen, haben diese weiter Bestand. Das Gleiche gilt für Bereiche, die nicht durch Bundesrecht geregelt wurden. So gelten z.B. weiterhin die Ausgangsbeschränkungen am Tage und das Alkoholverbot.

Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 29. März 2021 ist in folgenden wesentlichen Punkten weiterhin gültig:

• Kontaktbeschränkungen im nicht privaten Bereich
• Testpflichten
• Regelungen zum Besuchs und Betretungsrecht in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
• Maßnahmen der kommunalen Behörde
• Regelungen zu Versammlungen

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten, wenn dem keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen, inzidenzunabhängig anbieten, ihrer Beschäftigung im Home-Office nachzugehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen.

Über die Regelungen für die Schulen informiert das Kultusministerium gesondert.

Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die noch bis einschließlich 9. Mai 2021 gilt, wird aktuell überarbeitet und an die geänderte Rechtslage angepasst.

Stand 22.04.2021 16:00 Uhr

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Landkreis Leipzig: Neue Quarantäneregeln ab 17. April 2021

Der Landkreis Leipzig erlässt auf Grundlage eines entsprechenden Erlasses des Freistaates Sachsen eine neue Allgemeinverfügung über die Absonderung von Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und von positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen. Diese tritt am Samstag, dem 17. April 2021, in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, dem 23. Mai 2021. Gleichzeitig tritt die Allgemeinverfügung zur Absonderung vom 22. März 2021 außer Kraft.

Die wichtigsten Eckpunkte:

Künftig werden Kontaktpersonen nicht mehr in Kategorie 1 und 2 aufgeteilt, sondern in enge Kontaktpersonen: Kriterien enger Kontaktpersonen (Ausfühliche Infos Enge Kontaktpersonen - Empfehlungen des RKI):

  • Insbesondere Hausstandsangehörige der positiv getesteten Person (Quellfall)
  • wenn mindestens 10 Minuten der Abstand zum Quellfall weniger als 1,5 m betragen hat, ohne dass adäquater Schutz gegeben war. Adäquater Schutz bedeutet, dass Quellfall und Kontaktperson durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) tragen,
  • wenn ein Gespräch zwischen Kontaktperson und Quellfall (face-to-face-Kontakt, < 1,5 m) stattgefunden hat, unabhängig von der Gesprächsdauer und ohne adäquaten Schutz,
  • wenn sich Kontaktperson und Quellfall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten aufgehalten haben, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde (Lüftung alle 20 bis 25 Minuten wird empfohlen).

Quarantäneregeln:

Enge Kontaktpersonen:

  • Nach Kenntnis positiver Quellfall Absonderung für 14 Tage
  • Bei Krankheitsanzeichen -> Meldung beim GSA
  • Am Ende der Absonderungszeit muss Testung erfolgen (Gesundheitsamt teilt Termin mit), Testung können auch Hausärzte oder andere Testzentren vornehmen)

Verdachtspersonen:

  • Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, die vonseiten des Gesundheitsamtes oder eines Arztes zu Testung aufgefordert wurden
  • Wenn Selbsttest positiv -> PCR-Testung Pflicht bei Arzt oder Testzentrum
  • Wenn Schnelltest (unter fachkundiger Aufsicht in Testzentren, Arzt) positiv -> PCR-Testung dringend empfohlen
  • Bis Ergebnis PCR auf jeden Fall Absonderung -> auch Hausstandsangehörige
  • Wenn negativ, ist Absonderung aufgehoben
  • Wenn positiv -> Regelungen für positiv getestete Personen

Positiv getestete Personen:

  • Unverzügliche Absonderung nach positivem Ergebnis
  • Enge Kontaktpersonen und Hausstandsangehörige -> Pflicht zur Absonderung, Angabe beim GSA
  • Absonderung endet nach 14 Tagen
  • Am Ende der Absonderungszeit muss Testung erfolgen (Gesundheitsamt teilt Termin mit), Testung können auch Ärzte und andere Testzentren vornehmen)

Bei fortbestehendem positiven Testergebnis wird die Absonderung um weitere 7 Tage verlängert, eine entisolierende Testung ist dann nicht mehr erforderlich.

Ausnahmen von der Quarantäne

  • Hausstandsangehörige, die seit Abstrich sowie in den zwei Tagen zuvor keinen Kontakt zum Quellfall hatten
  • Symptomfreie und immungesunde Personen, die vollständig geimpft sind -> ab Tag 15 nach zweiter Impfung
  • Symptomfreie und immungesunde Personen, die eine Erkrankung durchgemacht haben, und die erste Impfung haben
  • Personen, die in den letzten sechs Monaten eineCOVID-19-Erkrankung durchgemacht haben. (Dies gilt nicht, wenn der Verdacht oder der Nachweis besteht, dass Quellfall mit einer besorgniserregenden Variante infiziert ist. Ausgenommen hiervon ist die britische Variante B.1.1.7)
  • Wenn Symptome auftreten -> Selbstisolierung und zeitnahe Testung

Allgemeinverfügung_Absonderung_LK_Leipzig_16_04_2021

Stand 17.04.2021 15:30 Uhr

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Coronafälle in der Kindertagesstätte Wirbelwind und der Löwenzahn-Grundschule Großpösna

Aktuell befinden sich aufgrund positiver PCR-Tests zwei Klassen in der Löwenzahngrundschule bis zum 26.04.2021 und die Kinder der Gruppen "Knöpfe", "Kleckse" und "Schlaufüchse", der Kita Wirbelwind die die Einrichtung am 07.04.2021 besucht haben - bis einschließlich 20.04.2021 in Quarantäne. Pädagogisches Personal ist in beiden Einrichtungen ebenfalls betroffen. Der Landkreis Leipzig hat ein Informationsblatt für Eltern zusammengestellt, deren Kinder sich in Quarantäne befinden. Dieses können Sie hier einsehen.

Anordnung Quarantäne Wirbelwind

Anordnung Quarantäne Löwenzahn-Grundschule

Stand 14.04.2021 12:30 Uhr

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Landkreis Leipzig lässt ab 6. April Lockerungen zu

Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung dürfen bei einer Inzidenz über 100 auch weiterhin nur die Geschäfte des täglichen Bedarfes und der Grundversorgung öffnen sowie die bekannten Dienstleistungen angeboten werden. Liegt die Zahl der Betten auf den Normalstationen, die mit Covid-19-Patienten belegt sind, unter 1.300 kann der Landkreis Leipzig ab dem 6. April 2021 bestimmte Lockerungen unabhängig von den Inzidenzwerten zulassen. Diese Möglichkeit nutzt der Landkreis Leipzig mit der Allgemeinverfügung vom 05.04.2021, die am 06.04.2021 in Kaft tritt.

Danach ist ab dem 06.04.2021 über die bekannten Regeln hinaus Folgendes möglich: 

  • Öffnen können Einrichtungen des Einzel- und Großhandels und Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für höchstens einen Kunden pro 40 qm Verkaufsflache nach Terminbuchung für einen festen Zeitraum (Click & Meet). Erforderlich ist die Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung sowie ein Hygiene- und Testkonzept das den Zutritt für Nutzer, Besucher und Kunden nur nach Vorlage eines tagesaktuellen negativen Selbst- oder Schnelltests vorsieht. Dies gilt entsprechend auch für Botanische und zoologische Gärten, Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstatten.
  • Zulässig ist auch Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.
  • Möglich sind wieder Körpernahe Dienstleistungen mit einem Hygienekonzept, das für Betriebsinhaber und Beschäftigte zwei wöchentliche Test auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 vorsieht, sowie Maßnahmen um durch gestaffelte Zeitfenster eine Ansammlung von Kunden zu vermeiden. Kunden benötigen für die Inanspruchnahme einen tagaktuellen negativen Test. Schnelltests können durch die jeweiligen Dienstleister vorgenommen werden, sofern eine Schulung vorliegt. Selbsttests der Kunden dürfen nur unter Aufsicht durch Personal des Dienstleisters erfolgen.

Prognose und Rücknahme der Lockerungen

Mit Stand 05.04.2021 liegt die Zahl der belegten Normalbetten mit Coviv-19-Patienten bei 1.002. Diesen Wert finden Sie auch unter https://www.coronavirus.sachsen.de/infektionsfaelle-in-sachsen-4151.html

Bitte beachten Sie: Nach der Prognose des Freistaats wird der Wert an 1.300 belegten Normalbetten vermutlich ab dem 11. April 2021 überschritten, so dass der Landkreis Leipzig diese Lockerungen dann wieder zurücknehmen muss.

Die entsprechende Allgemeinverfügung des Landkreises vom 05.04.2021 finden Sie auf www.landkreisleipzig.de

Stand 05.04.2021 20:30 Uhr

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Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung verabschiedet

Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 22. März hat das Kabinett die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Die neue Verordnung gilt vom 1. April bis Ablauf des 18. April 2021.

Die bisherigen Corona-Maßnahmen werden damit größtenteils fortgeführt oder ausgeweitet. Grundsätze wie die Kontaktreduzierung oder die Empfehlung zum Verzicht auf unnötige Reisen, Einkäufe oder Besuche haben weiterhin Bestand.

Private Zusammenkünfte bleiben auf zwei Hausstände beschränkt, wobei insgesamt nicht mehr als fünf Personen zulässig sind. Kinder unter 15 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Im öffentlichen Raum unter freiem Himmel ist überall dort eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, wo sich Menschen begegnen, insbesondere aber von 6 bis 24 Uhr in Fußgängerzonen, auf Flächen für Sport und Spiel, Wochenmärkten und Außenverkaufsstände. Unter anderem für Banken, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Beherbergungsbetrieben sowie vor und in gastronomischen Einrichtungen bei Lieferung und Abholung gilt nun die erweiterte Pflicht mindestens einen medizinischen Mund-Nasenschutz oder eine FFP-2-Maske oder vergleichbarer Standard zu nutzen.

Die Bedeutung von Schnell- und Selbsttests erfährt eine deutliche Stärkung in verschiedenen Bereichen. Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt müssen sich statt bisher einmal wöchentlich zweimal in der Woche testen oder testen lassen. Die Tests sind vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Ansonsten bleiben die Arbeitgeber weiterhin verpflichtend, allen Beschäftigten, die am Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot für einen kostenlosen Selbsttest einmal in der Woche zu unterbreiten.

Betriebsinhaber und Beschäftigte u.a. in Betrieben für körpernahe Dienstleistungen, Fahrschulen und Musikschulen müssen sich künftig zweimal wöchentlich testen oder testen lassen. Kunden und Besucher benötigen einen tagesaktuellen Test. Dies gilt ebenfalls für Kunden von Friseuren und medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen.

Soweit der Selbsttest zur Erfüllung der Testpflicht genügt, ist dies durch eine dokumentierte Selbstauskunft nachzuweisen. Eine entsprechende Bescheinigung ist zu finden unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/download/sms-Bescheinigung-ueber-das-Vorliegen-eines-positiven-oder-negativen-Antigen-Selbsttests-zum-Nachweis-des-SARS-CoV-2-Virus.pdf

Erweitert wurde die Anzahl der Teilnehmer bei Eheschließungen und Beerdigungen in enger Abhängigkeit von Testungen. Es können jetzt bis zu 20 Personen mit Test teilnehmen.

Grundsätzlich wird an dem stufenbasierten System der Öffnungsschritte und der Rückfallregelung festgehalten.

Landkreise und Kreisfreie Städte erhalten jedoch ab dem 6. April 2021 die Möglichkeit zur inzidenzunabhängigen Öffnung von click-and-meet-Angeboten, Zoos, Tier- und botanischen Gärten sowie Museen, Galerien oder Gedenkstätten, wenn die maximale Bettenkapazität von 1300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten auf Normalstation nicht erreicht ist. Damit verbindet sich zusätzlich zu den bisherigen Bestimmungen die Auflage, dass Kunden und Besucher zur Nutzung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen müssen. Die entsprechenden Angebote sind zugleich nicht mehr Bestandteil der Rückfallregelung. Im Rückfallmechanismus entfällt die verschärfte Kontaktbeschränkung: es gilt auch bei entsprechender mehrtägiger Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 weiterhin, dass max. zwei Hausstände und höchstens fünf Personen zusammenkommen dürfen, wobei Kinder unter 15 nicht gezählt werden.

Die Liste der Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung wird um Babyfachmärkte ergänzt: diese können inzidenzunabhängig öffnen. Fitnessstudios werden mit Innensportanlagen gleichgesetzt und sind damit Bestandteil der Öffnungsstrategie, können bei einer länger konstanten 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder den Betrieb aufnehmen.

Modellprojekte bedürfen zwingend einer wissenschaftlichen Begleitung. Die Genehmigung eines solchen landesbedeutsamen Vorhabens obliegt dem jeweiligen Landkreis bzw. der Kreisfreien Stadt, welche jedoch zuvor das Einvernehmen mit dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten, dem Staatsministerium für Kultur und Tourismus und dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen hat. Modellprojekte sind nicht zulässig, wenn die maximale Bettenkapazität überschritten ist.

Die neue Verordnung können Sie hier nachlesen: Corona-Schutz-Verordnung

Anlage 1 zur SächsCoronaSchVO: https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SMS-Bescheinigung-Vorliegen-eines-positiven-oder-negativen-Antigen-Selbsttests.pdf

Anlage 2 zur SächsCoronaSchVO: https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SMS-Qualifizierte-Selbstauskunft-Vorliegen-eines-negativen-Antigen-Selbsttests.pdf

Stand 30.03.2021 12:45 Uhr

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Landkreis erlässt neue Quarantäneregeln für positiv Geteste, Verdachts- und Kontaktpersonen

Der Landkreis Leipzig erlässt auf Grundlage eines entsprechenden Erlasses des Freistaates Sachsen eine neue Allgemeinverfügung über die Absonderung von Kontaktpersonen der Kategorie I, Verdachtspersonen und von positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen. Diese tritt am Dienstag, dem 23. März 2021, in Kraft. Die Allgemeinverfügung zur Absonderung gilt bis einschließlich, Donnerstag, dem 15. April 2021.

Die neu geltenden Regeln können Sie übersichtlich zusammengefasst hier nachlesen.

Stand 23.03.2021 11:00 Uhr

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Landkreis nimmt Lockerungen zurück

Ab Mittwoch sind Click@Meet, körpernahe Dienstleistungen, Individualsport nicht mehr möglich.
Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten, sowie ein öffentliches Alkoholverbot

Mit dem heutigen Inzidenzwert von 139,1 überschreitet der Landkreis Leipzig die Schwelle von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen. Damit müssen die bisherigen Lockerungen ab dem zweiten darauffolgenden Werktag also Mittwoch zurückgenommen werden. 

Damit sind ab 24.03.2021 nicht mehr möglich

  • Einzelhandel mit Terminvereinbarung, sog. "click&meet"
  • Individualsport allein oder zu zweit oder in Gruppen bis 20 Kinder unter 15 Jahren im Außenbereich auf Außensportanlagen
  • Öffnung von Tierparks, Botanischer u, Zoologischer Gärten
  • Öffnung vom Museen, Galerien und Gedenkstätten
  • Öffnung körpernaher Dienstleistungen wie z.B. Kosmetik, Tatoostudios.  Im Bereich Kosmetik sind dann nur noch medizinisch notwendige Behandlungen und Fußpflege möglich, siehe § 4 Abs. 2 Nr. 23 SächsCoronaSchVO 

Ab Mittwoch gelten auch folgende Regen der Sächsische Corona-Schutzverordnung

  • engere Kontaktbeschränkungen: ein Hausstand plus eine weitere Person aus einen anderen Hausstand, Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt, vgl.  § 8 c Abs. 2 SächsCoronaSchVO 
  • Ausgangsbeschränkungen: das Verlassen der häuslichen Unterkunft ist nur bei triftigen Gründen möglich
  • Akoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit, die konkreten Orte sind durch die LK zu bestimmen, die Allgemeinverfügung hiezu wird aktuell erarbeitet

Die Friseurgeschäfte, Baumärkte, Buchhandlungen, Baumschulen, Gartenmärkte und Blumengeschäfte bleiben geöffnet. Auch sind entsprechend der Sächsischen Corona-Schutzverordnung weiterhin "click & collect" Angebote zulässig.

Die Allgemeinverfügung zur Rücknahme der Lockerungen vom 08.03.2021 wird morgen veröffentlicht und tritt am 24.03.2021 in Kraft.

Kitas und Schulen: Wird die Inzidenz von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen (Samstag ist Werktag) überschritten, ist die Kita-Betreuung und die Präsenzbeschulung ab der jeweils folgenden Woche unzulässig. Dieser Punkt wäre am Mittwoch 24.03.2021 erreicht, wenn die Werte in den nächsten Tagen nicht sinken. In der darauffolgende Woche beginnen für die Schulkinder am 29.03.2021 die Osterferien und enden am 10.04.2021. Für die Kitas wird voraussichtlich eine Notbetreuung eingerichtet werden. Die Entscheidungen hierüber trifft der Freistaat.

Stand 22.03.2021 13:00 Uhr

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Überblick über kostenlose Testmöglichkeiten im Landkreis Leipzig - Tests in Apotheke im Pösna Park möglich 

Aktuelle Informationen zu den Testmöglichkeiten erhalten Sie hier auf der Internetseite des Landkreises Leipzig.

Eine Übersicht der Testzentren mit dem Stand 01.04. können Sie hier einsehen.

Die Löwen Apotheke im Pösna Park ist als Testzentrum bestätigt. Bitte nutzen Sie die Hotline der Apotheke unter 01573 294 1986.

Stand 17.03.2021 13:00 Uhr

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Impfangebot für weitere Menschen in Sachsen - Öffnung der gesamten Priorisierungsstufe 2

In Sachsen können sich ab sofort (11. März 2021) alle Menschen, die der Priorisierungsgruppe 2 angehören, impfen lassen. Die Impftermine für die Coronaschutz-Impfung werden ab sofort vergeben. Hintergrund ist die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission, wonach auch Menschen über 65 Jahre mit den Impfstoff AstraZeneca geimpft werden können.

Welche Menschen zur Priorisierungruppe 2 gehören, erfahren Sie hier https://www.coronavirus.sachsen.de/priorisierung-fuer-die-coronaschutzimpfung-9340.html

Die Impfungen liegen in der Verantwortung des sächsischen Sozialministeriums, der Landesverband des DRK Sachsen betreibt die Impfzentren.

Überblick über aktuell freigegebene Priorisierungstufen 1 und 2

Stand 11.03.2021 15:00 Uhr

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Lockerung von Schutzmaßnahmen im Landkreis Leipzig

Nach der aktuellen Sächsischen Corona-Schutzverordnung kann der Landkreis Leipzig die Öffnung bestimmter Angebote und Einrichtungen zulassen, wenn sowohl im Freistaat Sachsen als auch im Landkreis selbst der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner an fünf Tagen in Folge unterschritten wird.

Der Landkreis Leipzig hat über die Allgemeinverfügung zur Lockerung von Schutzmaßnahmen von dieser Möglichkeit gebraucht gemacht. Danach gilt ab 08.03.2021 für den Landkreis Leipzig:

  • Einrichtungen des Einzel- und Großhandels und Ladengeschäfte mit Kundenverkehr dürfen für höchstens eine Kundin oder einen Kunden pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen. 
  • Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen ist zulässig.    
  • Ab 15.03.2021 dürfen Botanische und zoologische Gärten, Tierparks mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen.
  • Ab 15.03.2021 dürfen Museen, Galerien und Gedenkstätten mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen.
  • Körpernahe Dienstleistungen dürfen unter Beachtung vom § 5 Abs. 4 a SächsCoronaSchVO öffnen. Testung dürfen durch die zulässigen Leistungserbringer nach der jeweils gültigen Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundeministeriums für Gesundheit durchgeführt werden. Die Schnelltests können auch durch die jeweiligen Dienstleister vorgenommen werden, sofern eine Schulung vorliegt. Selbsttests der Kunden dürfen nur unter Aufsicht durch Personal des Dienstleisters erfolgen.

Die Allgemeinverfügung finden Sie im Wortlaut hier zum Download:

Stand 08.03.2021 16:30 Uhr

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Corona-Maßnahmen in Sachsen ab 08. März 2021

Der Freistaat Sachsen passt nach dem gemeinsamen Beschluss der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 3. März seine Corona-Schutzverordnung an und setzt damit die Beschlüsse auf Landesebene um.

Die Reduzierung der Kontakte, das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Hingegen hat das Kabinett weitere Lockerungen unter bestimmten Voraussetzungen beschlossen. Die neue Verordnung gilt vom 8. März bis zum 31. März 2021.

Überblick über aktuelle Regelungen

Orientierungsplan

Corona-Schutz-Verordnung, gültig ab 08.03.2021

Informationen zu Impfterminen

Stand 07.03.2021 15:00 Uhr

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Sachsen eröffnet Impfmöglichkeit für nächste Priorisierungsstufe

Erzieher, Lehrende in Grund- und Förderschulen, Menschen mit Vorerkrankungen und Behinderung und andere können Termin buchen

Ab sofort können in Sachsen auch Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe geimpft werden, die 18 bis 64 Jahre alt sind. Dazu zählen nach einer Änderung der Impfverordnung des Bundes auch Personen, die in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen tätig sind. Verimpft wird der Impfstoff AstraZeneca. Die Termine können 

Mit der früheren Impfung von Grundschul- und Förderschullehrern sowie Erziehern soll die Öffnung von Schulen und Kitas sinnvoll flankiert und mehr Sicherheit geschaffen werden. Da der Impfstoff AstraZeneca sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen schützt und es hierfür noch vor freie Impftermine gibt, steigt Sachsen in die Impfung der Priorisierungsstufe 2 ein. Von dieser Entscheidung profitieren auch Menschen mit Vorerkrankungen und Behinderungen, die dringend auf eine Impfung warten. Das sächsische Sozialministerium wird die Nachfrage beobachten und schnellstmöglich Impfmöglichkeiten auch weiteren Personengruppen anbieten.

In die Gruppe 2 mit hoher Priorität gehören folgende Personen unter 65 Jahre, die sofort Impftermine buchen können:

Sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Personen: 

  • mit Trisomie 21, 
  • nach Organtransplantation 
  • mit einer Demenz, einer geistigen Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung 
  • mit malignen hämatologischen Erkrankungen, nicht in Remission befindlichen Krebserkrankungen oder Krebserkrankungen vor oder während einer Krebsbehandlung oder einer onkologischen Anschlussrehabilitation 
  • mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder ähnlich schwerer chronischer Lungenerkrankung 
  • mit Diabetes mellitus (HbA1c ≥ 58 mmol/mol 7,5%) 
  • mit Leberzirrhose oder chronischer Lebererkrankung 
  • mit chronischer Nierenerkrankung 
  • mit Adipositas (BMI > 40) 
  • bei denen nach Prüfung durch eine Einzelfallkommission ebenfalls ein (sehr) hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht 

Enge (max. zwei) Kontaktpersonen von

  • nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (80 Jahre oder älter) 
  • Personen ≥65 Jahre in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen 
  • schwangeren Personen, auch Hebammen bzw. Personal involviert in die Geburtsvorbereitung. 

Personen, die in stationären Einrichtungen oder in ambulanten Pflegediensten geistig oder psychisch behinderter Menschen pflegen, betreuen oder versorgen

Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind

  • Personen nach Organtransplantationen 
  • Ärzte und Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, sofern nicht in der höchsten Priorisierungsstufe
  • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste 

Polizei- und Ordnungskräfte, die bei ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,

Personen, die tätig sind

  • im öffentlichen Gesundheitsdienst,
  • in relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur, 
  • in Obdachlosenunterkünften und Asylbewerberunterkünften oder dort untergebracht sind,
  • in Kitas, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen.

Nachweis der Impfberechtigung

Zum Nachweis der Impfberechtigung ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers bzw. ein ärztliches Attest notwendig. Geimpft werden können vorerst nur die Menschen der Priorisierungsgruppe 2, die zwischen 18 und 64 Jahre alt sind. Geimpft wird in den 13 Impfzentren mit dem Impfstoff AstraZeneca. Die anderen beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna werden weiterhin vorrangig an die über 80-Jährigen verimpft.

Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe 1 angehören, können sich auch weiterhin gleichberechtigt zu einer Impfung anmelden. 

Weitere Informationen: https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html

Stand 25.02.2021 11:45 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 15.02.2021

Die aktuellen Corona-Maßnahmen werden grundsätzlich verlängert, die Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im öffentlichen Raum, überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie für die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

Friseure, Fußpfleger und Fahrschulen können ab 1. März öffnen, Musik-Einzelunterricht im engen Rahmen ist möglich

  • Friseure und Fußpflege-Betriebe dürfen ab 1. März öffnen dürfen, wenn sie die wöchentliche Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten gewährleisten, sowie das Tragen medizinischer Masken. Friseure müssen zudem ihr Terminmanagement staffeln, dass die Ansammlung von Kunden vermieden wird.  
  • Fahrschulen für Kraftfahrzeuge dürfen ab 1. März unter den Hygienemaßnahmen wieder öffnen, wenn Unterricht, die praktische Ausbildung sowie Prüfung berufsbedingt erforderlich sind.
  • Erlaubt ist Musik-Einzelunterricht, aber nur für Personen, die 2021 ein Musikstudium aufnehmen wollen, vor einer für die weitere Ausbildung ausschlaggebenden Prüfung stehen oder die 2021 an nationalen oder internationalen Wettbewerben teilnehmen werden. 
  • Auch Lehrende in Fahrschulen oder Musikschulen und Musikpädagogen, die Einzelunterricht erteilen, müssen sich wöchentlich auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen. Dies muss Bestandteil der Hygienekonzepte sein. Wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen infolge überschritten wird, sind Fahrschulen und Musikschulen wieder zu schließen.

Bestellte Ware kann abgeholt werden - click & collect Service 

Händler in Sachsen dürfen ab 15. Februar den click & collect-Service anbieten. Dies bedeutet, dass bestellte Ware dann von Kunden im Geschäft abgeholt werden darf. Bedingung ist ein Hygienekonzept inklusive Maßnahmen wie gestaffelte Zeitfenster, um Kundenansammlungen vermeiden. 

Maskenpflicht erweitert

Neu ist die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in Kraftfahrzeugen, die mit Personen aus unterschiedlichen Hausständen besetzt sind. Dies gilt insbesondere im beruflichen Kontext und bei Fahrgemeinschaften. Auch der Fahrer muss eine solche Maske tragen. Handwerker und Dienstleister müssen in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber ebenfalls medizinische Masken tragen, sofern dort andere Personen anwesend sind. 

In Arbeits- und Betreibsstätten müssen die Beschäftigten FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken tragen. Beschäftigte in Schulen und Kitas sind hiervon ausgenommen.

Ausgangsbeschränkung und 15-Kilometer-Radius können bei stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 100 fallen

Ausgangsbeschränkung und Ausgangssperre gelten weiterhin. Landkreise und Kreisfreie Städte können die nächtliche Ausgangssperre aufheben wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten wird. Maßgeblich dafür sind die Zahlen des Robert Koch-Instituts. Liegen diese Voraussetzungen nicht mehr vor, muss die Aufhebung der Ausgangssperre zurückgenommen werden.

Wird der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt an fünf Tagen infolge unterschritten, kann der Landkreis oder die Kreisfreie Stadt die Beschränkung zulässiger Einkäufe für Gegenstände des täglichen Bedarfs auf einen Umkreis von 15 Kilometern zum Wohnbereich aufheben. 

Auch Individualsport und Bewegung im Freien ohne touristische Zwecke und Ziele sind dann unter Beachtung der Kontakt- und Hygieneregeln sowie der Berücksichtigung der in den Nachbarlandkreisen möglicherweise noch geltenden 15 Kilometer-Bewegungsbeschränkung wieder möglich. Liegen die Voraussetzungen nicht mehr vor, sind die abweichenden Maßnahmen zurückzunehmen.

Grundschulen und Kitas ab 15. Februar wieder geöffnet 
Schüler der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen können ab dem 15. Februar wieder ihre Schule besuchen. Die Schulbesuchspflicht wurde aufgehoben. Das heißt, die Eltern können über den Schulbesuch entscheiden. Ebenso wird den Schülern der Unterstufe an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung der Schulbesuch wieder ermöglicht. Auch Kindertageseinrichtungen sind ab dem 15. Februar wieder geöffnet. 

Die Corona-Schutz-Verordnung sieht aber auch die Schließung der Einrichtungen vor, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb eines Landkreises oder einer Kreisfreien Stadt an fünf Tagen andauernd überschritten wird. Dieser Mechanismus greift frühestens ab dem 8. März. Der Präsenzunterricht an Grundschulen und die Kindertagesbetreuung kann wiederaufgenommen werden, wenn der 100er Inzidenzwert an fünf Tagen unterschritten wird. Für den Besuch der Bildungseinrichtungen gelten strenge Hygieneauflagen. In Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und den Schulen der Primarstufe findet nur eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen und Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt. Nähere Informationen zum Kita- und Schulbetrieb entnehmen Sie bitte dieser  Medieninformation des Kultusministeriums. 

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 12.02.2021

Stand 13.02.2021 13:00 Uhr

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Grundschulen und Kitas öffnen zum 15. Februar - Keine Schulbesuchspflicht für Grundschüler

Wie der Freistaat Sachsen heute informiert, wird nun der nächste vorsichtige Öffnungsschritt geplant. Die Grundschulen und Kindertageseinrichtungen werden zum 15. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen. Für Grundschüler soll die Schulbesuchspflicht aufgehoben werden. Eltern können damit selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. »Im Interesse der Kinder und auch der Familien haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Wir gehen vorsichtig den nächsten Schritt, müssen aber die Infektionszahlen weiterhin im Blick behalten. Sollten das Infektionsgeschehen wieder zunehmen, können Bildungseinrichtungen auch wieder geschlossen werden«, machte Kultusminister Christian Piwarz nach der heutigen Kabinettssitzung deutlich.

Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen müssen noch in häuslicher Lernzeit verbleiben. Weitere Schritte werden von den Ergebnissen der Bund-Länder-Gespräche am Mittwoch abhängig gemacht. Schüler der Abschlussklassen können weiterhin die Schulen besuchen. Endgültig beschlossen wird der Fahrplan am kommenden Freitag in einer erneuten Kabinettssitzung. Zuvor wird sich das Kabinett am Mittwoch nach den Bund-Länder-Beratungen mit einer neuen Corona-Schutz-Verordnung befassen, die am Donnerstag im Landtag beraten wird.

Eingeschränkter Regelbetrieb für Grundschulen und Kindertageseinrichtungen bedeutet die strikte Trennung von Gruppen und Klassen mit festen Bezugspersonen. Die Kinder sollen auch außerhalb der Gruppen- und Klassenräume auf dem Gelände der Einrichtung nicht aufeinandertreffen. Eine entsprechende Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb gab es bereits im vergangenen Frühjahr.

Stand 09.02.2021 14:00 Uhr

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Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

Nach der sächsischen Corona-Schutzverordnung des Freistaates ist der Landkreis gehalten, das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit zu regeln. Mit der Allgemeinverfügung vom 01.02.2021 ist der Konsum von Alkohol im Landkreis Leipzig im Bereich von Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen sowie auf öffentlichen Parkplätzen und Parkplätzen vor Einkaufszentren und Groß- und Einzelhandelsgeschäften, in Parkhäusern, Parkgaragen, auf Parkdecks, auf Spiel- und Sportplätzen, vor und an Tankstellen, Busbahnhöfen, vor und in Bahnhöfen, Marktplätzen und in öffentlich zugänglichen Parkanlagen untersagt.

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier. Sie wird am 02.02.2021 wirksam und gilt bis 14.02.2021

Stand 01.02.2021 17:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 28.01.2021

Verpflichtung zum Homeoffice und zum Tragen medizinischer Mund-Nasenebdeckungen im ÖPNV und beim Einkaufen

Der Freistaat Sachsen hat nach dem gemeinsamen Beschluss der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 19. Januar 2021 seine Corona-Schutz-Verordnung angepasst und damit die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 28. Januar bis einschließlich 14. Februar 2021.

Die Grundsätze der Verordnung wie die Reduzierung der Kontakte, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, idealerweise medizinischem Mund-Nasen-Schutz, überall dort, wo sich Menschen begegnen, der Verzicht auf Reisen, Besuche und Einkäufe sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. 

Neu ist die Verpflichtung von Arbeitgebern in Fällen von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten den Beschäftigten anzubieten, diese Tätigkeiten zu Hause auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Weiterhin ist neu geregelt, dass die aufgestellten Hygienekonzepte von Kirchen und Religionsgemeinschaften an die besondere Infektionslage anzupassen sind. Dies kann konkret u.a. den Verzicht auf gemeinschaftlichen Gesang beinhalten. 

Landkreise und Kreisfreie Städte können die Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages aufheben, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 100 an fünf Tagen dauernd unterschritten wird. Darauf hatten sich das Land und die Kommunen vorab verständigt. Der Konsum von Alkohol ist auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. Die konkret betroffenen Örtlichkeiten sind jeweils von der zuständigen Kreisfreien Stadt oder dem zuständigen Landkreis festzulegen. 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bleibt überall dort bestehen, wo sich Menschen begegnen. Eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, vor dem Eingangsbereich von und in Groß- und Einzelhandelsgeschäften sowie in Gesundheitseinrichtungen (z.B. Arztpraxen) und für Zusammenkünfte in Kirchen und bei der Religionsausübung. Eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder dem vergleichbaren Standard KN95/N95 besteht für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bei der Ausübung der Pflege, beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen, in Pflegeeinrichtungen für die Besucher, in Justizvollzugsanstalten, Flüchtlingsunterkünften für das Personal und die Besucher. 

Beschäftigte müssen in Arbeits- und Betriebsstätten mindestens medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person unterschritten wird, der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann oder bei den ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolaustausch zu rechnen ist. Davon ausgenommen sind Beschäftigte in Schulen oder Einrichtungen der Kindertagesbetreuung. Die bestehenden Ausnahmen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, Personal ohne Kundenkontakt oder soweit andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, für Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen, behalten ihre Gültigkeit.

In Alten-und Pflegeheimen werden für Beschäftigte drei Tests pro Woche ab Ende der 5. Kalenderwoche 2021 verbindlich festgelegt.

aktuelle Corona-Schutz-Verordnung

Stand 27.01.2021 11:00 Uhr

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Schulen und Kitas bis 14. Februar 2021 grundsätzlich geschlossen
Gemäß § 5a Abs. 1 SächsCoronaSchVO bleiben Schulen und Kitas mit wenigen Ausnahmen, insbesondere zur Notbetreuung, bis zum 14. Februar 2021 weiterhin geschlossen. Die Allgemeinverfügung zu Schulen und Kitas wurde angepasst.

Stand 27.01.2021 11:00 Uhr

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Personen, die in Quarantäne müssen - neue Allgemeinverfügung des Landkreises erlassen

Um schnell auf die steigenden Infektionszahlen reagieren zu können, hat der Landkreis die Absonderung (Quarantäne) bindend angeordnet für

  • positiv auf COVID-19 getestete Personen -> 10 Tage (Testtag ist Tag 1), das gilt für PCR- und Antigen-Schnelltests, bei den Schnelltests sollte sich dringend mittels PCR-Test nachgetestet werden.
  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 -> 14 Tage, wenn symptomfrei.  Dazu gehören die Personen, die mit der positiv getesteten Person zusammen leben. Verkürzung der Quarantäne auf 10 Tage ist möglich durch einen negativen (PCR- oder Antigen-Schnell-) Test. Dieser darf erst am 10. Tag vorgenommen werden.
  • Personen mit Erkrankungszeichen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die eine Testung angeordnet wurde (Verdachtspersonen) -> sofort

Es gelten zudem Melde- und Verhaltenspflichten. Die Betroffenen werden auch weiterhin vom Gesundheitsamt telefonisch informiert. Die Allgemeinverfügung ersetzt den Bescheid. Betroffene erhalten eine Bescheinigung über die Dauer der Absonderung. Im Dokument Download finden Sie die Verfügung zur Absonderung.

Hier können Sie die neue Allgemeinverfügung des Landkreises Leipzig nachlesen.

Stand 18.01.2021 17:30 Uhr

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Informationen zur Coronaschutzimpfung

Detaillierte Informationen zum Impfstart in den Impfzentren und zur Terminvereinbarung erhalten Sie auf folgender Internetseite des Freistaates Sachsen: https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html. Eine Impfung im Impfzentrum ist nur mit Termin möglich. Impftermine können vorerst nur für Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 gebucht werden. Termine können unter https://sachsen.impfterminvergabe.de/ vereinbart werden. Eine telefonische Anmeldung ist unter 0800-0899089 möglich.

Stand 11.01.2021 13:30 Uhr

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Neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung ab 11. Januar 2021

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat das sächsische Kabinett am 8. Januar 2021 eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Die Maßnahmen sollen die Infektionszahlen senken und die Dynamik der Corona-Pandemie eindämmen. Die neue Verordnung gilt vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 7. Februar 2021.

Im Wesentlichen gelten die Regelungen der aktuell noch bis zum 10. Januar 2021 gültigen Corona-Schutz-Verordnung weiter.

Was wurde neu geregelt?

Unter anderem folgenden Regelungen wurden neu aufgenommen: Es wird dringend empfohlen, nur zwingend notwendige Fahrten mit Öffentlichen Verkehrsmitteln wahrzunehmen und die Auslastung von Bussen und Bahnen auf ein Minimum zu beschränken. Zudem gilt eine dringende Empfehlung, großzügige Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen sowie mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Solarien und Sonnenstudios sind zu schließen. Ebenso Kantinen und Mensen, soweit die Arbeitsabläufe dies zulassen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken zum Verzehr am Arbeitsplatz. 

Verschärfte Kontaktbeschränkungen

Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand. Zulässig ist aber die wechselseitige, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften – wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfassen. Dies gilt auch für pflegende Angehörige.

Ausgangsbeschränkungen gelten weiter

Kindeswohl gilt nun als triftiger Grund, die Unterkunft zu verlassen. Dies gilt sowohl für die Ausgangsbeschränkung als auch die Ausgangssperre. Die 15-Kilometer-Regel gilt in Sachsen unverändert weiter für das Einkaufen und die Bewegung an der frischen Luft. 

Schulen, Internate und Kindertagesstätten weiter geschlossen

Die neue Corona-Schutz-Verordnung sieht auch vor, dass Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis einschließlich 7. Februar 2021 weiter geschlossen bleiben. Einzig die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden), Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12), Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13), Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12) und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12) können die Schulen ab dem 18. Januar 2021 wieder besuchen. Der Unterricht wird aus Infektionsschutzgründen in geteilten Klassen stattfinden. Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Förderschule (Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. 

 

Stand 09.01.2021 14:30 Uhr

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Impfungen - Termine voraussichtlich ab 2. Kalenderwoche möglich

Demnächst können auch individuelle Termine für die Impfzentren vergeben werden. Diese sind nur für die priorisierten Gruppen möglich. Dies teilt das sächsische DRK mit, das für die Betreibung der Impfzentren zuständig ist. Derzeit werden über mobile Impfteams die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden in den stationären Pflegeeinrichtungen und das medizinische Personal in den Krankenhäusern geimpft.

 

Stand 09.01.2021 14:30 Uhr

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Lockdown für Schulen und Kita wird verlängert

  • Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bleiben bis Ende Januar geschlossen
  • Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an
    • Oberschulen (Klassenstufen 9 und 10),
    • Gymnasien (Klassenstufen 11 und 12),
    • Förderschulen (Haupt- u. Realschulbildungsgang),
    • Beruflichen Gymnasien (Klassenstufen 12 und 13) und
    • Fachoberschulen können die Schulen ab dem 18. Januar wieder besuchen
  • Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben bis zum 29. Januar in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.
  • Der Zeitraum der Winterferien wird verändert. Die Winterferien beginnen danach am 31. Januar und enden mit dem 6. Februar als letzten Ferientag. Im Gegenzug werden die Osterferien verlängert. Sie beginnen am 27. März und enden wie geplant am 10. April.
  • Ab dem 8. Februar werden Grundschulen und Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Gruppen und Klassen müssen dann wie im Frühjahr voneinander getrennt werden. An weiterführenden Schulen ab der Klassenstufe 5 soll der Unterricht dann im Wechsel zwischen Präsenzzeit an der Schule und Lernzeit zu Hause erfolgen.

Stand 08.01.2021 09:00 Uhr

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Impfzentren gehen am 11.01.2021 in Betrieb (Stand 06.01.2021)

Das Sächsische Sozialministerium informiert:

Nachdem seit dem 27. Dezember die mobilen Impfteams in den sächsischen Pflegeheimen unterwegs sind, werden am 11. Januar 2021 auch die Impfzentren in den 13 Landkreisen bzw. Kreisfreien Städten ihren Betrieb aufnehmen. Zunächst werden dort Angehörige prioritär zu impfender Berufsgruppen (z.B. ambulante Pflegedienste, Rettungsdiensten etc.) mittels Gruppenterminen geimpft.

Am kommenden Montag soll dann auch die Terminbuchung für individuelle Impftermine online starten. In Kürze wird auch eine Hotline für Terminbuchungen geschaltet. Eine Impfung im Impfzentrum wird nur mit Termin möglich sein. ->Details sollen in Kürze folgen<- Impftermine können dann vorerst nur für Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 gebucht werden. In diese Gruppe fallen in Sachsen etwa 457.000 Menschen.

Im Fokus stehen zunächst über 80-Jährige, die einen Termin im Impfzentrum wahrnehmen können. Staatsministerin Köpping: "Hier appelliere ich auch an die Solidarität und Unterstützung durch Angehörige, wenn es um die Terminvereinbarung und Anfahrt zum Impfzentrum geht." Auch für wenig mobile über 80-Jährige, die nicht in ein Impfzentrum kommen können, wird es eine Lösung geben. Jeder, der sich impfen lassen möchte, wird ein Angebot erhalten.

Höchste Priorität bei der Corona-Schutz-Impfung haben laut Impfverordnung des Bundes:
• über 80-Jährige
• Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
• Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten und
• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin).

Die Impfzentren sollen täglich zehn Stunden geöffnet sein, am Wochenende acht Stunden. Ein Impfzentrum ist mit mindestens zwei Impfstrecken ausgestattet. Die größten Objekte können aber auf bis zu zehn solcher Strecken erweitert werden. Pro Tag können so sachsenweit bis zu 13.000 Bürgerinnen und Bürger geimpft werden. Nach derzeitiger Kalkulation werden jedem Impfzentrum je nach Bevölkerungsanteil des Landkreises zunächst 50 bis 230 Impfdosen pro Tag zugeteilt. Trifft mehr Impfstoff ein, kann dieser jederzeit in das System eingespeist werden. Weitere ortsnahe Filialen der Impfzentren sollen in Absprache mit den Landkreisen eingerichtet werden, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Derzeit ist dies noch nicht möglich.

Bitte beachten Sie: Das DKR Sachsen ist für den Betrieb der Impfzentren zuständig. Weitere Informationen finden Sie https://drksachsen.de/impfzentren.html

Der Freistaat hat bislang 68 250 Impfdosen für 34 125 Personen geliefert bekommen. Für die nötige zweite Impfung werden 50 Prozent des gelieferten Impfstoffes zurückgelegt. Über die Hälfte der Impfdosen (38 025 Dosen) wurden an die Krankenhäuser ausgeliefert, die in eigener Verantwortung ihr Personal impfen. Dies entspricht der priorisierten Zahl der Klinik-Beschäftigten von 19 000 Personen. Dort ist die Lage besonders dramatisch. Der Rest steht mobilen Impfteams für die Pflegeeinrichtungen sowie ab Montag den Impfzentren zur Verfügung. Für den Januar sind für den Freistaat insgesamt 102 375 Impfdosen für 51 187 Personen durch den Bund angekündigt.

Informationen des Freistaats Sachsen https://www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html

Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, sollen - wie bei allen anderen Impfstoffen - auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten impfen. https://www.zusammengegencorona.de/impfen/wo-kann-man-sich-impfen-lassen/

Hintergrund:
Das Sozialministerium hat das Deutsche Rote Kreuz Sachsen (DRK) mit der Koordinierung der Errichtung und des Betriebs der Corona-Impfzentren beauftragt. Gemeinsam mit dem Landeskommando der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk hat das DRK einen Arbeitsstab eingerichtet, der auf Ebene der Landkreise durch lokale Einsatzstäbe ergänzt wird. Einbezogen sind zudem die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe und die Malteser sowie die kommunale Ebene. Für das ärztliche Personal ist die Kassenärztliche Vereinigung (KVS) zuständig.

Meldung des SMS https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/245027

Stand 07.01.2021 09:00 Uhr

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Freistaat veröffentlicht Antworten auf wichtige Fragen zur Corona-Schutz-Verordnung

Die Gemeindeverwaltung erreichen täglich zahlreiche Anfragen zur aktuellen Corona-Schutz-Verordnung. Der Freistaat hat jetzt auf dieser Internetseite die wichtigsten Fragen zu den aktuellen Regelungen veröffentlicht.

Stand 18.12.2020 10:00 Uhr

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Änderungsverordnung vom 15.12.2020

Der Freistaat Sachsen hat heute mit Wirkung zum 16.12.2020 die zuletzt beschlossene Corona-Schutz-Verordnung an die neuen bundesweiten Regelungen angepasst. So sind jetzt u.a. die Schließung der Friseurbetriebe geregelt und die Besuchsmöglichkeiten zu Weihnachten konkretisiert worden. Im Detail können Sie die neuen Regelungen direkt in der Änderungsverordnung nachlesen: Änderungsverordnung vom 15.12.2020  

Stand 15.12.2020 15:45 Uhr

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Corona-Pandemie: Freiwillige Helfer gesucht

Die Corona-Pandemie führt zu einem erhöhten Infektionsgeschehen und somit zu Mitarbeiterausfällen u. a. in den Pflegeheimen, Pflegediensten und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung. Das Sozialamt des Landkreises Leipzig sucht daher engagierte Personen, die sich bereit erklären, die Mitarbeiter in den oben genannten Einrichtungen zu unterstützen.

Informationsblatt Helfer Sozialamt

Registrierung Helfer Sozialamt

Was sind die Aufgaben?

  • Freiwillige Helfer übernehmen Ihren Qualifikationen entsprechende Aufgaben und helfen damit aktiv, dass die Pflegebedürftigen der oben genannten Einrichtungen die Corona-Zeit gut durchstehen.
  • Die Einsatzmöglichkeiten werden individuell mit den Einrichtungen abgestimmt (Inhalt und Umfang der Aufgaben)

Was wird den freiwilligen Helfern geboten?

Freiwillige Helfer erhalten u. a.:

  • Eine den vorliegenden Qualifikationen entsprechende Vergütung durch die Einrichtungen
  • Einblicke in die Arbeit einer Pflegeeinrichtung
  • Arbeit im Team

Wo können sich freiwillige Helfer melden?

Freiwillige Helfer senden bitte das beiliegende Kontaktformular an karina.kessler@lk-l.de und nils.neu@lk-l.de. Mit dem Versand des Formulars wird das Einverständnis erklärt, dass die Daten im Kreissozialamt gespeichert und an eine der oben genannten Einrichtungen übermittelt werden können.

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Karina Keßler

Kreissozialamtsleiterin

Tel.: 03433 / 241 – 2100

karina.kessler@lk-l.de

Nils Neu

Pflegekoordinator

Tel.: 03433 / 241 - 2137

nils.neu@lk-l.de

Stand 15.12.2020 15:30 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung veröffentlicht - Hinweise und Formulare für Notbetreuung aktualisiert

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat die Staatsregierung am 11. Dezember 2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung mit weiteren Verschärfungen beschlossen. Mit einem Lockdown soll die Dynamik der Corona-Pandemie deutlich eingedämmt werden. Die Rechtsverordnung gilt vom 14. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021.

Hier lesen Sie die neue Verordnung und finden die Hinweise und Formulare zur Notbetreuung in Kitas, Hort und Grundschule

Was regelt die neue Verordnung im Einzelnen?

Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen

Die Verordnung sieht insbesondere Ausgangsbeschränkungen sowie eine nächtliche Ausgangssperre vor. Zudem muss ein Großteil der Geschäfte und Läden schließen. Der Alkoholausschank und -konsum in der Öffentlichkeit sind verboten. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet und gilt in der Öffentlichkeit, wenn Menschen sich begegnen. 

Jeder wird angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren. Es wird empfohlen, auf Reisen, Besuche und Einkäufe zu verzichten, insbesondere in anderen Bundesländern oder im Ausland. Treffen im öffentlichen und privaten Raum sind auf höchstens zwei Hausstände bis maximal fünf Personen zu begrenzen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zählen nicht mit.

Anlässlich des Weihnachtsfestes sind ab 23. Dezember 12:00 Uhr bis 27. Dezember 12:00 Uhr Treffen mit insgesamt zehn Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis zulässig.

Eheschließungen und Beerdigungen mit maximal zehn Personen sind erlaubt.

Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund

Das Verlassen der Unterkunft ohne triftigen Grund ist untersagt. Triftige Gründe sind unter anderem:

  • der Weg zur Arbeit, Schule, Kita, Arzt,
  • unaufschiebbare Prüfungen,
  • Einkaufen für den täglichen Bedarf und Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs oder des Arbeitsplatzes oder zur nächstgelegenen Einrichtung zur Grundversorgung/für Einkäufe des täglichen Bedarfs, 
  • Besuch bei Partnern, Hilfsbedürftigen, Kranken oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich, Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern,
  • Treffen und Besuche mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes bis maximal fünf Personen bzw. anlässlich des Weihnachtsfestes mit bis zu zehn Personen,
  • Begleitung Sterbender und Beerdigungen sowie
  • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs sowie der Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstücks unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen. 

Erweitere Ausgangsbeschränkungen bei anhaltend hohem Infektionsgeschehen

Bei landesweit fünf Tagen andauernder Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt zwischen 22:00 und 6:00 Uhr früh eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre). Maßgeblich hierfür sind die veröffentlichten Zahlen des tagesaktuellen Lageberichts des Robert-Koch-Instituts. Das Verlassen der Wohnung ist in dieser Zeit unter anderem nur aus folgenden Gründen zulässig:

  • Ausübung des Berufs,
  • Weg zur Kindernotbetreuung,
  • Besuch des Ehe- oder Lebenspartners,
  • Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs,
  • Besuch hilfsbedürftiger Menschen und Kranken sowie zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • Arztbesuch,
  • Begleitung Sterbender,
  • unabdingbare Versorgung von Tieren,
  • in der Zeit vom 24. Dezember bis 26. Dezember zur Teilnahme an einem Gottesdienst sowie
  • Heiligabend und Silvesternacht

Schließung von Geschäften

Schließen müssen Einkaufszentren, Einzelhandel sowie Ladengeschäfte mit Ausnahme zulässiger Telefon- und Online-Angebote ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung. Erlaubt ist unter anderem die Öffnung von folgenden Geschäften und Märkten des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung:

Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Friseure, Waschsalons und Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Verkauf von Weihnachtsbäumen, Tankstellen, Wertstoffhöfe, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierende und -vermarktende Baumschulen sowie Gartenbaubetriebe und Floristen. 

Die Kundenbeschränkungen pro Quadratmeter in Geschäften gelten weiterhin. Die zulässige Höchstzahl an Kunden, die gleichzeitig anwesend sein dürfen, ist im Eingangsbereich bekannt zu geben. 

Die zuständigen kommunalen Behörden können abhängig von der aktuellen regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen ergreifen, die der Eindämmung des Infektionsgeschehens dienen. 

Einschränkungen für Versammluingen

Unter freiem Himmel sind Versammlungen ausschließlich ortsfest und mit höchstens 1.000 Teilnehmern zulässig, wenn alle Teilnehmer, Versammlungsleiter und Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Bei fünf Tagen andauernder Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt sind Versammlungen auf maximal 200 Personen begrenzt, bei einer fünf Tage andauernden Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 300 Neuinfektionen sind 10 Teilnehmer erlaubt. Im Einzelfall können Ausnahmen erteilt werden, wenn dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Schließung von Schulen, Internaten und Kindertagesstätten

Die neue Corona-Schutz-Verordnung sieht auch vor, dass Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis einschließlich 8. Januar 2021 geschlossen bleiben. In der Woche vor und nach den Weihnachtsferien (14. bis 18. Dezember 2020 sowie 4. bis 8. Januar 2021) befinden sich die Schüler in häuslicher Lernzeit. Die Schulbesuchspflicht wird für diese Zeit aufgehoben. Für Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird eine Notbetreuung angeboten. Diese wird in den Grund- und Förderschulen für ihre Schüler und in Horten im Zeitraum 14. bis 18. Dezember 2020 sowie 4. bis 8. Januar 2021 während der üblichen Unterrichts- und Hortzeiten gestattet. Auch an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist für dort betreute Kinder am 21. und 22. Dezember 2020 sowie in sonstigen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung während der üblichen Öffnungszeiten eine Notbetreuung möglich. Eine Notbetreuung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn beide Personensorgeberechtigten (oder der alleinige Personensorgeberechtigte) in einem systemrelevanten Beruf tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind. Für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten beruflich tätig ist und an einer Betreuung des Kindes gehindert ist. Eine Notbetreuung ist auch möglich, wenn das Jugendamt eine drohende Kindeswohlgefährdung feststellt. 

Hinweise: Eltern können die Formblätter zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit inklusive der Arbeitgeberbestätigung bis 15. Dezember 2020 den Einrichtungen zur Notbetreuung nachreichen. Der Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen im Bereich des Infektionsschutzgesetzes in Verbindung mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 11. Dezember 2020 wird schnellstmöglich veröffentlicht. 

Stand 12.12.2020 08:50 Uhr

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Kein Bescheid mehr nötig - Absonderung für Kontakt-, Verdachts- und positiv getestete Personen - Bekanntmachung Allgemeinverfügung Vollzug des Infektionsschutzgesetzes vom 10.12.2020

Der Landkreis Leipzig informiert:

Die Infektionszahlen steigen weiterhin exponentiell an. Damit das Gesundheitsamt und die betroffenen

  • positiv auf COVID-19 getestete Personen,
  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 und
  • Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, und für die eine Testung angeordnet wurde (Verdachtspersonen)

schnell reagieren können, hat der Landkreis Leipzig eine Allgemeinverfügung zur Absonderung erlassen. Diese Regelung schafft für die Betroffenen Handlungssicherheit in dieser besonderen Situation.

Die Verordnung regelt, die Pflicht der Absonderung

  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 -> 14 Tage, wenn symptomfrei
  • Verdachtspersonen -> mit negativen Testergebnis sofort, spätestens fünf Tage nach Testung
  • Positiv getestete Personen -> 10 Tage (Testtag ist Tag 1)

sowie Melde- und Verhaltenspflichten. Für alle ab dem 11.12.2020 neu bekannt gewordenen Fälle, ersetzt diese Allgemeinverfügung den Bescheid. Die Betroffenen werden auch weiterhin vom Gesundheitsamt telefonisch informiert. Sie erhalten künftig eine Bescheinigung über die Absonderung nach § 30 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz aus der die Dauer der Quarantäne mitgeteilt wird.

Die Regelung im Wortlaut finden Sie im Dokument Dowonload. Dort ist auch ein Merkblatt hinterlegt, in der die wichtigsten Regeln knapp zusammengefasst wurden.

Im Anhang ist zudem die Änderung der Allgemeinverfügung vom 02.12.2020 zu finden. Damit ist klargestellt, dass der Besuch Hilfsbedürftigen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen auch in einer Einrichtung möglich ist. Vorausgesetzt wird aber eine vorherige Testung.

Stand 11.12.2020 09:30 Uhr

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Beantragung der Notbetreuung

Ab 14.12.2020 wird in Kindergärten und dem Schulhort eine Notbetreuung in einem sehr restriktiven Rahmen gewährt.

Achtung! Wir stellen Ihnen an dieser Stelle nicht amtlich bestätigte Entwürfe/Formulare vor. Diese werden erst nach der Beschlussfassung am 11.12.20 verbindlich veröffentlicht und dienen bis dahin nur zur Orientierung.

Stand 10.12.2020 15:40 Uhr

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Kabinett plant strengere Beschränkungen in Sachsen

Die sächsische Staatsregierung reagiert auf die stark stiegenden Infektionszahlen in Sachsen und plant weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen.

Schulen, Kitas und Einzelhandelsgeschäft sollen ab dem 14. Dezember schließen. Ausgenommen werden sollen Geschäfte für den täglichen Bedarf wie beispielsweise Supermärkte, Tankstellen, Sanitätshäuser, Banken usw.

Die angepasste Verordung soll am 11. Dezember 2020 vom Kabinett in einer Sondersitzung verabschiedet werden. Sie wird vom 14. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 gelten. Für den Zeitraum vom 23. Dezember ab 12:00 Uhr bis zum 27. Dezember um 12:00 Uhr gelten die bisher verabschiedeten Lockerungen. Demnach können Zusammenkünfte im engsten Familine- und Freundeskreis mit maximal 10 Personen in diesem Zeitraum stattfinden.

Stand: 08.12.2020 20:20

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Landkreis ordnet Ausgangsbeschränkungen an - ab 03.12.2020 gelten verschärfte Regelungen

Die sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 27. November 2020 ermöglicht es den Landkreisen entsprechend der Infektionslage vor Ort, verschärfende Maßnahmen zu treffen. Da sich die Belastung der medizinischen Einrichtungen spürbar verschärft, ordnet der Landkreis Leipzig über eine Allgemeinverfügung die folgenden Regelungen an:

Es ist immer eine Mund-Nasenbedeckung unter freiem Himmel zu tragen in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen sowie auf öffentlichen Parkplätzen und Parkplätzen vor Einkaufszentren, Geschäften und Läden, in Parkhäusern, Parkgaragen, auf Parkdecks, auf Spiel- und Sportplätzen und in öffentlich zugänglichen Parkanlagen. Ausgenommen sind die Fortbewegung ohne Verweilen mit Fortbewegungsmitteln und die sportliche Betätigung. Die bekannten Ausnahmen von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung gelten weiter.

Die Abgabe alkoholischer Getränke ist außerhalb von Läden und Geschäften und zudem auch der Alkoholkonsum im Bereich von Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen sowie auf öffentlichen Parkplätzen und Parkplätzen vor Einkaufszentren, Geschäften und Läden, in Parkhäusern, Parkgaragen, auf Parkdecks, auf Spiel- und Sportplatzen und in öffentlich zugänglichen Parkanlagen untersagt.

Ausgangsbeschränkungen

Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund ist untersagt. Zu den triftigen Gründen gehören:

  • Weg zur Schule, Arbeit, Kita, Arzt,
  • Einkaufen (innerhalb des eigenen Landkreises sowie des Nachbarlandkreises bzw. benachbarten Kreisfreien Stadt), Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen,
  • Besuche, soweit durch Kontaktbeschränkungen erlaubt,
  • Unterstützung Hilfsbedürftiger,
  • Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis (max. 25 Personen),
  • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs sowie
  • Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstückes unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen.
  • …weiteres siehe die Allgemeinverfügung.

Einrichtungen der Erwachsenenbildung (mit Ausnahme von Onlineangeboten) sind zu schließen.

Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sind nur unter freiem Himmel und ausschließlich ortsgebunden mit einer Teilnehmerzahl von maximal 200 Personen zulässig.

Der Inzidenzwert auf 100.000 Einwohner ist bereits seit mehreren Wochen konstant auf hohem Niveau von über 100 bis 150 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern. Regionale Schwerpunkte sind nicht mehr erkennbar. Die Entwicklung der Infektionszahlen zeigen weiterhin eine stark steigende Tendenz. Aus diesem Grund sind die in § 8 Abs. 2 SächsCoronaSchVO auf einer ersten Stufe vorgesehenen Maßnahmen nicht mehr ausreichend, um die steigenden Tendenz der Ausbreitung des Virus zu verhindern, zumal im gesamten Freistaat Sachsen derzeit eine nahezu flächendeckende Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern festzustellen ist.

Daher hat der Landkreis Leipzig entschieden, bereits jetzt die Schutzmaßnahmen anzuordnen, die bei Überschreitung des Inzidenzwertes 200 nach § 8 Abs. 4 SächsCoronaSchVO verpflichtend anzuordnen wären.

Die genauen Regelungen finden Sie in der Allgemeinverfügung Landkreis Leipzig Vollzug IfSG vom 02.12.2020

Stand 02.12.2020 13:15 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 1. Dezember gültig

Das sächsische Kabinett hat am 27. November 2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen, um die Dynamik der Corona-Pandemie deutlich einzudämmen. Sie gilt vom 1. bis einschließlich 28. Dezember 2020 und setzt das Ergebnis der Beratungen u.a. im Landtag und der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin um. Die Verordnung wurde entsprechend der Änderungen des Infektionsschutzgesetzes angepasst.

Was bedeutet das für uns in Großpösna?

  • Das Bürger- und Vereinshaus, das Sportzentrum in Störmthal und die Mehrzweckhalle in Dreiskau-Muckern sowie die Sportplätze im Gemeindegebiet bleiben weiterhin geschlossen.
  • Die Bibliothek bleibt für Medienausleihe und -rückgabe geöffnet.
  • Rathausbesuche sind weiterhin nur nach telefonischer Voranmeldung möglich.

Hier lesen sie die neue Corona-Schutz-Verordnung. Diese enthält weitere Einschränkungen die ab 1. Dezember gelten als auch zusätzliche Einschränkungen, falls der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen anhaltend überschritten wird. Aktuell ist dies im Landkreis Leipzig nicht der Fall. Aktuelle Fallzahlen und die täglichen Inzidenzwerte erfahren Sie täglich unter www.landkreisleipzig.de.

Was enthält die neue Verordnung im einzelnen?

Schärfere Kontaktbeschränkungen, Ausweitung der Maskenpflicht

Die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung enthält schärfere Kontaktbeschränkungen: Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum sind auf höchstens zwei Hausstände bis maximal fünf Personen zu begrenzen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mitgezählt. Anlässlich des Weihnachtsfestes sind ab 23. Dezember Treffen mit insgesamt zehn Personen aus dem Familien- und Freundeskreis zulässig.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet. Sie gilt nun auch in Arbeits- und Betriebsstätten außer am unmittelbaren Arbeitsplatz, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern dort eingehalten werden kann.

Einrichtungen und Angebote im Kultur- und Freizeitbereich bleiben geschlossen

Die derzeit gültigen Vorgaben zur Schließung von Einrichtungen und Angeboten im Bereich Freizeit und Kultur bleiben bestehen. Musikschulen dürfen wieder für den Einzelunterricht öffnen.

In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten. Bei Geschäften mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche darf sich insgesamt auf einer Fläche von 800 Quadratmetern höchstens ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten, auf der darüber hinaus gehenden Fläche höchstens ein Kunde pro 20 Quadratmetern.

Weitere Einschränkungen in besonders betroffenen Regionen (Hotspots)

Neu geregelt ist die Verpflichtung der sächsischen Landkreise und Kreisfreien Städte, ab fünf Tagen andauernder Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen weitere Maßnahmen anzuordnen. Dazu können insbesondere gehören:

  • ein auf bestimmte Zeiten und Orte beschränktes Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums, 
  • die Beschränkung der Teilnehmerzahl an Beerdigungen auf nicht mehr als 25 Personen und
  • die Schließung von Einrichtungen der Erwachsenenbildung

Ab fünf Tagen andauernder Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind durch die Landkreise oder die Kreisfreien Städte zeitlich befristete Ausgangsbeschränkungen anzuordnen. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund ist untersagt. Zu den triftigen Gründen gehören:

  • Weg zur Schule, Arbeit, Kita, Arzt,
  • Einkaufen (innerhalb des eigenen Landkreises bzw. Kreisfreien Stadt sowie des Nachbarlandkreises bzw. benachbarten Kreisfreien Stadt), Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen,
  • Besuche, soweit durch Kontaktbeschränkungen erlaubt,
  • Unterstützung Hilfsbedürftiger,
  • Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis,
  • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs sowie
  • Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstückes unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen.

Versammlungen in Landkreisen oder in Kreisfreien Städten, in denen der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen fünf Tage lang überschritten wird, sind auf maximal 200 Teilnehmer zu beschränken. Ein auf bestimmte Zeiten und Orte beschränktes Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums ist anzuordnen.

Stand 28.11.2020 11:40 Uhr

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Letzter Schultag am 18. Dezember 2020 - Sächsische Schülerinnen und Schüler haben länger Ferien

Lange gab es Verwirrung um den Termin der Weihnachtsferien. Nun wurde beschlossen, dass die Ferien in diesem Jahr bundesweit fast überall gleichzeitig beginnen. Das Sächsische Kultusministerium schließt sich der Regelung an und legt den Zeitraum vom 19. Dezember bis 2. Januar fest.

Bis dahin gelten an den Schulen alle bisher bekannten Hygieneschutzmaßnahmen. Sollte im Landkreis der Inzidenzwert auf über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner werden fünf Tag nach diesem Schwellenwert folgende Maßnahmen wirksam:

  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht wird ab Klassenstufe 7 für alle Schularten Pflicht.
  • An allen Grundschulen und Förderschulen in Hochinzidenzgebieten wird das Prinzip der festen Klassen eingeführt - ohne Einschränkung des Fächerkanons.
  • Weiterführende Schulen gehen in Absprache mit dem Kultusministerium in den Wechselunterricht. Grundsätzlich ausgenommen sind die Abschlussklassen und die Klassenstufen 5 und 6.

Stand 28.11.2020 11:20 Uhr

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»Novemberhilfe« Anträge können ab sofort gestellt werden

Online-Plattform freigeschaltet

 Die vom Teil-Lockdown betroffenen Branchen können ab sofort die Novemberhilfe der Bundesregierung beantragen. Antragstellung und Auszahlung erfolgen voll elektronisch über die Plattform https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die Novemberhilfe bietet zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.
Pro Schließungswoche werden den betroffenen Unternehmern und Betrieben Zuschüsse in Höhe von 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Konkret geht es um die Deckung der Fixkosten, die trotz der temporären Schließung anfallen. In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 % der beantragten Novemberhilfe gewährt, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller.

Die "Überbrückungshilfen II" des Bundes können ebenfalls weiter beantragt werden. Dies sind die fortlaufenden Unterstützungen für die Monate September bis Dezember, die per Steuerberater auch über die Plattform des Bundes beantragt werden können.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst:
1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
3. Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020
4. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
5. Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Andere Leistungen für den Förderzeitraum November, wie Überbrückungshilfe und Kurzarbeitergeld, welche in dem Monat gewährt werden, werden auf die Novemberhilfe angerechnet. Auch Umsätze, welche im November 2020 etwa durch den Außerhaus-Verkauf oder die Beherbergung von Geschäftsreisenden erzielt wurden und mehr als 25 % des Monatsumsatzes entsprechen, werden auf die Umsatzerstattung angerechnet. Damit soll eine Überkompensation ausgeschlossen werden.
Davon ausgenommen sind Restaurants, für die es eine Sonderregelung gibt. Umsätze des Außerhausverkaufs werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Damit wird die Ausweitung des Geschäfts während der Schließung begünstigt.

Link
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

FAQ zu Novemberhilfe und Neustarthilfe für Soloselbstständige
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Stand 26.11.2020 10:00 Uhr

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Sachsen ändert Corona-Schutz-Verordnung ab 13. November

Das Kabinett hat am 10. November 2020 die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung geändert. Demnach sind unter freiem Himmel Versammlungen ausschließlich ortsfest und mit höchstens 1.000 Teilnehmern zulässig, wenn alle Versammlungsteilnehmer, -leiter sowie Ordner eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und zwischen allen Versammlungsteilnehmern der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird. Versammlungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern können genehmigt werden, wenn durch den Anmelder der Versammlung mittels technischer und organisatorischer Maßnahmen das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Maß reduziert werden kann.

Weitere Änderungen der Corona-Schutz-Verordnung betreffen Regelungen zur Schließung von Einrichtungen und Angeboten (§4). Volkshochschulen sind zu schließen. Touristische Busreisen sind untersagt. Übernachtungsangebote sind nur aus notwendigen beruflichen, sozialen oder medizinischen Anlässen erlaubt.

Die geänderte Corona-Schutz-Verordnung tritt am 13. November 2020 in Kraft. Sie gilt bis einschließlich 30. November 2020.

Stand 12.11.2020 14:30 Uhr

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Neue Coronaschutzverordnung beschlossen

Das Sächsische Kabinett kam am 30. Oktober 2020 zu einer weiteren Sitzung in dieser Woche zusammen, um nach dem gemeinsamen Bund-Länder-Gespräch über die nächsten Schritte und notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Freistaat zu beraten.

Die neue sächsische Coronaschutzverordnung tritt ab dem 2. November in Kraft und gilt bis zum 30. November. (Hier können Sie die Verordnung nachlesen.)

Die folgenden Beschränkungen sollen zunächst bis Ende November gelten.

Kontakte: Ab Montag dürfen sich im Privaten und in der Öffentlichkeit maximal zehn Personen aus zwei Hausständen treffen oder maximal fünf Personen.

Gastronomie: Diskotheken und Kneipen, Bars und Clubs müssen schließen. Restaurants dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Lieferdienste sind weiter erlaubt, Kantinen dürfen offenbleiben.

Sport und Freizeit: Fitnessstudios, Kinos, Saunen und Schwimmbäder Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte, Freizeit- und Vergnügungsparks, Zoos, Discotheken, Messen, Tagungs- und Kongresscentren, Museen, Musikschulen, etc. dürfen nicht öffnen, auch der Freizeitsport wird wieder ausgesetzt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur noch ohne Zuschauer möglich.

Reisen: Touristische Reisen sind auch nicht mehr möglich. Übernachtungen sind nur noch bei beispielsweise beruflichen Zwecken erlaubt. Schulfahrten sind ebenfalls nicht mehr möglich.

Dienstleistungen: Friseure und Physiotherapeuten können weiterarbeiten. Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden dagegen geschlossen.

Geschäfte und Supermärkte: Groß- und Einzelhandel können weiter geöffnet bleiben, wenn sie stärker als bisher die Kundenzahlen begrenzen. Auf zehn Quadratmetern Verkaufsfläche darf sich jeweils nur ein Kunde aufhalten.

Schulen, Kindergärten und Horte: Sie bleiben offen. Weiterhin dürfen Jugendclubs mit pädagogischer Betreuung offenbleiben


Private Zusammenkünfte und Veranstaltungen in der eigenen Wohnung sind nur noch mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis maximal zehn Personen gestattet.

Freizeiteinrichtungen geschlossen

Sport- und Freizeiteinrichtungen, Restaurants und Bäder bleiben geschlossen. Lieferung und Abholung von Speisen ist möglich. Volksfeste, Jahrmärkte, Messen und Kongresse sind hingegen untersagt.

In Großpösna bleiben daher ab Montag den 02.11.2020 das Bürger- und Vereinshaus, das Sportzentrum in Störmthal und die Mehrzweckhalle in Dreiskau-Muckern sowie die Sportplätze im Gemeindegebiet geschlossen.

Darüber hinaus empfiehlt die Staatsregierung, auf private Reisen und Besuche zu verzichten.

Schulen und Kindertagesbetreuung nach den Herbstferien weiter im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Kultusminister Piwarz kündigte aufgrund der insgesamt steigenden Infektionszahlen weitere Schutzmaßnahmen für den Schulbereich an:

1. Mund-Nasenbedeckung bei Schülerinnen und Schülern

Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung außerhalb und im Unterricht für Schüler der berufsbildenden Schulen und Schüler der Sekundarstufe 2 des allgemeinbildenden Gymnasiums (11. und 12. Klasse) wird Pflicht, solange Abstände untereinander nicht eingehalten werden können. In unteren Klassen spielen Ansteckungen zwischen den Schülern kaum eine Rolle. Meist werden die Infektionen von außen hereingetragen.

Zukünftig sind Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 5 aller Schularten verpflichtet, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasenbedeckung im Schulgebäude und auf dem Schulgelände zu tragen, wenn Abstände untereinander nicht eingehalten werden können. Im Unterricht besteht keine Pflicht. An Grundschulen, Horten sowie Förderschulen (Primarbereich) besteht im Unterricht und außerhalb des Unterrichts keine Maskenpflicht. Hier wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgelände und dem Gebäude weiterhin empfohlen.

2. Lehrer erhalten auf Wunsch FFP2-Masken

Lehrerinnen und Lehrer erhalten auf Wunsch im Laufe der kommenden Woche FFP2-Masken. Zudem können Lehrerinnen und Lehrer die Testmöglichkeiten, die einmal wöchentlich kostenlos zur Verfügung gestellt werden, weiterhin nutzen.

3. Konzentration auf das Kerngeschäft von Schule – den Unterricht

Der Unterricht soll an den Schulen stattfinden; Besuche außerschulischer Lernorte und Schülerbetriebspraktika der Schüler allgemeinbildender Schulen finden bis Ende November nicht statt. Die Absolvierung der berufspraktischen Ausbildungsabschnitte in Betrieben und Einrichtungen bleibt unter Beachtung der Hygienevorschriften möglich. Ganztagesangebote mit externen Partnern müssen für November entfallen. Die Ganztagesangebote, die durch Lehrer erfolgen, können weiter stattfinden.

Stand 30.10.2020 19:40 Uhr

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Landkreis Leipzig: Kontaktnachverfolgung ist nach wie vor sichergestellt

Die Kontaktnachverfolgung hat noch immer oberste Priorität bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Um Infektionsketten zu durchbrechen und andere Menschen zu schützen, arbeiten im Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig aktuell rund 25 Personen daran, die Kontakte von positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Personen nachzuverfolgen. In der nächsten Woche werden die Teams erneut aufgestockt. Der Arbeitsaufwand ist hoch, aber derzeit gelingt es, alle Kontakte zeitnah nachzuverfolgen. Seit Ausbruch der Pandemie wurden 9400 Kontaktpersonen von rund 550 Infizierten ermittelt.

Zielgerichtete Suche

Wenn das untersuchende Labor dem Gesundheitsamt einen positiven Covid-19-Test meldet, nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah Kontakt zur infizierten Person auf um herauszufinden, mit wem die Person in Kontakt stand und wie intensiv diese Kontakte jeweils waren.

Die ermittelten Kontakt werden einer Kategorie zugeordnet:

Kontakte der Kategorie I: all diejenigen, die in intensiverem Austausch zur infizierten Person standen. Sie hatten beispielsweise mindestens fünfzehn Minuten lang "Face-to-Face"-Kontakt oder sogar Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten der infizierten Person. Hier geht das Gesundheitsamt von einem höheren Infektionsrisiko aus.

-          14 Tage Quarantäne

-          Test frühestens drei Tage nach dem letzten ungeschützten Kontakt

-          Getestet wird unabhängig von Symptomen

-          Ist der Test positiv wird er in die Statistik aufgenommen

-          Bei negativem Test: 14 Tage Quarantäne bleibt, da ein Ausbruch der Erkrankung in dieser Zeit noch möglich ist

-          Parallel wird die Gesundheit dieser Patienten überwacht (Körpertemperaturerfassung und Selbstbeobachtung auf Symptome). Treten Symptome auf, erfolgt umgehend ein weiterer Test.

 

Bei Kontaktpersonen, die nicht der Kategorie I entsprechen wird immer individuell und situativ entschieden, ob ein Test indiziert ist. Ein Test muss nicht zwingend erfolgen. Die Entscheidung wer getestet wird, treffen die Ärzte immer anhand der jeweiligen Situation.

Hinweis: Um die Pandemie einzudämmen stützt sich das Gesundheitsamt auf die drei Säulen

-          Test von Personen mit Symptomen und Kontaktpersonen Kategorie 1

-          Isolierung von Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden

-          Quarantäne von Kontaktpersonen

 

Ermittlung und Veröffentlichung des Inzidenzwertes

Festgestellt wird der Inzidenzwert im Gesundheitsamt. Deshalb ist die vom Landkreis Leipzig veröffentlichte Zahl aktuell.  Die Werte werden täglich auf www.landkreisleipzig.de veröffentlich. Im Landkreis wurde der Inzidenzwert von 50 am 22. Oktober überschritten.

 

Berechnung der Inzidenz am 22.10.:

Fallzunahme  am 22.10. -> +  53  

                      am 21.10. -> + 19

                      am 20.10. -> +  3

                      am 19.10. -> +  2

                      am 18.10. -> + 12

                      am 17.10. -> + 19

                      am 16.10. -> + 21

                                             129      Summe Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen

Oder: Zahl der Infizierten (fortlaufend) am 22.10. -> 433

          Zahl der Infizierten (fortlaufend) am 15.10. -> 304   =   129          Neuinfektionen                                                                                                                                

 

129 dividiert durch die Einwohner des Landkreises (gerundet 250.000) multipliziert mit 100.000 ergibt einen Inzidenzwert von 51,6.

Hinweis: Die Zahl der aktuell Infizierten kann nicht als Berechnungsgrundlage des Inzidenz-Wertes herangezogen werden.

 

In den vergangenen Tagen waren die Zahlen auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) nicht deckungsgleich mit denen vom Landratsamt veröffentlichten Zahlen. Das lag an Verzögerungen in der Meldekette. Das RKI fragt die Zahlen nicht bei den örtlichen Gesundheitsämtern ab, sondern zentral bei den Landesuntersuchungsanstalten (LUA) in den jeweiligen Bundesländern. Das Gesundheitsamt meldet vorher die Zahlen ans LUA. Die Meldekette ist also etwas länger. Dadurch kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte bedenken Sie auch, dass es aufgrund des erhöhten Arbeitsaufkommens auch bereits in den Gesundheitsämtern zu Verzögerungen kommen kann.

Stand 29.10.2020 11.00 Uhr

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Inzidenz im Landkreis Leipzig bei 51,9 – verschärfte Maßnahmen gelten für mindestens sieben Tage

Information des Landkreises Leipzig: Die Zahl der Infektionen im Landkreis Leipzig liegt heute bei 492 (+ 17 zum Vortag). Das sind fortlaufend alle Infektionen, die seit Anfang März 2020 im Kreisgebiet nachgewiesen wurden. Darunter sind 129 Personen, die aktuell mit dem Virus Covid-19 infiziert sind. In den vergangenen Tagen sind zwei Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Somit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkreis Leipzig auf sechs. In Quarantäne befinden sich derzeit 700 Personen.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen beträgt nun 51,9.

Die folgenden verschärften Maßnahmen, neben den allgemein gültigen Corona-Schutzmaßnahmen, gelten somit verpflichtend und mindestens für die kommenden sieben Tage (mindestens bis 2. November):

  • Feierlichkeiten ausschließlich im Familien- und Freundeskreis im öffentlichen und privaten Raum mit bis zu zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen zulässig
  • Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Hochschulen, Aus- und Fortbildungsstätten sowie von Ansammlungen im öffentlichen Raum, ausgenommen ist der Bereich von Geschäften, Läden und Verkaufsständen
  • Mund-Nasenbedeckung im öffentlichen Raum an Orten, an denen Menschen dichter oder länger zusammenkommen (z.B. Bushaltestellen, Spielplätze, Wochenmärkte), auch bei Versammlungen
  • Sperrstunden von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages in Schank- und Speisewirtschaften zu schließen. Kein Alkoholausschank
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung in Schulgebäuden und auf dem Gelände, jeweils mit Ausnahme des Unterrichts
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr
  • Max. 100 Teilnehmer bei Veranstaltungen, Ausnahmen sind nur möglich, wenn ein neues Hygienekonzept mit dem Gesundheitsamt abgestimmt ist.

Wenn der Inzidenzwert von 50 nicht binnen zehn Tagen unterschritten wird, sind Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum auf zwei Hausstände oder fünf Personen beschränkt. Wenn der Wert beispielsweise am morgigen Dienstag unter 50 liegt, bleiben die verschärften Maßnahmen trotzdem gültig. Die Auflagen können nur gelockert werden, wenn im Landkreis Leipzig der Inzidenzwert sieben Tage in Folge jeden Tag unter 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnern liegt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.landkreisleipzig.de

Stand: 26.10.2020 16:15 Uhr

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Landkreis Leipzig erlässt Allgemeinverfügung nach dem Infektionsschutzgesetz

Der Landkreis Leipzig hat am 23.10.2020 in einer Allgemeinverfügung die Maßnahmen bei Überschreiten der Inzidenzwerte im Landkreis Leipzig konkretisiert. Diese können Sie hier nachlesen: Allgemeinverfügung des Landkreises Leipzig vom 23.10.2020

Stand 26.10.2020 13:15 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 24. Oktober 2020

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen hat in den vergangenen Tagen an Dynamik zugenommen. Darauf reagiert die sächsische Staatsregierung, indem sie die geplante Änderung der Corona-Schutz-Verordnung vorzieht. Die neue Verordnung gilt vom 24. Oktober bis zum 25. Januar 2021.

Neu in die Corona-Schutz-Verordnung aufgenommen wurde die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen. Außerdem gibt es eine Neuerung in Bezug auf Hygienekonzepte. Erstmals ist ein Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Konzeptes, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu benennen.

Eine wesentliche Neuerung gegenüber der aktuell geltenden Verordnung ist die Neufassung der Vorgaben für Gebiete mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Es gibt nun ein zweistufiges System, welches für die Inzidenz ab 35 sowie ab 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen, bestimmte vom Freistaat als Rahmen vorgegebene Maßnahmen vorsieht. Diese sind durch die Landkreise und Kreisfreien Städte zu erlassen und ortsüblich bekannt zu geben.

Bei einer Inzidenz von 35 muss:

  • die Kontaktverfolgung insbesondere in der Gastronomie, in Hotels, Pensionen sowie Bildungseinrichtungen stattfinden (ausgenommen davon sind Geschäfte, Läden und Verkaufsstände)
  • das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet werden und zwar für die Orte im öffentlichen Raum, an denen Menschen dichter und enger zusammenkommen (konkrete Festlegungen treffen die Landkreise und Kreisfreien Städte)
  • der Teilnehmerkreis bei Feiern im öffentlichen und privaten Raum ausschließlich auf den Familien- und Freundeskreis eingeschränkt werden, es sind maximal 25 Teilnehmer erlaubt
  • die Personenanzahl bei Veranstaltungen im Außenbereich auf 250 Personen, im Innenbereich auf 150 Personen begrenzt werden. Ausnahmen sind möglich, wenn ein erneutes mit dem Gesundheitsamt abgestimmtes und genehmigtes Hygienekonzept vorliegt
  • die Schließung von Schank- und Speisewirtschaften von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages erfolgen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol in dieser Zeit untersagt

Zudem soll in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, jedoch nicht im Unterricht, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Ab einer Inzidenz von 50 müssen die Maßnahmen verschärft werden:

  • Feiern im öffentlichen und privaten Raum werden ausschließlich mit Familien und Freunden und nur noch mit bis zu 10 Personen erlaubt
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung muss in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr durch Landkreise und Kreisfreien Städte angeordnet werden
  • Schank- und Speisewirtschaften müssen bereits ab 22 Uhr schließen, ebenso ist die Abgabe von Alkohol ab dieser Zeit untersagt
  • Prostitutionsstätten werden geschlossen
  • Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 100 Teilnehmern stattfinden, Ausnahmen kann das Gesundheitsamt zulassen

Sollte der Inzidenzwert nicht binnen zehn Tagen unter 50 fallen:

  • dann sind zusätzlich Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum auf zwei Hausstände oder 5 Personen begrenzt

Die Überprüfung der getroffenen Maßnahmen soll dann durchgeführt werden, wenn die maßgebliche Schwelle von 35 oder 50 während mehr als sieben Tagen unterschritten wird, dann können die Landkreise und Kreisfreien Städte die Bestimmungen lockern.

 

Für die Weihnachtsmärkte gilt weiterhin, dass ab einer Inzidenz von 20 der Veranstalter verpflichtet ist, mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, welches dann weitere Maßnahmen anordnen kann. Die zuständige Kommune verantwortet die Durchführung des Marktes.

Weitere wichtige Bestimmungen wie das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern und weitere Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung wie Kontaktbeschränkung oder Hygiene behalten ihre Gültigkeit.

Mehr Informationen unter www.coronavirus.sachsen.de.

 (Quelle: www.medienservice.sachsen.de)

 

Sächsische Corona-Schutzverordnung

Stand 26.10.2020 13:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung und neue Hygiene-Allgemeinverfügung seit 01.10.2020

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und Läden. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro geahndet. Darüber verständigte sich am 25. August 2020 das Kabinett in seiner Befassung mit der kommenden Corona-Schutz-Verordnung. 

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.

Die Öffnung von Prostitutionsstätten bleibt verboten, es sei denn, es handelt sich um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit genehmigtem Hygienekonzept sowie Nachverfolgungsauflagen. 

Wer für mindestens drei Wochen Saisonarbeitskräfte mit Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten beschäftigt, muss dies 14 Tage vor Arbeitsaufnahme der zuständigen kommunalen Behörde anzeigen. Zu Beginn der Arbeitsaufnahme muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen. 

Die Rechtsverordnung gilt vom 1. Oktober 2020 bis einschließlich 2. November 2020, §4a gilt bis einschließlich 6. Januar 2021.

Corona-Schutzverordnung

Allgemeinverfügung-Anordnung von Hygieneauflagen

Stand 12.10.2020 16:00 Uhr

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Hinweise zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen - Empfehlung für Eltern (Stand 16.09.2020)

Was sollten Eltern bei Erkältungssymptomen ihrer Kinder beachten? Das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium haben eine Orientierungshilfe für Eltern vorgelegt. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.

Orientierungshilfe zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen

Stand 16.09.2020 15:45 Uhr

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Ab 31. August 2020: Neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. An Schulen wird Lehrkräften und Schülern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des Unterrichts empfohlen. Schulen können allerdings eine Maskenpflicht für diese anordnen. Das sieht die neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft treten und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird.

Hier lesen Sie die aktuelle Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen

Stand 28.08.2020 12:00 Uhr 

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Ab 1. September 2020: Neue Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 (Sächsische Corona-Schutz-Verordnung)

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften und Läden. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro geahndet.

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.

Wer für mindestens drei Wochen Saisonarbeitskräfte mit Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten beschäftigt, muss dies 14 Tage vor Arbeitsaufnahme der zuständigen kommunalen Behörde anzeigen. Zu Beginn der Arbeitsaufnahme muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen.

Die Rechtsverordnung gilt vom 1. September 2020 bis einschließlich 2. November 2020.

Hier lesen Sie die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung

Stand 28.08.2020 12:00 Uhr 

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Schließungen der Grundschule und Kindergärten können wir gemeinsam vermeiden

Nach heutigem Stand wird unsere Grundschule ab 31.08.2020 wieder im Regelbetrieb in das neue Schuljahr starten. Die Kindergärten und der Hort befinden sich bereits schon im Regelbetrieb. Wir wünschen uns im Interesse aller Kinder und Eltern, dass der Regelbetrieb in der Grundschule und den Kindereinrichtungen in Großpösna auch bei den aktuell wieder steigenden Infektionszahlen in Deutschland aufrecht erhalten werden kann. Wir bitten daher alle Familien, unbedingt die folgenden Hinweise für Reiserückkehrer sowie die allgemeinen Hygienehinweise zu beachten.

Informationen zur Corona-Testpflicht des Bundes

Einreisen und Reise-Rückkehr - Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung hat Priorität

 

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich ab 8. August nach der Einreise auf das Corona-Virus testen lassen. Diese Testpflicht hat der Bundesgesundheitsminister mittlerweile angeordnet. Alternativ können Rückkehrer aus Risikogebieten ein negatives Testergebnis vorlegen, das bei Einreise nicht älter als 48 Stunden ist.

Innerhalb von 72 Stunden nach Einreise sind die Corona-Tests kostenlos. In Sachsen können sich Rückkehrer in den Testcentern an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle sowie bei Hausärzten kostenlos testen lassen.

Weiterhin gilt: Jeder, der nach Deutschland einreist, kann sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten im Ausland können sich ebenfalls an den beiden Flughäfen oder bei Hausärzten freiwillig kostenlos innerhalb von 72 Stunden testen lassen. Das sieht die Testverordnung des Bundes vor.

Planungen zum Aufbau weiterer Testmöglichkeiten in Sachsen laufen.

Die sächsische Quarantäne-Verordnung behält ihre Gültigkeit. Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten direkt nach der Ankunft in Quarantäne begeben. Auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses sind sie verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Die Gesundheitsämter können diese Personen bis zu 14 Tage nach Einreise der Beobachtung unterwerfen.

Bitte beachten Sie unsere aktualisierten Hinweise für Einreisende nach Sachsen: https://www.coronavirus.sachsen.de/informationen-fuer-einreisende-nach-sachsen-7298.html

Die ständig aktualisierte Liste des Robert Koch-Instituts zu den Risikogebieten finden Sie hier: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Stand: 10.08.2020 12.00 Uhr

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Neue Allgemeinverfügung für Schulen Kitas vor dem Regelbetrieb

Das Kultusministerium hat am 14. Juli 2020 die neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas bekannt gegeben. Sie tritt am 18. Juli 2020 in Kraft und läuft am 30. August 2020 aus. Grundlegende Änderungen finden nicht statt. Die Gesundheitsbescheinigung bleibt bis zum 30. August bestehen. Wesentlichste Änderung ist aus kommunaler Sicht, dass mit Beginn der Sommerferien in der nächsten Woche auch die Horte wieder in den Regelbetrieb übergehen können. Im Übrigen bleiben die Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung weitgehend unverändert. Insbesondere gelten weiterhin die allgemeinen Hygienebestimmungen. Auch die Gesundheitsbescheinigung ist weiterhin erforderlich. Lockerungen gibt es dagegen bei den schulischen Veranstaltungen. Damit soll vor allem den Schulanfängern eine feierliche Schulaufnahme mit Zuckertütenübergabe im Beisein beider Eltern und der Geschwister ermöglicht werden.

Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas (gültig ab 18. Juli 2020)

Stand 17.07.2020 09:00 Uhr

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Neue Corona-Schutz-Verordnung gilt ab 18.Juli 2020 - weitere Lockerungen

Das Kabinett hat sich am 14. Juli 2020 auf eine neue Corona-Schutz-Verordnung verständigt. Sie gilt vom 18. Juli bis 31. August 2020. Die wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus gelten weiterhin: Kontaktbeschränkungen, das grundsätzliche Abstandsgebot von 1,50 Metern und die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen zu tragen.

Die neue Verordnung enthält einige Lockerungen: Neben Familienfeiern mit bis zu 100 Personen sind ab 18. Juli nun auch Betriebs- und Vereinsfeiern bis zu 50 Personen erlaubt. Ferienlager mit entsprechenden Hygienekonzepten sind möglich. Jahrmärkte und Volksfeste mit genehmigtem Hygienekonzept mit maximal 1.000 Besuchern können stattfinden. Ab 1. September auch mit über 1.000 Personen, sofern eine Kontaktverfolgung möglich ist. In Theatern, Kinos, Opern, Kongresszentren, Kirchen, Musikclubs und Zirkussen kann der Mindestabstand verringert werden, wenn es eine verpflichtende Kontaktverfolgung und ein genehmigtes Hygienekonzept gibt. Organisierte Tanzveranstaltungen von Tanzschulen und –vereinen sind wieder möglich. In Reisebussen muss ein Mund- und Nasenschutz nur dann getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Ab 18. Juli sind auch Sportwettkämpfe mit Publikum bis 1000 Personen wieder zulässig – mit genehmigten Hygienekonzept. Wettkämpfe im Breiten- und Vereinssport mit bis zu 50 Besuchern benötigen kein genehmigtes Hygienekonzept. Ab 1. September dürfen Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern stattfinden, wenn eine Kontaktverfolgung möglich ist und die Hygieneregeln eingehalten werden. Alle anderen Großveranstaltungen sind bis 31. Oktober untersagt.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (gültig ab 18. Juli 2020)

Stand: 17.07.2020 08:45 Uhr

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Weitere Lockerungen ab 29. Juni 2020 - Kitas dürfen wieder in den Regelbetrieb - Familienfeiern bis zu 100 Personen möglich

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Meter zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, von Reisebussen und regelmäßigen Fahrdiensten sowie im Einzelhandel. Darüber verständigte sich am 23. Juni 2020 das Kabinett. Die neue Corona-Schutz-Verordnung enthält weitere moderate Lockerungen. So sind ab dem 30. Juni Familienfeiern außerhalb des privaten Bereichs z.B. in Gaststätten mit bis zu 100 Personen zugelassen. Öffnen dürfen zudem Musikclubs mit genehmigtem Hygienekonzept aber ohne Tanz.

Corona-Schutz-Verordnung ab 29. Juni 2020

Ab dem 29. Juni 2020 besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen zurückzukehren. Mit der neuen Allgemeinverfügung vom 23. Juni 2020 zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen können in den Kindertageseinrichtungen wieder Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Konferenzen, Elterngespräche oder Gremiensitzungen unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln und Abstandsgebote durchgeführt werden.

Die Corona-Schutzmaßnahmen in der Übersicht:

  • Tägliche Gesundheitsbestätigung,
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung (betreute Kinder und Personal ausgenommen),
  • Abstandsregeln in Bring- und Abholsituationen,
  • Einhaltung der Hygienemaßnahmen,
  • Dokumentation der Kontaktpersonen

In den Kindergärten der Arbeiterwohlfahrt in Großpösna und in der Diakonie-Kita Samenkorn gelten ab Montag, den 29. Juni wieder die regulären Betreuungszeiten. In der Kita Göselwürmchen gibt es noch leicht eingeschränkte Betreuungszeiten. Die Eltern werden von den Einrichtungen über die jeweils geltenen Regelungen informiert.

Die neue Allgemeinverfügung tritt am 29. Juni 2020 in Kraft und endet mit Ablauf des 17. Juli 2020, dem letzten Schultag vor den Sommerferien.

Bis zu den Sommerferien gilt der eingeschränkte Regelbetrieb weiterhin für Grundschulen, Horte und weiterführende Schulen.

Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen - gültig ab 29. Juni 2020

Musterformular für die Gesundheitsbestätigung für Kindertagesstätten und Schulen

Stand 26.06.2020 13:20 Uhr

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Weitere Lockerungen ab 6. Juni 2020

Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern unter Auflagen möglich

Ab 8. Juni - Flexibilisierung für Schulen und Kitas, Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern möglich

Der Freistaat Sachsen ermöglicht weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Diese Erlaubnis ist an die Einhaltung von Hygieneregeln und die Durchsetzung von Hygienekonzepten gebunden.

 

  • Der Wiederbetrieb von Bädern, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Messen und Kultureinrichtungen steht unter Genehmigungsvorbehalt von Hygienekonzepten durch die zuständigen kommunalen Behörden.
  • Bestehen bleibt die Vorschrift, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten.
  • Private Zusammenkünfte im eigenen Wohnumfeld sind erlaubt. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen.
  • Familienfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder von Dritten überlassene, getrennte Räume sind mit bis zu 50 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig.

Erlaubt sind künftig auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Alle diese Einrichtungen sind verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln. Es sind dafür die Hygienemaßnahmen, die Anzahl der Besucher, der zeitliche Umfang des Besuches und die Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten zu bestimmen.

Untersagt bleiben weiterhin Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Tanzveranstaltungen, Dampfbäder und Dampfsaunen, Prostitutionsstätten und Sportveranstaltungen mit Publikum. Das gilt auch weiterhin für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern.

 

Vorgehen bei erhöhtem Infektionsgeschehen

Um auf Neuinfektionen künftig schnell reagieren zu können, hat die Staatsregierung ein einheitliches Vorgehen in Gebieten mit erhöhtem Infektionsgeschehen beschlossen. Demnach ergreifen die Behörden erste infektionshemmende Maßnahmen spätestens bei 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Dies betrifft auch die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber. Dafür kann ein modernes und datenschutzgerechtes Online-System genutzt werden, das der Freistaat öffentlichen Einrichtungen zur kostenfreien Nachnutzung anbietet. Steigt in einer Region die Zahl der Neuinfektionen auf 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen werden weitergehende Maßnahmen ergriffen, um den Ausbruch einzudämmen und ein Ausbreiten auf andere Regionen zu verhindern. Zu diesen Maßnahmen zählen auch Kontaktbeschränkungen.

Diese Verordnung tritt am 6. Juni 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 29. Juni 2020. Sie finden sie im Dokument Download und ist abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

 

Regelungen zu Kitas und Schulen ab dem 8. Juni 2020

Bis Ende Juni bleibt es an den Kitas und Schulen in Sachsen beim eingeschränkten Regelbetrieb. Hinzu kommen aber weitere Flexibilisierungen. So können z. B. unter den bekannten Hygiene- und Abstandsregeln die Schulen in eigener Verantwortung Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern durchführen. Das Gleiche gilt für den Schulstart. Die genauen Bestimmungen wird das Kultusministerium noch bekannt geben.

Was ist neu an Schulen?

Alle Schularten: Mit Zustimmung der Schulleitung können Elternabende, Elterngespräche, Konferenzen und Gremiensitzungen zu grundlegenden schulischen Angelegenheiten sowie Veranstaltungen zum Schuljahresende unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und unter Einhaltung eines ausreichenden Abstandes auf dem Schulgelände durchgeführt werden.

Die Schulbesuchspflicht bleibt an Grundschulen weiter ausgesetzt. Das heißt, die Eltern entscheiden selbst, ob ihre Kinder in der Schule oder weiter zu Hause lernen. Die Schulpflicht bleibt bestehen. Die Eltern werden gebeten per Post oder Mail der Schule bekannt zu geben, wenn ihr Kind die Schulpflicht zu Hause erfüllt. Kinder, die nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen wollen, werden in ihrer Lernzeit von ihren Lehrern mit Aufgaben betraut. Ein Wechselmodell ist nicht möglich. Die Eltern müssen sich zwischen dem Unterricht in der Schule oder dem Lernen von zu Hause aus entscheiden. Die strikte Gruppentrennung und die tägliche Pflicht zur Aufgabe der "Gesundheitsbescheinigung" bleiben bestehen.

Für Schüler der Sekundarstufe I (Klassenstufen 5 bis 10) und für Schüler der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 und 12) einschließlich der berufsbildenden Schulen bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb. Es wird weiter im Wechsel von Präsenzunterricht an der Schule und häuslicher Lernzeit unterrichtet. Es besteht Schulbesuchspflicht an den Präsenztagen. Die nähere Ausgestaltung dieses Wechsel-Modells obliegt der Schulleitung.

Was ist neu in Kitas?

Die Betreuung findet weiter in festgelegten Gruppen im Rahmen des Möglichen durch stets dasselbe pädagogische Personal statt. In manchen Einrichtungen kann es aber sinnvoll sein, eine größere Gruppe in einem größeren Bereich der Einrichtung mit mehreren pädagogischen Fachkräften zu bilden, um die Betreuung auch in Randzeiten in den stabilen Gruppen anzubieten und Pausenzeiten zu gewährleisten. Das könnten zum Beispiel eine ganze Etage oder zwei benachbarte Räume mit einem gemeinsamen Sanitärtrakt sein. Bei der Gruppengröße gilt die Maxime: So klein wie möglich, so groß wie nötig. An der täglichen "Gesundheitsbescheinigung" durch die Eltern wird festgehalten.

Spätestens nach den Sommerferien soll wieder in den kompletten Normalbetrieb gewechselt werden soll, wenn es das Infektionsgeschehen erlaube.

Die neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas gilt vom 8. bis zum 29. Juni 2020 finden Sie im Dokument Download und unter: www.coronavirus.sachsen.de

Informationen zum Schul- und Kitabetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie gibt es auch im Blog des Kultusministeriums: www.bildung.sachsen.de/blog

05.06.2020 09:15 Uhr

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Schulpflicht besteht weiter: Eltern von Grundschülern entscheiden, ob Kinder Zuhause lernen oder in der Schule

Nach einer Entscheidung des Kultusministeriums vom 16.05. wird es Eltern bis 5. Juni freigestellt, ob ihre Kinder der Schulpflicht durch den Besuch des Präsenzunterrichts an der Schule oder in häuslicher Lernzeit nachkommen. Der Brief des Ministers ist den Eltern am 16.5.20 zugegangen. Eltern, die ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen lassen wollen, melden dies am 18.5.2020 bis 8:00 Uhr per Mail oder Fax an die Löwenzahn-Grundschule.

Elternbrief des Ministers

17.05.2020 12:00 Uhr

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Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie veröffentlicht

Allgemeinverfügung zum Nachlesen

Informationen zu den Abläufen in der Löwenzahn-Grundschule erhalten Sie hier: https://www.gs-grosspoesna.de/news/

Die Träger der Kindertagesstätten informieren die Eltern direkt über die Abläufe ab 18.05.2020.

13.05.2020 17:25 Uhr

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Corona-Schutz-Verordnung vom 12.05.2020 mit weiteren Lockerungen liegt vor

Die gestern beschlossene Corona-Schutz-Verordnung können Sie hier nachlesen.

13.05.2020 17:20 Uhr

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Löwenzahn Grundschule Großpösna startet eingeschränkten Regelbetrieb ab 18.05.2020

Gemeinsam mit dem Hort wurde von der Grundschule der Tagesablauf unter Beachtung der geltenden hygienischen Rahmenbedingungen erarbeitet. Nähere Informationen erhalten Eltern dazu unter https://www.gs-grosspoesna.de/news/

Wir freuen uns sehr für alle Grundschulkinder, dass sie ab 18.05.2020 die Grundschule und den Hort wieder in ihren Klassenverbänden besuchen können. Die Eltern bitten wir um strikte Einhaltung der organisatorischen Vorgaben der Schule und um Verständnis für die damit verbundenen Mühen. Sie sind zum Wohle der Kinder notwendig.

13.05.2020 12:50 Uhr

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Weitere Lockerungen von Coronabeschränkungen beschlossen – Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen

Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung weitere Lockerungen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassenen Beschränkungen und Verbote beschlossen. Damit setzt die Staatsregierung den zwischen den Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vereinbarten Maßnahmerahmen mit konkreten Entscheidungen für den Freistaat Sachsen um und erlässt eine neue Corona-Schutz-Verordnung. Um die Ausbreitung des Virus Sars-COV-2 weiter einzudämmen, bleibt der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontaktbeschränkungen, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Meter und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch weiterhin bestehen. Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte der eigenen Kinder im eigenen Wohnbereich mit bis zu drei weiteren Kindern aus der eigenen Klasse beziehungsweise der eigenen festen Kita-Gruppe zum Zweck gemeinsamen Lernens oder geteilter Betreuung.

Neben den bereits mit der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung erlaubten Lockerungen und Öffnungen sind zudem Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet. Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden, und sichergestellt ist, dass durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird. Möglich ist der Besuch von Fahr-, Flug- und Bootsschulen einschließlich der Durchführung von Übungsstunden und der praktischen Prüfung

Öffnen können künftig Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäusern sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.
Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung mit einem mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Konzept zur Hygiene und professionellen Betreuung.
Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Freibäder, sofern ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen sowie Freizeit- und Vergnügungsparks, sofern ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegt, dürfen wieder öffnen. Die Nutzung von Sportstätten im Innen- und Außenbereich ohne Publikum ist wieder zulässig, wenn die durch Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vorgegebenen Hygienevorschriften beachtet werden. Dies gilt auch für die Vorbereitung und Durchführung von Wettkämpfen von Sportlerinnen und Sportlern.

Gaststätten, Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen ebenso wie Hotels und Beherbungsbetriebe wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt.

Geschlossen bleiben weiterhin Badeanstalten in geschlossenen Räumen, Saunen und Dampfbäder, Messeveranstaltungen, Spezialmärkte, Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Reisebusreisen und Prostitutionsstätten sowie die Vermittlung von Prostitution.

Bestehen bleibt grundsätzlich das Besuchsverbot für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, stationären Einrichtungen und Wohnstätten der Kinder- und Jugendhilfe. Durch Allgemeinverfügung können weiterhin Ausnahmen von den Besuchsverboten zugelassen und Hygienevorschriften erlassen werden. Ausnahmen können durch die zuständigen Landkreise und zuständigen Kreisfreien Städte im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auch in besonders gelagerten Einzelfällen erteilt werden, soweit dies infektionsschutzrechtlich vertretbar ist.

Um trotz der Lockerungen in Gebieten mit einem erhöhten Infektionsrisiko konkret räumlich reagieren zu können, ergreifen die Landkreise und Kreisfreien Städte künftig Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens spätestens dann, wenn 50 bestätigte Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auftreten. Für den Fall eines konkreten räumlich begrenzten Anstiegs der Infektionszahlten werden entsprechend werden regional oder auf einzelne Einrichtungen begrenzte Maßnahmen ergriffen.

Fast alle Regelungen dieser Verordnung treten mit dem 15. Mai 2020 in Kraft. Die Regelungen zum Besuch von Kitas und Schulen laut der entsprechenden Allgemeinverfügung treten am 18. Mai 2020 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft.


Die Verordnung können Sie hier nachlesen: Corona-Schutz-Verordnung

Corona-Bürgerhotline: 0800 100 0214
www.coronavirus.sachsen.de

12.05.2020 15.00 Uhr

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Kinder dürfen bald wieder in Kitas und Grundschulen

Ab dem 18. Mai sollen Kinder wieder ihre Kitas und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 wieder ihre Schulen regelmäßig besuchen dürfen. Auch für alle übrigen Schüler weiterführender Schulen soll ab dem 18. Mai ein zumindest zeitweiser Besuch ihrer Schulen möglich sein. Der Rechtsanspruch auf Betreuung wird nicht länger eingeschränkt und die Schulbesuchspflicht soll wieder für alle Schüler gelten. Somit haben alle Eltern einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Für die Wiederöffnung der Kindertageseinrichtungen, der Grundschulen und der Primarstufe der Förderschulen gelten jedoch strenge Regeln. Klassen und Betreuungsgruppen müssen strikt voneinander getrennt werden. Das sieht ein Konzept vor, dass unter Leitung des Kultusministeriums gemeinsam mit Infektiologen und Kinderärzten der Kliniken in Dresden und Leipzig sowie Experten der kommunalen Spitzenverbände, freien Kita-Träger und des Sozialministeriums entwickelt worden ist.Wir bitten zunächst von Detailnachfragen bei der Gemeindeverwaltung abzusehen. Sobald uns dazu nähere Informationen vom Freistaat vorliegen und mit Grundschule, Hort und den Trägern der Kindertagesstätten die organisatorischen Abläufe geklärt sind, informieren wir an dieser Stelle.  Eltern können sich bereits auf dem Internetangebot des Freistaates Sachsen informieren.

08.05.2020 15:15 Uhr

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Entschädigung für Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen – Online-Antrag

Die in Sachsen für die Auszahlung der Entschädigung zuständige Landesdirektion Sachsen (LDS) hat mit einer Pressemitteilung vom heutigen Tag darauf hingewiesen, dass zwischenzeitlich ein Online-Assistent entwickelt wurde, der über Amt24 nutzbar ist. Antragsteller können nun ein persönliches Servicekonto im Amt24 anlegen, den Antrag komplett online ausfüllen, die notwendigen Nachweise per Mausklick beifügen und den Antrag elektronisch an die Landesdirektion übermitteln. Auch der Bescheid der Landesdirektion wird anschließend elektronisch an das Servicekonto-Postfach der Antragsteller übermittelt. Nähere Einzelheiten zu den Voraussetzungen der Antragstellung und zum Antragsverfahren sind im Förderportal der Landesdirektion Sachsen oder über Amt 24 abrufbar: https://www.lds.sachsen.de/soziales/?ID=16304&art_param=854

08.05.2020 15:00 Uhr

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Sachsen kündigt weitere Lockerungen ab 15. Mai an

Der Freistaat Sachsen hat heute informiert, dass ab dem 15. Mai Gastronomie- und Tourismusbetriebe wieder öffnen dürfen. Nach der Öffnung der Museen werden ab dem 18. Mai weitere Kulturbereiche geöffnet. Dies betrifft Anbieter von Musikveranstaltungen, Kinos, Theateraufführungen und Musikschulen. Auch für Freizeiteinrichtungen mit Fahrgeschäften gilt das entsprechend. Um das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten, müssen dafür entsprechende Hygienekonzepte vorliegen und Auflagen eingehalten werden. Entsprechende Regelungen werden in Kürze beschlossen. Sobald uns dazu nähere Informationen vom Freistaat vorliegen, informieren wir an dieser Stelle.

07.05.2020 13.00 Uhr

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Gemeindebibliothek öffnet ab 11.05.2020 wieder

Auf Grund der neuen Regelungen des Freistaates Sachsen vom 02.05.2020 dürfen Bibliotheken grundsätzlich ab 04.05.2020 wieder öffnen. Jedoch nur bei Einhaltung sehr strenger Richtlinien, die ganz speziell für Bibliotheken gelten. Wir werden einige Tage benötigen um all diesen Richtlinien gerecht zu werden und bitten Sie daher noch um ein wenig Geduld.

Ab 11.05.2020 öffnet die Bibliothek wieder!

Hierbei gelten folgende Maßnahmen:
- bitte schützen Sie sich und uns durch das Tragen einer Schutzmaske
- bitte desinfizieren Sie sich die Hände vor Eintritt in die Bibliothek (Desinfektionsmittel steht bereit)
- bitte immer nur eine Person eintreten bzw. als Familie/Paar um die Abstandsregelung von 1,5 m einzuhalten
- bitte benutzen Sie einen Bibliotheks-Einkaufskorb
- bitte legen Sie ihre Rückgabemedien in die dafür vorgesehene Rückgabebox

UND: bitte bringen Sie etwas Zeit und Geduld mit, da es auf Grund der Einlassbeschränkungen zu Wartezeiten kommen kann.

Die Kinderbibliothek in der Grundschule Löwenzahn bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Ausgeliehene Medien können aber in der Hauptbibliothek im Pösna Park ab 18.05.2020 zurück gegeben werden. Wunschmedien können ab 18.05.2020 über unseren Onlinekatalog (http://grosspoesna.buchabfrage.de) recherchiert, per Tel./mail vorbestellt und in der Hauptstelle abgeholt werden.

Vielen Dank für ihr Verständis, ich freue mich auf Sie!

Romy Leibitzki

Gemeindebibliothekarin

05.05.2020 17.00 Uhr

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Rathaus Großpösna ab 6. Mai wieder geöffnet - im Einwohnermeldeamt telefonische Terminvergabe

Ab Mittwoch, den 6. Mai ist das Rathaus wieder für unsere Bürgerinnen und Bürger zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Dazu wird ab Mittwoch der Haupteingang der Zugang für unsere Besucher sein, die Hintertür Richtung Rittergutswiese der Ausgang, damit Begegnungen in den Ein- und Ausgangsbereichen möglichst reduziert werden.

Empfehlung für Terminvergabe

Um zu vermeiden, dass sich viele Menschen in den Wartebereichen begegnen, empfehlen wir Ihnen allerdings, weiterhin Termine mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vereinbaren.

Zwingende Terminvergabe im Einwohnermeldeamt

Für das Einwohnermeldeamt ist zunächst bis zum 15.05. weiterhin zwingend ein Termin telefonisch unter 034297-71834 zu vereinbaren.

04.05.2020 15:15 Uhr

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Spielplätze in Großpösna wieder geöffnet

Ab heute, 4. Mai sind die Spielplätze im Gemeindegebiet wieder geöffnet. Bitte beachten Sie zwingend die folgenden Regeln für die Nutzung der Spielplätze:

1. Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter untereinander,

2. Die maximale Besucherzahl für den gesamten Spielplatz orientiert sich an der Größe von 20 m² für eine Familie,

3. Eltern, Sorgeberechtigte bzw. erwachsene Begleitpersonen sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) tragen,

4. Für Personen mit Krankheitssymptomen (speziell Atemwegssymptomatik) gilt ein Betretungsverbot,

5. Darüber hinaus sind die allgemein veröffentlichten Hygieneregeln (insbesondere Husten- und Niesetikette) zu beachten.

04.05.2020 15:10 Uhr

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Neue CoronaSchutz-Verordnung ab 04.05.2020

Wie bereits angekündigt hat das Sächsische Kabinett die CoronaSchutz-Verordnung (SächsCoronaSchVO) mit weiteren Lockerungen der Beschränkungen im öffentlichen Leben zur Vermeidung der Ansteckung mit dem Coronavirus ab Montag, den  4. Mai 2020, beschlossen. Diese neue Verordnung ersetzt die derzeit geltende und am 3. Mai 2020 auslaufende Corona-Schutz-Verordnung.

Zusammenfassung:

Jeder Bürger ist nach wie vor angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkung wurde um eine Person, die nicht im Hausstand lebt, erweitert. 

Ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel sind jetzt zulässig mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten.

Einrichtungen, die nicht der Betriebsuntersagung unterliegen und deren Öffnung erlaubt ist, sind z. B. Bibliotheken, Museen, Tierparks, botanische und zoologische Gärten, Spielplätze, Außensportstätten unter Wahrung der Einhaltung der Abstandsregelung.

Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken.

Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Soweit die Ladenfläche über 800 Quadratmeter hinausgeht, ist eine Öffnung zulässig, wenn die darüber hinausgehende Ladenfläche abgesperrt wird. Dienstleistungen durch Friseure und artverwandte Dienstleistungserbringer unter Beachtung der Hygienevorschriften sind zulässig.

Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.

Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 20. Mai 2020.

03.05.2020 12:00 Uhr

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Überarbeitung der Allgemeinverfügung zur  Einstellung des Betriebs von Schulen und Kindertageseinrichtungen 

Die neue Allgemeinverfügung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und gilt bis 22. Mai 2020. Nunmehr besteht auch ein Anspruch auf Notbetreuung, wenn ein besonderer Härtefall vorliegt (z. B. Krankheit oder Existenzgefährdung). Die Entscheidung hierzu wird durch die Gemeinde oder die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflege getroffen. 

Allgemeinverfügung

Sektoren mit Anspruch auf Notbetreuung

Notbetreuungsformular 

03.05.2020 12:00 Uhr

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Weitere Lockerungen ab 4. Mai beschlossen

Die Verlangsamung der Ausbreitung der Pandemie schafft die Möglichkeit, weitere Lockerungen der durch Corona bedingten Einschränkungen vorzunehmen. Am kommenden Montag, dem 4. Mai werden nun weitere Schritte folgen.

Ab 4. Mai können Außenanlagen von Tierparks, Zoologischen und Botanischen Gärten öffnen. In Bibliotheken kann die Medienausleihe stattfinden und auch Museen können wieder öffnen. Darüber hinaus werden Friseure sowie artverwandte Berufe wie beispielweise Kosmetik-, Fußpflege- und Nagelstudios ab kommendem Montag wieder öffnen. Behandlungen sind nur gestattet, wenn sowohl der Dienstleister als der Kunde permanent eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben zu touristischen Zwecken bleibt untersagt. Gemeinsamer Sport und Bewegung im Freien werden unter Beachtung strenger Auflagen sowie der Einhaltung von Abstandsregeln wieder zulässig sein. Das Training muss ohne körperlichen Kontakt zu anderen sowie ohne die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschräumen durchgeführt werden. Sobald uns dazu nähere Informationen vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen.

30.04.2020 13:15 Uhr

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Informationen zu Erstattungsmöglichkeiten von Verdienstausfall

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) betreut zwei Unterstützungsprogramme, die sich aus den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes ergeben:

• Erstattungen wegen Verdienstausfall auf Grund einer durch das Gesundheitsamt angeordneten häuslichen Quarantäne

• Entschädigung des Verdienstausfalls für Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Schul- und Kita-Schließung selbst betreuen müssen.

 
Die LDS bietet für beide Programme Informationen in Form von FAQ. Vertiefende Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der LDS über die Infobox „Corona-Virus“ verfügbar: www.lds.sachsen.de

30.04.2020 13.00 Uhr
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Schulen sollen ab 6. Mai für alle Vorabschlussklassen und die 4. Klassen wieder öffnen
Der Freistaat Sachsen hat heute mitgeteilt, dass Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen sollen. Ebenfalls geöffnet werden sollen zu diesem Termin die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Lesen Sie dazu hier die Medienveröffentlichung des Freistaates Sachsen vom heutigen Tage. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir diese veröffentlichen.
28.04.2020 14:30 Uhr
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Wichtige Informationen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt hat ein ausführliches Informationsblatt zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erstellt.

26.04.2020 11:45 Uhr
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Friseursalons dürfen ab 4. Mai wieder öffnen

Ab Montag, dem 4. Mai dürfen Friseure ihre Salons wieder öffnen und die meisten ihrer Dienstleistungen wieder anbieten. Voraussetzung für die Lockerung dieser Corona-Schutzmaßnahme ist die Einhaltung von verbindlichen Schutzmaßnahmen. Dazu zählt unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowohl auf Seiten der Friseurinnen und Friseure als auch auf Seiten der Kundschaft. Außerdem soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen sichergestellt werden - etwa indem die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt wird. Beim Betreten des Salons müssen sich Kundinnen und Kunden die Hände waschen oder desinfizieren und bei jedem Kunden und jeder Kundin sind die Haare zu waschen. Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht gestattet. Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer Infektion der Atemwege oder Fieber sollen sich generell nicht im Friseursalon aufhalten. Zudem sollen Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden.

Die einzuhaltenden Hygienevorschriften ergeben sich aus einem verbindlichen Arbeitsschutzstandard der zuständigen Berufsgenossenschaft (BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Er basiert auf dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die BGW berät Friseurinnen und Friseure zu den verbindlichen Regeln und kontrolliert auch deren Einhaltung vor Ort.

26.04.2020 11:30 Uhr

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Freistaat Sachsen unterstützt Sportvereine im Zusammenhang mit Corona

Das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) hat eine Richtlinie zur Förderung von Sportvereinen veröffentlicht. Damit sollen insbesondere Sportvereine unterstützt werden, die aufgrund der Corona-Maßnahmen Einnahmeausfälle oder Mehrausgaben zu tragen hatten bzw. haben. Vorgesehen ist sowohl ein nicht rückzahlbarer Zuschuss für Sportvereine als auch eine Unterstützung in Form eines zinslosen Liquiditätsdarlehns.

Nach der Richtlinie können Sportvereine, die am 15. März 2020 Mitglied im Landessportbund (LSB) waren und aufgrund der Corona-Maßnahmen Einnahmeausfälle oder Mehrausgaben nachweisen können, einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, wobei Zuwendungen nur bewilligt werden, wenn der Betrag im Einzelfall mindestens 1.000 Euro beträgt. Die Anträge sind an den Landessportbund zu richten. Weitere Informationen dazu sind auf der Internetseite des Landesportbundes abrufbar.

23.04.2020 17:20 Uhr

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- Bibliothek weiterhin geschlossen -
Aufgrund der neuen Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen vom 17.04.2020  bleiben Bibliotheken weiterhin bis vorerst 03.05.2020 geschlossen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

20.04.2020 13:00 Uhr

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Busverkehr im Landkreis Leipzig nimmt den Normalbetrieb wieder auf

Schüler der Abschlussklassen können ab dem 20. April wieder zur Schule.Gleichzeitig nehmen auch die auch Busunternehmen im Landkreis Leipzig GmbH und die Personennahverkehrsgesellschaft THÜSAC mbH den regulären Betrieb ihrer Linien am 20. April wieder auf. Auch bei den Linien, die die LVB und das Unternehmen Omnibusverkehr Heideland im Landkreis Leipzig bedienen, wird der Verkehr wieder hochgefahren. Der vorläufig in Kraft gesetzte Ferienfahrplan wird dann durch den eigentlich gültigen Fahrplan zu Schulzeiten abgelöst. Saison- und einige wenige freigestellte Verkehre sind allerdings noch von einer Betriebsaufnahme ausgenommen. Über deren Betriebsaufnahme wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, da diese Verkehre in Abhängigkeiten zu den Betriebszeiten einiger Ziele beziehungsweise zur Nutzung durch bestimmte Zielgruppen stehen.

Bei der Regionalbus Leipzig GmbH heißt es dann auch mit Aufnahme des Normalbetriebes wieder: "Bitte steigen Sie beim Busfahrer ein!". Der Einstieg beim Fahrer an der ersten Tür war am 18. März aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. Gleichzeitig wurden bei den Unternehmen Überlegungen angestellt, um möglichst schnell zum Normalzustand zurückzukehren.

Mit der Entwicklung einer Schutzvorrichtung für den Fahrerarbeitsplatz kann nun der Einstieg beim Fahrer wieder aufgenommen werden. Die neue Abtrennung besteht aus einer ca. 0,5 Millimeter starken Klarsichtfolie, die von den Technikern der Regionalbus Leipzig GmbH entwickelt und in die Fahrzeuge eingebaut wurde. Damit ist ein Schutz sowohl für Fahrgäste als auch Fahrer bestmöglich gewährleistet. In Zusammenarbeit mit einem Gutachter ist ein Leitfaden für Fertigung und Einbau der Schutzvorrichtung entstanden, den die Regionalbus Leipzig GmbH auch anderen Verkehrsunternehmen zur Verfügung gestellt hat. Auch bei der THÜSAC gibt es eine ähnliche Lösung.

Mit dem Einbau der Schutzvorrichtungen können die Fahrgäste auch wieder ihre Tickets beim Fahrer erwerben und entwerten. So wird der wichtigste Vertriebsweg, der dem Busunternehmen für den Verkauf von Fahrkarten zur Verfügung steht, wieder nutzbar. Darüber hinaus können sich die Fahrgäste weiterhin über easy.GO ihre Tickets kaufen. Die Handy-App bietet das gesamte Ticketsortiment und alle Verbindungen im MDV in Echtzeit, einfach online. Am bequemsten unterwegs sind Abo-Kunden, bei denen das Ticket auf der Chipkarte hinterlegt ist, die nun auch wieder am Bordrechner geprüft werden kann.

18.04.2020 12:55 Uhr

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Neue Regelungen für eingeschränkten Schulbetrieb erlassen und Anspruch auf Notbetreuung in Kitas und Grundschule erweitert

Für den eingeschränkten Schulbetrieb hat das Kabinett gestern in Abstimmung mit dem Kultusministerium eine Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalts beschlossen.

Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt am 18. April in Kraft.

Danach bleiben Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft bis einschließlich 3. Mai geschlossen. Unterricht und schulische Veranstaltungen finden in dieser Zeit für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler nicht statt.

Nur für die Schüler aller Abschlussklassen an den Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen werden die Schulen nach den Osterferien wieder geöffnet. Konsultationen, die Durchführung von Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen können damit stattfinden.

Die Schulen werden ab dem 20. April vorerst ausschließlich für das Personal geöffnet, welches zur Vorbereitung der Schüler auf ihre Prüfungen notwendig ist. Erst ab dem 22. April beginnt die eigentliche Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler. Konsultationen für Abiturientinnen und Abiturienten sind allerdings schon ab dem 20. April möglich.

Kindertageseinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen und sind nur für Kinder in der Notbetreuung zugänglich.

Zudem wurde der Anspruch auf Notbetreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen erweitert. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Sektoren beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert und gelten ab dem 18. April.

Die wesentlichen Änderungen:

  1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören u. a. auch folgende Sektoren: Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher, Bestattungswesen, Verkaufspersonal im Einzelhandel, Handwerker, Beschäftigte der stationären Kinder-, Jugendlichen- und Behindertenhilfe, Tierpfleger, Schüler mit eigenen Kindern mit Betreuungsbedarf sowie das für den Schuldienst an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft erforderliche Personal.
  1. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt nur vor, wenn beide Personensorgeberechtigten in systemrelevanten Berufen tätig sind.
  1. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Personensorgeberechtigten in folgenden Bereichen tätig ist:

- Gesundheitsvorsorge und Pflege,

- Rettungsdienst (einschließlich Berufsfeuerwehr),

- Öffentlicher Personennahverkehr,

- Polizei- und Justizvollzugsdienst,

- Schuldienst und Kindertagesbetreuung,

- Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen mit eigenen betreuungspflichtigen Kindern,

- Kommunal- oder Staatsverwaltung (sofern man mit Aufgaben der Bekämpfung der Corona-Pandemie betraut ist).

Voraussetzung für den Anspruch auf Notbetreuung ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann.

Allgemeinverfügung zur Einstellung des Betriebs von Schulen und der Kindertagesbetreuung

Übersicht der berechtigten Berufe für die Notbetreuung

Notbetreuungsformular

18.04.2020 12:30 Uhr

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Kabinett beschließt Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens

Im Freistaat Sachsen gelten ab 20. April 2020 leicht gelockerte Beschränkungen im öffentlichen Leben.

Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 3. Mai 2020.

Wesentliche Lockerungen der bisherigen Maßnahmen sind der Wegfall der Ausgangsbeschränkungen. Es ist künftig erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen. Der Aufenthalt ist außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hauses nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis des eigenen Hausstandes gestattet.

Auch künftig ist jedoch nach wie vor jede Bürgerin und jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes), um die Ansteckung zu vermeiden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten. Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften.

Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus zu reduzieren, bleiben die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen, Ausflüge und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten. Das gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden. Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen mit bis zu 15 Besuchern können stattfinden.

Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr. Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung.

Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Unabhängig von der Fläche zulässig ist die Öffnung von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen.

Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen.

Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.

Ebenfalls in seiner heutigen Sitzung hat das Kabinett beschlossen, die Geltungsdauer der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen »Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen«, »Tagespflege (SGB XI)«, »Alten-, Pflegeheime, ambulante Wohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung«, »Werkstätten für Menschen mit Behinderung«, »Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche« bis einschließlich 3. Mai 2020 zu verlängern. Die vorgenommenen Änderungen dienen lediglich der Anpassung an die geänderte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung.

18.04.2020 12:00 Uhr

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Das Sächsische Staatsministerium für Soziales hat am 15.04.2020 21:20 Uhr veröffentlicht, die Beschränkungen im öffentlichen Leben teilweise ab 20.04.2020 zu lockern.

So sollen beispielsweise die Ausgangsbeschränkungen wegfallen und die Bürgerinnen und Bürger keinen triftigen Grund mehr benötigen, um das Haus zu verlassen. Entgegen der ursprünglichen Veröffentlichung bleiben allerdings weiterhin Museen, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten geschlossen. Weitere Informationen sowie die ursprüngliche Medieninformation können unter folgenden Links nachgelesen werden:

Die korrigierte Medieninformation:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235498?version=2

Die ursprüngliche Medieninformation:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235498?version=1

17.04.2020, 11:00 Uhr

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Zusätzliches Angebot KfW-Schnellkredit

Der Kredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit dem 01. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.

Weitere Informationen sind unter folgendem Link:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/Förderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)/

16.04.2020, 13:00 Uhr

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Oberverwaltungsgericht in Bautzen definiert „Umfeld des Wohnbereichs“

Das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat in einem Urteil die Rechtsverordnung zum Schutz in der Corona-Krise für rechtens erklärt und zugleich "das Umfeld des Wohnbereichs" präzisiert. Demnach dürfen sich Bürger für Sport und Bewegung bis zu 15 Kilometer vom Wohnort entfernen.

Dies gilt unabhängig davon, ob dieser Bereich auch tatsächlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pkw bzw. dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen wird.

Bei der Entscheidung eines Eilantrages eines Dresdners benannte das OVG eine Kilometerzahl für die Bewegung zu Freizeitzwecken in Sachsen. 15 Kilometer sollen es – typischerweise – sein, die man sich von der eigenen Wohnadresse zum Zweck der sportlichen Betätigung oder eines Spazierganges entfernen können soll. Dabei sei es unerheblich, ob mit dem Auto, Rad, ÖPNV oder zu Fuß, so das OVG Bautzen am 7. April 2020 in einer Entscheidung zu einem Eilantrag.

09.04.2020 09.00 Uhr

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Veröffentlichung von Fallzahlen pro Kommune

Da die Fallzahlen auch im Landkreis Leipzig weiter ansteigen und es mittlerweile eine große Anzahl von Personen gibt, die aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden konnten, wird der Landkreis Leipzig die Daten künftig vollständig und bezogen auf die einzelnen Kommunen nennen. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand unter www.lk-l.de.

02.04.2020 16:20 Uhr

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Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt seit dem 31. März 2020 Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Die Entschädigung kann u.a. durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare finden sich auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal »Inneres, Soziales und Gesundheit«, Bereich Infektionsschutz.

01.04.2020 12:50 Uhr

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Ausgangsbeschränkungen in Sachsen bis 20.04.2020 verlängert

Der Freistaat Sachsen hat heute die ursprünglich bis 05.04.2020 geltenen Ausgangsbeschränkungen bis zum 20.04.2020 verlängert und in Teilen präzisiert. Die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung tritt am 01.04.2020 in Kraft.

Das Kabinett hat heute eine neue Rechtsverordnung des Sächsischen Sozialministeriums zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 zugestimmt. Die Verordnung regelt die weiteren Ausgangsbeschränkungen im Freistaat Sachsen und löst die bisher geltende Allgemeinverfügung »Ausgangsbeschränkungen« vom 22. März 2020 ab und tritt mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.
Außerdem wurde die Allgemeinverfügung »Vollzug des Infektionsschutzgesetzes – Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie – Verbot von Veranstaltungen« vom 20. März 2020 überarbeitet und tritt in ihrer aktuellen Fassung ebenfalls mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft.
Ziel der neuen Rechtsverordnung Ausgangsbeschränkungen ist es, weiterhin den physischen sozialen Kontakt zwischen den Menschen auf ein absolutes Mindestmaß reduziert werden, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Außerdem wurde darin die Durchsetzung der Verbote mittels Bußgelder und Strafen ergänzend klar geregelt.

Sozialministerin Petra Köpping: »Grundsätzlich gilt auch bei uns in Sachsen nach wie vor: Das Verlassen der häuslichen Unterkunft bleibt ohne triftigen Grund untersagt. Zu den triftigen Gründen zählen weiterhin der Arbeitsweg sowie der Weg zur Kindernotbetreuung. Wege zum Einkaufen bleiben weiterhin erlaubt, zudem Abhol- und Lieferdienste, auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit. Weiter dürfen Bürgerinnen und Bürger das Haus für Arztbesuche und medizinische Behandlungen verlassen. Ich betone noch mal ausdrücklich, dass wir niemanden mit diesen Ausgangsbeschränkungen gängeln wollen. Wir haben sie erlassen, um unser aller Gesundheit zu schützen.« Angepasst wurde hingegen die Regelung zu Sport und Bewegung an der frischen Luft. »Auch hier gilt, dass die Bewegung draußen vorrangig im Umfeld der häuslichen Umgebung allein, in Begleitung des Lebenspartners oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts erfolgen soll«, so Köpping. »Im Ausnahmefall ist das aber auch mit einer weiteren, nicht im Hausstand lebenden Person, erlaubt. Diese Ausnahme stellt aber keine Regel da. Gemeint sind vor allem die Begleitung von alleinstehenden Seniorinnen und Senioren, die sonst nicht mehr das Haus verlassen«, erklärt die Sozialministerin.

Erlaubt ist künftig auch der Besuch mobiler Verkaufsstände unter freiem Himmel oder in Markthallen für Lebensmittel, selbsterzeugte Gartenbau- und Baumschulerzeugnisse sowie Tierbedarf, sofern durch geeignete Abstände zwischen den Verkaufsständen ein Mindestabstand der Besucher an den Ständen von 2 Metern gewährleistet ist.
Weiterhin ist es möglich zur unabdingbaren Versorgung von Haustieren die Wohnung zu verlassen.

Auch die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, sowie die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf.

Bis auf wenige Ausnahmen wird dagegen der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen gänzlich untersagt.

Ausgenommen vom Verbot sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger.

Ebenfalls ausgenommen vom Verbot sind notwendige Besuche von Mitarbeitern des Jugendamtes einschließlich des ASD (Allgemeiner Sozialdienst), des Amtsvormundes und Besuche durch Personensorgeberechtigte bzw. von diesen Bevollmächtigen bei Vorliegen eines dringenden medizinischen Notfalls. Diese Personen haben ihren Besuch im Vorfeld im Einvernehmen mit der Einrichtungsleitung abzustimmen.

Wer bei Kontrollen durch die Ordnungsbehörden auf der Straße angetroffen wird, muss die Gründe benennen, warum er sich außer Haus aufhält.

Dies kann durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen. »Die Polizei und die Ordnungsbehörden kontrollieren mit Augenmaß aber konsequent«, sagte Innenminister Prof. Roland Wöller heute in Dresden.

Im Rahmen der neuen Rechtsverordnung hat sich die Sächsische Staatsregierung deshalb heute auf die Erstellung eines Bußgeldkataloges zu Eindämmung des Corona-Virus in Sachsen geeinigt.

Folgende drei wesentliche, häufige Verstöße und die dazugehörigen Regelsätze bzw. Bußgelder wurden festgelegt.

§ 2 Abs. 1 VO:
Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund.
Bußgeld: 150 Euro

2. § 3 Nr. 1 - 3 VO:
Verstoß gegen Besuchsverbot
Bußgeld (für Besuchenden): 500 Euro

3. § 3 Nr. 3 VO
Überschreitung der in der Rechtsverordnung vorgegebenen angegebenen Personenzahl
Bußgeld (für verantwortliche Einrichtungsleitung): 500 bis 1.000 Euro - je nach Einrichtungsgröße

Auch bei den Bußgeldern gilt der Grundsatz: Augenmaß und Verhältnismäßigkeit. So kann beispielsweise auch ein Verwarngeld zwischen fünf und 55 Euro ausgesprochen werden.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.coronavirus.sachsen.de

31.03.2020 20:10 Uhr

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Telefonische Beratungen der Familien- und Erziehungsberatungsstellen

Die besondere aktuelle Situation geht auch an den Familien nicht spurlos vorbei, sondern fordert diese in vielerlei Hinsicht. Bitte scheuen Sie sich nicht, Hilfe und Unterstützung anzunehmen und nutzen Sie die Beratungsmöglichkeiten. 

Wegweiser Böhlen e.V.

Das Krisentelefon kann unkompliziert von allen Eltern, Großeltern (und anderen an der Erziehung Beteiligten) sowie Jugendlichen in Anspruch genommen werden, die beispielsweise aktuell leiden unter:

  • Einsamkeit, Isolation, depressiven Verstimmungen, Gedankenspiralen
  • Konflikte in der Partnerschaft, in der Familie oder im Job
  • Ängsten (Krankheitsängste, Zukunftsängste, Geldsorgen)
  • Überforderung durch den beengten Familienalltag/ die Schulsituation
  • akute Überforderung und Ratlosigkeit in der Erziehung
  • Androhung von Gewalt oder Gewalterleben in der Familie (durch Eltern, Partner*Innen…)
  • Suizidgedanken.

Krisentelefon für Ratsuchende aus dem Landkreis Leipzig: 034206 - 75825

  • Montag 14.00 bis 16.00 Uhr
  • Dienstag 14.00 bis 16.00 Uhr
  • Mittwoch 10.00 bis 12.00 Uhr
  • Donnerstag 10.00 bis 12.00 Uhr

Volkssolidarität RV Wurzen: 03425 - 920187

Internationaler Bund Grimma: 03437 - 918096

AWO Leipziger Land Borna: 03433 - 803165

Diakonie Leipziger Land: 034296 - 947420 

 

Angebote der Familienbildung

  • Fragen zur Erziehung und zum Umgang mit Kindern in dieser besonderen Situation
  • Empfehlungen für Eltern zur Gestaltung des eingeschränkten Familienalltags

Lichtblick Markkleeberg e.V.

Telefonische Beratung: 0341 - 3542848

Montag - Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr

Informationen auf der Homepage: www.lichtblick-fuer-familien.de

31.03.2020 15.00 Uhr

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Neue kostenfreie Corona-Holtline des Freistaates Sachsen

Die Staatsregierung hat ihre verschiedenen telefonischen Beratungsangebote rund um die Coronavirus-Infektionen gebündelt. Ab sofort können telefonische Anfragen unter der einheitlichen kostenlosen Hotline 0800 – 1000 214 gestellt werden. Die Hotline des Freistaates ist mit fünf Hauptmenüpunkten aufgebaut. Diese Menüs gliedern sich wiederum in weitere Untermenüs. Damit ist ein bedienfreundlicher schneller Einstieg gewährleistet.

  • Im ersten Bereich werden allgemeine Fragen sowie Fragen zur Allgemeinverfügung und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens beantwortet.
  • Der zweite Punkt richtet sich an Unternehmer, hier werden Fragen rund um alle Fördermöglichkeiten beantwortet.
  • Im dritten Bereich sind die Themen Steuern und Justiz untergebracht. Insbesondere steuerliche Fragen werden aktuell auch stark nachgefragt.
  • Der vierte Menüpunkt beinhaltet die großen Themen Schulen, Kitas und Kinderbetreuung sowie Kultur, Tourismus und wissenschaftliche Einrichtungen.
  • Der fünfte Bereich ist den Themen Land- und Forstwirtschaft zugeordnet.

Mehrere Dutzend Experten aus verschiedenen Ministerien stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 18 Uhr sowie am Wochenende von 12 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Wegen der Vielzahl an Nachfragen kann es zeitweise zu Wartezeiten kommen. Das Angebot wird deshalb weiter kontinuierlich ausgebaut.

Aktuelle Informationen gibt es daneben natürlich auch auf den offiziellen Seiten von sachsen.de. Alle wichtigen Informationen zu Maßnahmen der Regierung und zur Entwicklung werden dort fortlaufend unter www.coronavirus.sachsen.de zusammen gefasst.

26.03.2020 12:00 Uhr

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Häufige Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Der Freistaat Sachsen hat häufige Fragen im Zusammenhang mit den aktuell gelteneden Regelungen zusammengefasst. Diees können Sie hier nachlesen.

25.03.2020 12.00 Uhr

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Aktualisierte Regelungen zur Notbetreuung in Schulen und Kitas

Schulen und Kitas (auch Kindertagespflege) sind seit dem 18. März geschlossen. Für Kinder und Grundschüler, deren Eltern in systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, wird eine Notbetreuung angeboten. Die Bestimmungen dazu wurden jetzt erweitert.

Die wesentlichen Änderungen:

1. Zu den systemrelevanten Berufen gehören nun u. a. auch: Banken sowie Sparkassen, die Landwirtschaft, Bergsicherung und Grubenwehren, sicherheitsrelevante IT-Infrastruktur, Binnenschifffahrt, Krankenkassen, Rentenversicherung, Sanitätshäuser, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Psychosoziale Notfallversorgung, stationäre und ambulante Hilfen der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe.

2. Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt bei Gesundheits- und Pflegeberufen sowie der Polizei nun auch vor, wenn nur ein Elternteil (Sorgeberechtigter) in einen der genannten systemrelevanten Berufen tätig ist. Vorher mussten beide Elternteile einen solchen Nachweis erbringen.

3. Bei Kindeswohlgefährdung ist eine Absprache mit dem örtlichen Jugendamt notwendig, um mit dessen Zustimmung die Notbetreuung abzusichern.

Die entsprechende Allgemeinverfügung trat am 24. März, 00:00 Uhr, in Kraft. Eine aktualisierte Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de

Allgemeinverfügung Corona Schulen und Kita vom 23.03.2020

Notbetreuungsformular Stand 24.03.2020

Übersicht der Berufe der kritischen Infrastruktur Stand 24.03.2020

24.03.2020 09:00 Uhr

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Keine Elternbeiträge für geschlossene Kindertageseinrichtungen

Wie Sie sicher bereits aus den Medien erfahren haben, hat sich der Freistaat Sachsen am vergangenen Freitag in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden entschieden, dass für den Zeitraum der Schließung von Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege und Horten keine Elternbeiträge erhoben werden, wenn die Einrichtungen nicht genutzt werden. Wir haben uns für eine einheitliche Lösung für alle unsere Kitas/TP entschieden. Die betroffenen Eltern brauchen erst einmal für APRIL 2020 keinen Elternbeitrag zu zahlen. Sobald die Betreuung wieder normal stattfinden kann, wird es eine taggenaue Abrechnung geben. Die Träger unserer Kindereinrichtungen in Großpösna sind informiert und prüfen derzeit die bestmögliche buchhalterische Abwicklung. Die Eltern werden dazu zeitnah vom jeweiligen Träger informiert. Bitte haben Sie bis dahin noch etwas Geduld und warten die Info ihres jeweiligen Trägers ab. 

23.03.2020 15:00 Uhr

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Corona: Schnelle und unkomplizierte Hilfe von Bund und Land hilft kleinen Unternehmen und Selbständigen

Kleine Unternehmen und Selbstständige sollen infolge der Coronavirus-Krise Soforthilfen in Höhe von bis zu 15.000 Euro erhalten. Dies geht aus einem gemeinsamen Gesetzesentwurf des Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Am Montag soll er vom Bundeskabinett und in derselben Woche noch von Bundesrat und Bundestag beschlossen werden. Dem Entwurf zufolge soll es für Kleinunternehmen, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten geben - bis zu 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten. Diese Zuschüsse sollen nicht zurückgezahlt, die Mittel durch die Länder verteilt werden.

Die Zuschüsse des Bundes sollen über die Länder ausgereicht werden. Das sächsische Wirtschaftsministerium plant, damit die Sächsische Aufbaubank (SAB) zu beauftragen. Diese bearbeitet bereits ab kommendem Montag, den 23. März, das Programm des Freistaates »Sachsen hilft sofort«.

Das Programm »Sachsen hilft direkt«, richtet sich an alle Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberufler in Sachsen, welche einen Jahresumsatz von maximal 1 Million Euro erwirtschaften. Es enthält keine Begrenzung der Mitarbeiterzahl. Die Soforthilfen des Bundes würden daher das  Soforthilfeprogramm »Sachsen hilft sofort« sehr gut ergänzen: Unternehmen haben damit die Möglichkeit und die Sicherheit Liquiditätsengpässe von bis zu 50.000 Euro und in Ausnahmefällen von bis zu maximal 100.000 Euro schnell zu überbrücken.

Das Programm wird ab Montag, 23. März, von der SAB angeboten. Alle Informationen zum Programm und zu den Konditionen: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235278

Weitere Informationen zur Unterstützung erhalten Sie bei den Kammen: www.leipzig.ihk.de und www.hwk-leipzig.de, sowie auf www.coronavirus.sachsen.de. Für Fragen steht Ihnen auch die Wirtschaftsförderung beim Landkreis Leipzig gern zur Verfügung. Sie erreichen sie unter 03437-984 55 67 oder wifoe@lk-l.de.

23.03.2020 14:45 Uhr

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Beschränkung des Ausgangs ab 23.03.2020- Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird bis 5. April untersagt.

Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung vom 22.03.2020

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie

1. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird untersagt.

2. Triftige Gründe sind insbesondere:

  • 2.1. die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • 2.2. Ausübung beruflicher Tätigkeiten(dies umfasst auch den Hin-und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte),
  • 2.3. Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung gemäß der Allgemeinverfügung des SMS bzgl. Kindertagesstätten und Schulen vom 18. März 2020 sowie zu Tagespflegeinrichtungen entsprechend der Allgemeinverfügung des SMS vom 20. März 2020 bzw. beruflich veranlassten Kinderersatzbetreuung,
  • 2.4. Sicherstellung der Versorgungssicherheit der Bevölkerung, einschließlich Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit),
  • 2.5. Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • 2.6. Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • 2.7. Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, (z.B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen und zwingend notwendige fachliche Beratungen sowie Blut- und Plasmaspenden), sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsfachberufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeutenauch in Alten-und Pflegeheimen) bzw. im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • 2.8. Versorgungswege für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (Einzelhandel für Lebensmittel, Großhandel,Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte,Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken, Sparkassen sowie Geldautomaten, Poststellen, Tankstellen, Kfz-und Fahrradwerkstätten,Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen),
  • 2.9. die Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren,
  • 2.10. Besuch bei Ehe-und Lebenspartnern sowie auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftige Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,
  • 2.11. Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • 2.12. Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf,
  • 2.13. Sport und Bewegung an der frischen Luft im Umfeld des Wohnbereichs sowie Besuch des eigenen Kleingartens im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, allerdings ausschließlich alleine oder in Begleitung des Lebenspartners bzw. mit Angehörigen des eigenen Hausstandesund ohne jede sonstige Gruppenbildung größer als fünf Personen und
  • 2.14. unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Im Falle einer Kontrolle durch die zum Vollzug dieser Verfügung betrauten Stellen sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Eine Glaubhaftmachung kann insbesondere durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs-oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen.

3. Untersagt wird der Besuch in Alten-und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, die im Anwendungsbereich des § 2 Sächsisches Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetz erfasst sind, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 IfSG). Ausgenommen hiervon sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger. Hierbei wird die Zahl der gleichzeitig anwesenden Angehörigen auf fünf Personen begrenzt. Auf die Verhaltensweisen zur Einhaltung der Hygiene ist durch die Leitung der vorgenannten Einrichtungen oder einer von ihr bestimmten Person in besonderem Maße hinzuweisen. Das Betreten der zuvor genannten Einrichtungen zu therapeutischen oder medizinischen Zwecken sowie zu nicht aufschiebbaren baulichen Maßnahmen am und im Gebäude gilt nicht als Besuch im Sinne dieser Regelung.

4. Im Übrigen ist jeder angehalten, die physischen sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten.

5. Auf die Strafbarkeit einer Zuwiderhandlung gegen die Ziffern1 und 3 dieser Verfügung gemäß § 75 Abs.1 Nr. 1 IfSG wird ausdrücklich hingewiesen.

6. Verschärfende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden im Zusammenhang mit der Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben unberührt.

7. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Abs. 3in Verbindung mit § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.

8. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23.März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 5. April 2020, 24.00 Uhr,außer Kraft.

Den vollständigen Text dieser Verordnung finden Sie auf der Seite des Freistaats https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

22.03.2020 18:00 Uhr

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Verschärfte Regelungen ab 22.03.2020 - Gaststätten bleiben geschlossen, An- und Versammlungen sind verboten

Nachdem bereits in der letzten Woche Schulen und Kitas geschlossen, Veranstaltungen verboten sowie der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe eingeschränkt wurde, hat die Staatsregierung am 20.03.2020 weitere Verschärfungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Siehe auch  https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

Untersagt sind alle Veranstaltungen sowie An- und auch Versammlungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, unabhängig von der Zahl der Teilnehmer.

  • Ausgenommen sind nur Veranstaltungen von Behörden und Einrichtungen mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder öffentlich-rechtlichen Leistungserbringung, der Versorgung oder Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen.
  • Erlaubt sind auch Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich (Hochzeiten, Trauerfeiern und dgl.), mit max. 50 Teilnehmenden. Hier können die zuständigen Behörden noch weitere Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz anordnen. Es wird empfohlen, private Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen.

Geschäfte, Mensen und Hochschul-Cafeterien sind grundsätzlich geschlossen. Zu den Geschäften und Einrichtungen,die ab 22.03.2020 geschlossen werden müssen, gehören nun auch Badeanstalten, Friseure, Bau- und Gartenbaumärkte

Offen bleiben dürfen - auch am Sonntag - mit Auflagen zur Hygiene:

  • Einzelhandel für Lebensmittel, und Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste, 
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien,
  • Banken und Sparkassen, Poststellen,
  • Tankstellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, der Großhandel
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen

Dienstleister und Handwerker dürfen ohne Publikumsverkehr ihrer Tätigkeit nachgehen.

Gaststätten sind zu schließen. Ausgenommen sind Personalrestaurants und Kantinen in der Zeit zwischen 6 und 18 Uhr, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Gaststätten ist zwischen 6 und 20 Uhr ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt bzw. ein Liefer- und Abholservice.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.coronavirus.sachsen.de/

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Spiel- und Sportplätze gesperrt

Seit heute, 19.03.2020 sind die Spiel- und Sportplätze in Großpösna bis auf Weiteres gesperrt. Bitte halten Sie sich unbedingt an dieses Verbot des Freistaates Sachsen. Wir sind gemeinsam auf die Einsicht und Vernunft aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen, damit wir das gemeinsame Ziel erreichen, die Ansteckungswelle zu verlangsamen.

Vielen Dank!

19.03.2020 13:45 Uhr

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Besuche im Rathaus nur mit vorheriger Anmeldung möglich

Sehr geehrte Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Großpösna sind weiterhin im Rathaus telefonisch und per E-Mail erreichbar. Die Bürgerinnen und Bürger, die ein dringendes persönliches Anliegen haben, werden allerdings ab sofort gebeten, sich vor einem Rathausbesuch telefonisch anzumelden. Die MitarbeiterInnen vereinbaren dann individuelle Termine. Die Telefonnummern finden sie hier oder Sie nutzen die Einwahl 034297-7180.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Dr. Gabriela Lantzsch

Bürgermeisterin

19.03.2020 11:00 Uhr

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Bürger-Hotline 034297-71850 eingerichtet

Die aktuellen Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus wirken sich auch auf das öffentliche Leben in Großpösna aus. Sie haben dazu Fragen an die Gemeindeverwaltung Großpösna oder wünschen sich als älterer oder chronisch kranker Mensch Unterstützung im Alltag, zum Beispiel bei Einkäufen und Erledigungen?   

Eine für diesen Zweck von der Verwaltung eingerichtete Bürger-Hotline 034297-71850 steht Ihnen von Montag-Freitag 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr als Anlaufstelle zur Verfügung. Wir möchten versuchen, bürgerschaftliche Hilfsangebote und -gesuche zu koordinieren.

Wer Unterstützung benötigt, meldet sich bitte telefonisch unter 034297-71850 oder per E-Mail unter: gemeindeverwaltung@grosspoesna.de 

In der aktuellen Situation werden insbesondere ältere Mitmenschen unsere Unterstützung benötigen. Wer sich fit und gesund fühlt und älteren Großpösnaerinnen und Großpösnaern bei Bedarf helfen möchte, meldet sich bitte ebenfalls bei der Bürger-Hotline. Zur Koordinierung eventueller Hilfswünsche möchten wir auch die Facebookgruppe „Coronahilfe Großpösna“ nutzen, der jeder beitreten kann.

Für medizinische Fragen steht Ihnen das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes beim Landkreis Leipzig unter 03437 - 984 5566 zur Verfügung

Vielen Dank!

19.03.2020 11:00 Uhr

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Geburtstagsgratulationen für unsere Seniorinnen und Senioren vorerst nicht mehr persönlich

Liebe Seniorinnen und Senioren,

auf Grund des Coronavirus werden wir vorerst von persönlichen Glückwünschen zu Ihrem Geburtstags- bzw. Ehejubiläum Abstand nehmen. Ist es uns doch ganz wichtig, unsere älteren und geschwächten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen.

In der aktuellen Situation ist es sehr wichtig, dass auch die Gemeindeverwaltung für Sie arbeitsfähig bleibt.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihren alles Gute und freuen uns über ein gesundes Wiedersehen.

Annegret Schrader
Sb Kultur/Soziales

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Sachsen untersagt alle Veranstaltungen, schließt fast alle öffentliche und private Einrichtungen

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus weiter zu reduzieren, schließt der Freistaat Sachsen per Allgemeinverfügung fast alle private und öffentliche Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen. Das Kabinett hat diese Maßnahme in seiner heutigen Sitzung beraten. Die Verfügung des Gesundheitsministeriums gilt ab 19. März 2020, Null Uhr früh, bis zunächst 20. April 2020.

Sie untersagt den Betrieb von Tanzlokalen, Messen, Spezial- und Jahrmärkten, Volksfesten, Spielbanken und Wettannahmestellen. Zudem sind für den Publikumsverkehr geschlossen Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Opern, Museen, Ausstellungshäuser, Angebote in Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern, Angebote der offenen Kinder und Jugendarbeit, öffentliche Bibliotheken, Planetarien, zoologische Ausstellungen in geschlossenen Räumen, Angebote von Volkshochschulen, Angebote von Sprach- und Integrationskursen der Integrationskursträger, Angebote von Musikschulen, Angebote in Literaturhäusern, Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen, Schwimmbäder, Saunas und Dampfbäder, Fitness- und Sportstudios, Spielplätze, Seniorentreffpunkte, Mensen und Cafés der Studentenwerke, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, Sportanlagen sowie Reisebusreisen. D.h. auch unsere Gemeindebibliothek im Pösna Park ist ab 19.03.2020 geschlossen. Nähere Informationen zur Bibliotheksschließung erhalten Sie hier.

Geöffnet bleiben: Gaststätten in der Zeit von 6 bis 18 Uhr einschließlich ihrer Liefer- und Abholdienste für den Außer-Haus-Verkauf. Geöffnet und vom Sonntagsverkaufsverbot ausgenommen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Das Kabinett beschloss zudem die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabes von Innenministerium und Gesundheitsministerium. Er bekommt den Titel Gemeinsamer Krisenstab Infektionsschutz. Alle Ministerien werden in dem Stab vertreten sein. Ziel ist die Koordinierung der Maßnahmen aller Ministerien zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2, die Unterstützung von Behörden, Dienststellen und Einrichtungen im Freistaat Sachsen sowie die Bündelung von Informationen für die Berichterstattung gegenüber den zuständigen Behörden von Bund und Ländern sowie für die Öffentlichkeits- und Medienarbeit. Gleichzeitig soll eine Beschleunigung notwendiger Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse erreicht werden.

Alle Informationen rund um COVID 19 finden Sie hier: https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html

17.03.2020 15:30 Uhr

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Schließung Kitas, Hort und Schule ab 18.03.2020 - Notbetreuung möglich

Ab Mittwoch, 18.03.2020 werden bis einschließlich 17.04.2020 die Kindertagesstätten, der Hort und die Grundschule geschlossen. Es findet unter bestimmten Voraussetzungen nur noch eine Notbetreuung für versorgungswichtige Berufsgruppen statt. Ausführliche Informationen erhalten Sie in den folgenden Dokumenten. Eltern, die eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen müssen, prüfen bitte die Voraussetzungen und legen den Einrichtungen das von den Arbeitgebern beider Elternteile unterzeichnete Notbetreuungsformular vor.

Notbetreuungsformular mit Berufsgruppen

Allgemeinverfügung Schließung Kindertagesstätten und Schulen

Wir aktualisieren, sobald uns konkrete Informationen vorliegen.

Daniel Strobel

Hauptamtsleiter

16.03.2020 15:40 Uhr

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Alle Veranstaltungs- und Vereinsaktivitäten zunächst bis 31.03.2020 abgesagt - Aktualisierung 17.03.: Die Nutzung kommunaler Gebäude ist bis voraussichtlich 20. April 2020 untersagt, Alle Veranstaltungen sind bis 20.April 2020 untersagt

Liebe Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

Der Coronavirus stellt unsere Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Derzeit geht es uns allen gemeinsam darum, eine sprunghafte Ansteckungswelle mit dem Coronavirus zu verhindern und damit eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu vermeiden. Außerdem bleibt bei einer Verzögerung der Ansteckungszahlen Zeit, weitere Behandlungskapazitäten aufzubauen.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir unseren Großpösnaer Vereinen vorgeschlagen, zunächst bis zum 31.03.2020 alle Veranstaltungs- und Vereinsaktivitäten ausfallen zu lassen. Weiterhin werden in allen kommunalen Gebäuden zunächst bis zum 31.03.2020 keine Veranstaltungen oder Vereinsnutzungen stattfinden.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme. Jetzt sollte bei aller nachvollziehbaren Enttäuschung über Ausgefallenes und Ausfallendes unbedingt der Fokus auf die Gesundheit unserer älteren und geschwächten Mitbürgerinnen und Mitbürger liegen, die es zu schützen gilt.

Wir werden über unsere Gemeindehomepage aktuell informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

 

Ihre

Dr. Gabriela Lantzsch

Bürgermeisterin

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Sehr geehrte Großpösnaerinnen und Großpösnaer,

In der aktuellen Situation ist es sehr wichtig, dass die Gemeindeverwaltung für Sie arbeitsfähig bleibt. Wir bitten Sie daher, bis auf Weiteres Ihre Anliegen möglichst telefonisch mit den Rathausmitarbeitern zu klären und die Gemeindeverwaltung nur in dringenden Fällen persönlich aufzusuchen. Sollten Sie Krankheitsanzeichen wie Fieber oder typische Erkältungssymptome haben, sehen Sie bitte von einem Rathausbesuch ab. In solchen Fällen nehmen Sie bitte unbedingt telefonischen Kontakt mit unseren Mitarbeitern auf.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Dr. Gabriela Lantzsch

Bürgermeisterin

16.03.2020 11:51

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Ab Montag, 16.03.2020 unterrichtsfreie Zeit an Sachsens Schulen - kein Schulunterricht, Schließungen von Schulen werden vorbereitet

Aktuelle und wichtige Informationen für die Eltern unserer Grundschüler haben wir auf der Homepage der Löwenzahn Grundschule auf www.gs-grosspoesna.de eingestellt. Lesen Sie bitte auch weiter unten die ausführliche Information des Freistaates Sachsen. Ihre Kinder können bis auf Weiteres zur Schule kommen und werden betreut. Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, wird von den staatlichen Behörden im Laufe der kommenden Woche erwartet.

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Kitas und Grundschulhort in Großpösna sind noch geöffnet

Bis auf Weiteres bleiben der Grundschulhort und die Kitas in Großpösna geöffnet. Anderslautende WhatsApp-Meldungen sind nicht richtig. Mit einer Schließung in den nächsten Tagen ist allerdings zu rechnen.

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Hinweis zu Veranstaltungen

Der Landkreis Leipzig hat am 13.03.2020 eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Großveranstaltungen erlassen. Ab dem 16.03.2020 sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Großveranstaltungen auf dem Gebiet des Landkreises Leipzig verboten und die Teilnahme daran untersagt.

Veranstaltungen mit über 200 bis maximal 1.000 Teilnehmenden sind durch die Veranstalterin bzw. den Veranstalter schriftlich unter Nutzung des unter www.landkreisleipzig.de eingestellten Bogens zur Selbsteinschätzung mit einer Kurzbeschreibung der Veranstaltung und einer Aufzählung der angedachten Hygienemaßnahmen mindestens 72 Stunden vor Veranstaltungsbeginn gegenüber dem Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig Stauffenbergstr. 4, 04552 Borna oder elektronisch an sekretariatgsa@lk-l.de oder hygiene@lk-l.de anzuzeigen.

Unmittelbar bevorstehende Veranstaltungen oder Menschenansammlungen, die bis einschließlich 18. März 2020 durchgeführt werden sollen, sind sofort anzuzeigen.

Alle Infos finden Sie in der Allgemeinverfügung.

Sobald es neue Entwicklungen im kommunalen Bereich gibt, halten wir Sie auf dem Laufenden.

Daniel Strobel

Hauptamtsleiter

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Das Coronavirus bestimmt derzeit den Alltag auch in Großpösna. Zumindest für die nächsten Wochen, wenn nicht Monate müssen wir die Gefährdung ernst nehmen und können einiges dafür tun, die Ausbreitung des Virus einzudämmen oder wenigstens zu verlangsamen. Genau darum geht es bei all den Maßnahmen, die aktuell angekündigt sind: Nicht die Krankheit als solches ist das Problem, sondern die Ausbreitung und die extrem hohe Anzahl der Infizierten, die zu befürchten ist, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Dies würde unser Gesundheitssystem überfordern.

Schulschließungen, Kita-Schließungen oder andere weiterführende Maßnahmen werden durch die zuständigen Gesundheits- und/ oder Fachbehörden ausgesprochen. In Whatsapp-Gruppen kursiert ein Dokument, das Kitaschließungen in Sachsen ab dem 16.3. verkündet. Das ist nicht so. Kindertagesstätten bleiben bis auf weiteres geöffnet.

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Pressemitteilung des Freistaates Sachsen 13.03.2020, 14:45 Uhr

Sachsens Kultusministerium ordnet für öffentliche Schulen ab Montag (16. März) unterrichtsfreie Zeit an. Die Anordnung gilt bis auf Weiteres. Die Schulen bleiben jedoch geöffnet. Das Lehrpersonal ist anwesend, um die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. In der unterrichtsfreien Zeit können Schülerinnen und Schüler jedoch zuhause bleiben. Eine Schulpflicht besteht nicht.

Mit der Entscheidung wird Eltern die Möglichkeit gegeben, sich bis zur Schließung von Schulen, auf eine Betreuung von Kindern und Schülern im häuslichen Umfeld einstellen zu können. Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, wird im Laufe der kommenden Woche getroffen.

Die Maßnahme wird ergriffen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Staatsregierung sowie Städte und Gemeinden stimmen sich zu der Umsetzung ab. Um die Versorgung der Bevölkerung, den öffentlichen Personennahverkehr oder die medizinische Versorgung zu garantieren, wird die Betreuung für alle Kinder abgesichert, deren Eltern kein alternatives Betreuungsangebot haben.

Die Prüfungen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sind nach derzeitigem Stand nicht in Gefahr. Die ersten Prüfungen beginnen erst nach Ostern (Start Abitur 22. April).

Klassenfahrten und schulische Veranstaltungen:
Klassenfahrten ins In- und Ausland sind bis zum Schuljahresende abzusagen. Klassenfahrten in Sachsen sind zunächst bis zu den Osterferien abzusagen, danach gibt es eine neue Bewertung der Lage. Bis auf weiteres dürfen auch keine neuen Klassenfahrten vertraglich abgeschlossen werden, unabhängig davon, wann diese stattfinden sollen. Außerschulische Veranstaltungen wie Wettbewerbe, Olympiaden, Stipendienfahrten Betriebspraktika, Schüler- und Lehreraustausche und Lehrerfortbildungen werden bis Ende des Schuljahres abgesagt bzw. sind abzusagen.

Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/234989

17.09.2021

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E-Mail
gemeindeverwaltung@grosspoesna.de

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