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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Großpösna, Seifertshain, Störmthal, Güldengossa und Dreiskau-Muckern,

es sind schon über 15 Jahre vergangen, seitdem sich unsere Ortsfeuerwehren zu einer Gemeindewehr (2002) zusammengeschlossen haben, drei Jahre eher als vom Gesetzgeber gefordert. Dieses frühzeitige Zusammengehen war insbesondere durch das Wirken des langjährigen Ortwehrleiters der Großpösnaer Wehr, Udo Krenek, möglich. Die Kameraden gaben ihm ihr Vertrauen und wählten ihn zum ersten Gemeindewehrleiter Großpösnas. Für seine in hervorragender Weise geleistete Arbeit zur Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Großpösnas und damit zum Schutz unserer Bevölkerung möchte ich mich an dieser Stelle auf das Herz- lichste bedanken. Mein Dank gilt ebenso Andreas Knötzsch, dem stellvertretenden Wehrleiter und zugleich Organisator für die vielen administrativen und praktischen Aufgaben einer Wehrleitung.

Anfang Juni wurde vor der Kreuzkirche in Störmthal ein Kapitell mit Büste des wahrscheinlich bekanntesten Störmthaler Bürgers, Friedrich Naumann, aufgestellt und mit einer kleinen Feierstunde den Bürgerinnen und Bürgern offiziell eingeweiht. Fast 70 Gäste aus Störmthal und näherer wie weiterer Umgebung hatten sich dazu eingefunden. Die Betreiberin des benachbarten Café im Pfarrhaus, Johanna Butenuth, hatte mit einer alkoholfreien erfrischenden Bowle genau das Richtige vorbereitet. Ganz im Sinne Naumanns entwickelte sich nach dem offiziellen Teil ein lebhaftes Gespräch.
 
Die Erinnerung an den Theologen Friedrich Naumann wieder mehr in das Bewusstsein zu rücken, ist Ansinnen des gleichnamigen ehrenamtlichen Störmthaler Initiativkreises um Paul-Friedrich Loose, Johanna Butenuth und Regina Siegel - das Denkmal ein erstes schönes Ergebnis Ihrer Arbeit. Vielen Dank an dieser Stelle für das Engagement.
Im nächsten Jahr gedenken wir seines 100. Todestages, und bis dahin soll noch mit einem aktuell in der Überlegung stehenden Konzeptes an das politisch/theologische Wirken Naumanns erinnert werden. „Es macht Freude, sich dieser Aufgabe zu stellen und für die Erinnerung an einen großen Störmthaler zu arbeiten“, ist sich das Kernteam des ehrenamtlichen Kreises einig. Und in der Tat, die kleine Ausstellung im Naumannhaus soll spätestens im August 2019 in zeitgerechter Darstellung öffentlich zugängig sein. Mit der Naumannstiftung aus Potsdam gibt es, neben der Kirchengemeinde, einen verlässlichen und motivierten Partner.

Dr. Gabriela Lantzsch
Ihre Bürgermeisterin