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Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Großpösna, Seifertshain, Störmthal, Güldengossa und Dreiskau-Muckern,

kaum eine Entwicklung der letzten Jahre hat so große Auswirkungen auf alle unsere Lebensbereiche genommen wie das Internet und die damit verbundenen Dienste und Möglichkeiten. Dabei werden immer schnellere und leistungsfähigere Internetverbindungen benötigt, um die stetig steigenden Datenmengen überhaupt noch verarbeiten zu können.

Telekommunikation ist Daseinsvorsorge, sie ist so wichtig wie Stromtrassen und ein funktionierendes Wasserleitungsnetz. Schon heute ist ein Glasfasernetz ein Standortfaktor für Unternehmen. Aber auch in der Freizeitgestaltung sind schnelle Datenleitungen für viele Menschen heute bereits unerlässlich. Auch Telefonie wird zukünftig nur noch über das Internet möglich sein, sodass wir uns spätestens dann mit dieser Thematik (inkl. möglicher Umrüstung der bestehenden Haustechnik) auseinandersetzen müssen.

Die momentane Internetanbindung in Großpösna erfolgt bis zu den Verteilerkästen mit Glasfaser und von da bis in die Haushalte über das herkömmliche Kupfernetz. Da dabei die verfügbare Internetgeschwindigkeit davon abhängt, wie weit man vom Verteilkasten entfernt wohnt, bestimmt heute allein der Zufall die individuellen Möglichkeiten der Internetnutzung. Aus meiner Sicht, sollte eine zukunftsfähige Breitbandversorgung aber eine Selbstverständlichkeit für alle Großpösnaerinnen und Großpösnaer sein.

Die Frage ist deshalb: Macht es Sinn, auf Technologien (auf Kupferleitungen basierend) zu bauen, die bereits in naher Zukunft nicht mehr wettbewerbsfähig und sinnvoll sind? Oder macht es Sinn, ein neues Netz zu bauen, dessen Leistungsfähigkeit Zukunft hat?

Ich bin der Meinung, dass ein neues zukunftsfähiges Netz äußert wichtig ist und deshalb unterstützen ich, der Gemeinderat und das gesamte Rathaus das Engagement der Deutschen Glasfaser in Großpösna. Die Firma, die in anderen Gemeinden unserer Region bereits moderne Glasfasernetze verlegt hat, möchte den gesamten Kernort Großpösna flächendeckend mit Glasfaser versorgen.

Voraussetzung dafür ist, dass 40 % der Bürgerinnen und Bürger bis zum 08.04.2019 einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen. Jeder Vertrag aus dem Ausbaugebiet zählt. Dabei erhalten alle Haushalte, die im Rahmen der Nachfragebündelung einen Vertrag unterzeichnen, den Glasfaseranschluss bis ins Haus kostenfrei verlegt.

Auf dem sehr gut besuchten Infoabend am 16.1. haben sich bereits viele Großpösnaerinnen und Großpösnaer interessiert gezeigt, gemeinsam den Schritt in die schnelle Breitbandzukunft zu gehen. Beratungen finden seit dem 18.1. jeden Freitag und Samstag im Servicepunkt der Deutschen Glasfaser im Pösna Park statt. Alle Informationen zu den Tarifen finden Sie auch unter www.deutsche-glasfaser.de. Die Deutsche Glasfaser hat sich entschieden, das Projekt im Kernort Großpösna zu beginnen. Bei einem erfolgreichen Abschluss des Projektes hat die Firma die Absicht, eine Nachfragebündelung zum Glasfaserausbau auch in Störmthal und Güldengossa betriebswirtschaftlich zu prüfen. Für Seifertshain und Dreiskau-Muckern liegen derzeit noch keine betriebswirtschaftlich und technologisch darstellbaren Lösungen vor.

Liebe Großpösnaerinnen und Großpösnaer, wir haben es gemeinsam selbst in Hand, ob wir kurzfristig ein modernes Glasfasernetz bekommen oder nicht. Ich habe meine Anmeldung bereits abgegeben.

 

Ihre Bürgermeisterin Dr. Gabriela Lantzsch

 

Ihre Bürgermeisterin

Dr. Gabriela Lantzsch