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Umbau und Erweiterung des Bürger- und Vereinshauses in Großpösna hat begonnen

Wie angekündigt, haben im September die Bauarbeiten am Bürger- und Vereinshaus mit dem Ausheben der Baugrube für den Anbau begonnen. Da der zukünftige Erweiterungsbau selbst etwa ein Drittel des Parkplatzes in Anspruch nehmen wird, ist die erforderliche Fläche für die Baustelleneinrichtung doch größer als ursprünglich angenommen (schon allein wegen des Turmdrehkrans). Somit kann der Parkplatz vorerst und voraussichtlich auch während der gesamten Baumaßnahme nicht genutzt werden. Wir bitten um Verständnis für die Situation und verweisen zumindest in den Nachmittags- und Abendstunden auf den Parkplatz an der Festwiese - ansonsten bitte auf den PösnaPark ausweichen. Die Zufahrt zur Baustelle - zwischen Haupteingang und den überdachten Fahrradständern - ist nicht nur für Baufahrzeuge, sondern ständig auch für die Feuerwehr freizuhalten. Ich möchte in dem Zusammenhang daran erinnern, dass im gesamten Rittergut Parken nur in den dafür gekennzeichneten Flächen erlaubt ist.

Doch nicht nur im Außenbereich gibt es Einschränkungen. Seit Baubeginn kann in der Mehrzweckhalle die erste Fluchttür nicht mehr genutzt werden, da der außenliegende Rettungsgang im Bereich des zukünftigen Anbaus abmontiert werden musste. Die zweite Fluchttür sichert trotzdem den zweiten Rettungsweg über die Außentreppe. Schon jetzt möchten wir darauf aufmerksam machen, dass nach dem Jahreswechsel die Sozialräume im Erdgeschoss nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Uwe Schneider

SB Hochbau

Rundschautext zur Übergabe des Fördermittelbescheid vom April 2019:

Die intensive Nutzung hat Spuren am Bürger- und Vereinshaus hinterlassen. Die Sanitäranlagen benötigen eine Generalüberholung und auch die Heizung läuft nicht mehr reibungslos. Dies führte in den letzten Jahren zu erhöhten Reparaturaufwendungen. Bei der vielseitigen Nutzung wurde außerdem bald klar, dass die Anordnung der Sozialräume im Erdgeschoss nicht optimal ist und vor allem, dass dringend ein Aufzug benötigt wird. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben wir frühzeitig die Planung für einen Umbau und notwendige Erweiterungen begonnen.
Mit dem Aufruf des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft für das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ ergab sich nun eine mögliche Förderquelle für die Finanzierung des anspruchsvollen Umbaus. Im Ergebnis der weiteren Planungen ist eine sinnvolle Umstrukturierung nur mit einem Anbau auf der Südseite möglich. Um für das Projekt eine Baugenehmigung zu erhalten, musste der Bebauungsplan „Ortsmitte“ an dieser Stelle geändert werden. Dank der zügigen Bearbeitung aller Beteiligten liegt seit
Ende Januar die Baugenehmigung vor, die eine wichtige Voraussetzung für den Förderantrag war.
Bereits am Freitag, dem 8. März, konnten wir im Beisein von Landrat Henry Graichen den Zuwendungsbescheid in Höhe von 967.275 Euro vom Staatssekretär des Umweltministeriums, Herrn Dr. Frank Pfeil in Empfang nehmen. Damit wird die Baumaßnahme mit einem Umfang von ca. 1,3 Mio. Euro für unsere Gemeinde finanzierbar.
Für den Erweiterungsbau und den Umbau im Bestandsgebäude geht es nun in die Ausführungsplanung. In dem neuen Gebäudeteil werden ein Sportgeräteraum sowie Lager- und Technikräume Platz finden. Außerdem werden dort ein Aufzug und eine barrierefreie Toilette integriert. Der Anbau erhält einen zusätzlichen Eingang zum Gebäude, der über eine barrierefreie Rampe erreichbar ist. Im Erdgeschoss werden die Sozialräume saniert und neu strukturiert, sodass zukünftig die Toiletten direkt vom Flur zugänglich sind. Im Obergeschoss werden zwei zusätzliche Toiletten eingebaut. Die Bürgerstube erhält über die Gymnastikhalle einen zweiten baulichen Rettungsweg  und die Sportböden in der Mehrzweck- und Gymnastikhalle werden erneuert. Die alte Heizungsanlage wird durch moderne Brennwerttechnik ersetzt.
Ein Großteil des Gebäudes ist also von den Baumaßnahmen betroffen. Leider werden die Baumaßnahmen zu erheblichen Einschränkungenfür die Nutzer führen. So wird es Zeiten geben, in denen die Sanitärräume komplett gesperrt sind. Wir werden die Nutzer des Bürger- und Vereinshauses entsprechend frühzeitig informieren.
Im Ergebnis schaffen wir es, dass alle Räume für jeden, auch für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich sind und dass die bisher sehr mühseligen Transporte von Stühlen, Tischen und Bühnenteilen für Veranstaltungen wesentlich erleichtert werden. Im Einklang mit der Entwicklung des zukünftigen Generationenparks  geht unser Ortszentrum einen weiteren Schritt zum „vitalen Dorfkern“, in dem das gesellschaftliche Leben pulsiert.
Ihre Bürgermeisterin
Dr. Gabriela Lantzsch

Schnellfinder

Kontakt/Telefon

034297 - 7180

E-Mail
gemeindeverwaltung@grosspoesna.de

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